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Bram Schot soll dauerhaft Audi-Chef werden | BR24

© picture alliance / SvenSimon

Bram Schot könnte bald dauerhaft Audi-Chef werden

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    Bram Schot soll dauerhaft Audi-Chef werden

    Schon seit einem halben Jahr steht Audi-Vertriebschef Bram Schot kommissarisch an der Spitze des Ingolstädter Autoherstellers - am Donnerstag könnte er zum ordentlichen Vorstandsvorsitzenden befördert werden.

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    Der 57-jährige Niederländer Bram Schot ist erst seit September 2017 im Audi-Vorstand, seit einem halben Jahr kommissarischer Chef des Autoherstellers – und könnte nun sogar dauerhaft zum Vorstandsvorsitzenden werden.

    Im Juni wurde Schot nach der Verhaftung von Rupert Stadler wegen Betrugsvorwürfen im Dieselskandal zum Interimschef berufen. Aus gut informierten Kreisen heißt es nun, dass er am Donnerstag bei der Audi-Aufsichtsratssitzung einen Dreijahresvertrag erhalten könnte.

    "An Bram Schot führt kein Weg vorbei", erklären Insider dem Bayerischen Rundfunk. Eine Alternative zum kommissarischen Chef gebe es nicht.

    Ex-BMW-Manager Duesmann galt als Favorit

    Zwar hat die Konzernmutter VW ursprünglich den ehemaligen BMW-Manager Markus Duesmann als Audi-Chef favorisiert, doch Duesmann kann den Posten nicht antreten. Er ist blockiert, weil ihn sein frühere Arbeitgeber BMW bislang nicht freigibt.

    Das heißt: Duesmann arbeitet zwar nicht mehr bei BMW, darf dem Unternehmen aber dennoch keine Konkurrenz machen. Der Topmanager könnte deswegen frühestens Ende 2020 bei Audi anfangen.

    Schot: Stehe langfristig zur Verfügung

    In den nächsten Jahren stehen bei Audi wichtige Weichenstellungen für die Investitionen in Zukunftstechnologien und die Modelle der nächsten Jahre an. Im Oktober wurde der Vertrag des bisherigen Vorstandschefs Rupert Stadler beendet und Bram Schot sagte dem Manager-Magazin, dass er langfristig als Audi-Chef bereitstünde und darauf große Lust hätte.