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Bosch-Bilanz im Zeichen von Dieselkrise und Elektromobilität | BR24

© picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Der Forschungscampus von Bosch in Baden-Württemberg

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    Bosch-Bilanz im Zeichen von Dieselkrise und Elektromobilität

    Die Bilanz von Bosch für 2018 fällt noch gut aus. 2019 dürfte es schwieriger werden für den Technologiekonzern, der zugleich weltgrößter Autozulieferer ist. Jahrzehnte lang verdiente Bosch kräftig am Dieselboom, auch an betrügerischer Software.

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    Im weltweiten Zusammenhang mit einem Umsatz von demnächst fast 50 Milliarden Euro allein in der Auto-Sparte ist der Diesel-Skandal für Bosch nur eine Randnotiz. Als Ex-Lieferant der Schummel-Software für Motoren des VW-Konzerns arbeitet Bosch jetzt umfänglich mit der Staatsanwaltschaft in Stuttgart zusammen und dürfte - nach VW, Audi und Porsche - bald einen eigenen Strafprozess bekommen.

    Sechs Bosch-Mitarbeiter haben die Ermittler genauer ins Visier genommen. In den USA wurden Klagen mit millionenschweren Vergleichen beigelegt. In Deutschland droht zumindest ein hohes Bußgeld. Das Ende des Diesel-Booms betrifft an deutschen Standorten wie in Bayern zahlreiche Arbeitsplätze. Nur die wenigsten davon werden sich mit Aufträgen für die Elektromobilität ersetzen lassen. Den Umsatz mit E-Mobilität will Bosch in den nächsten Jahren immerhin auf fünf Milliarden Euro vervielfachen. Das starke Nutzfahrzeuggeschäft könnte bei LKW und Bussen mit der Brennstoffzelle gekrönt werden. Batterien will Bosch dagegen keine bauen.