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Boris Becker wehrt sich in London vor Gericht | BR24

© Imke Köhler/ARD

Boris Becker droht Gefängnis

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Boris Becker wehrt sich in London vor Gericht

Boris Becker hat heute vor Gericht auf «nicht schuldig», plädiert. Die Insolvenzbehörde wirft ihm vor, Vermögen nicht ordnungsgemäß gemeldet zu haben. Becker war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden.

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Von
  • Imke Köhler

Der frühere Tennisprofi Boris Becker hat sich gegen Vorwürfe einer britischen Behörde gewehrt, dem zufolge er im Zusammenhang mit seinem Insolvenzverfahren nicht ausreichend kooperiert haben soll.

«Er ist völlig unschuldig und beabsichtigt, sich zu gegebener Zeit vor Gericht zu verteidigen», sagte Beckers Sprecher Aaron Stephans nach der Anhörung.

Heute ging es vor dem Southwark Crown Court in London zunächst um prozesstechnische Angelegenheiten.

Strafrechtliche Ermittlungen

Eigentlich können Insolvenzverfahren in Großbritannien bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden. Im vergangenen Jahr waren die Insolvenzauflagen gegen Becker jedoch bereits um zwölf Jahre verlängert worden - weil er Transaktionen aus der Zeit vor und nach dem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß gemeldet haben soll. Die zuständige Insolvenzbehörde führt nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen, da er nicht so mit den Behörden zusammengearbeitet haben soll, wie die Auflagen es vorsehen.

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