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Börse: Verbraucherschützer kritisieren Volkswagen

Fünf Jahre nach dem Auffliegen des Diesel-Skandals hagelt es weiter Vorwürfe an VW. Der weltgrößte Autobauer weiche Schadenersatzzahlungen an Kunden aus, monieren europäische Verbraucherschützer. Die Vorgaben für den Start des DAX sind schwach.

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Volkswagen fahre eine Hinhaltetaktik und nutze Gesetzeslücken sowie den ungleichen Zugang europäischer Kunden zur Justiz aus, kritisiert der Europäische Verbraucherverband. Trotz eines Vergleichs mit dem deutschen Verbraucherzentrale Bundesverband für etwa 250.000 VW-Besitzer verweigere der Konzern ähnliche Verhandlungen mit Verbraucherorganisationen in anderen Ländern. Es sei beschämend, dass sich Volkswagen weigere, europäischen Kunden den Schaden auszugleichen, den der Betrug im Dieselskandal verursacht habe, so der Europäische Verbraucherverband. Das werde man nicht dulden.

Verluste in New York - Zurückhaltung in Tokio

Die VW-Aktie könnte in den Fokus rücken an den Aktienmärkten. Insgesamt sind die Vorgaben für den Start des DAX eher schwach. An den US-Börsen hatte gestern die Enttäuschung über ausgebliebene geldpolitische Impulse noch nachgehallt. Vor allem die konjunktursensiblen Tech-Aktien gaben nach. Der Nasdaq-Composite rutschte um 1,3 Prozent ab, der Dow Jones an der Wall Street sank um ein halbes Prozent. An der Börse in Tokio herrscht Zurückhaltung vor dem langen Wochenende. Montag und Dienstag bleiben die Börsen in Japan feiertagbedingt geschlossen. Der Nikkei-Index notiert zur Stunde leicht mit 0,2 Prozent im Plus. Der Euro steht bei 1, 18 50 Dollar.