BR24 Logo
BR24 Logo
Wirtschaft

Börse: Langsameres Wachstum bei Adidas | BR24

© BR

B5 Börse

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Börse: Langsameres Wachstum bei Adidas

Wegen Engpässen bei der Beschaffung von Textilien in Asien hat der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach seine Umsätze nur leicht gesteigert. Der Gewinn hingegen legte deutlich zu. Die Aktie startete im Minus, der DAX hingegen mit einem Plus.

Per Mail sharen
Teilen

Der Sportartikelhersteller Adidas ist langsamer gewachsen. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um währungsbereinigt vier Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Adidas hatte damit bereits gerechnet, weil die Lieferanten nicht mit der Produktion von T-Shirts und Trikots für den US-Markt hinterherkommen. Der Gewinn stieg um 14 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. Die Adidas-Aktie gehört kurz nach Handelsstart zu den Verlierern im DAX mit minus 0,8 Prozent. Der DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.741 Punkte. Der Euro steht bei 1, 12 14 Dollar.

Telekom stark in den USA

Die Deutsche Telekom ist vor ihrer angepeilten Fusion in den USA auch dank Zukäufen und günstigerer Wechselkurse kräftig gewachsen. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal zum Vorjahresquartal um 7,1 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg ebenso stark auf 6,28 Milliarden Euro. Vor allem die US-Geschäfte bei der Tochter T-Mobile US liefen gut. Doch auch die Telekom-Aktie verliert trotz der robusten Zahlen 0,5 Prozent.

Thyssenkrupp und Merck gefragt

Die Zahlen von Thyssenkrupp und Merck werden positiv von den Anlegern aufgenommen. Trotz schwerer Einbußen im zweiten Quartal insbesondere im Stahlgeschäft musste Thyssenkrupp seine Gewinnprognose kappen, hat aber angekündigt die lukrative Aufzugssparte zu verkaufen oder an die Börse zu bringen. Die Aktie gewinnt 2,4 Prozent. Das Papier von Merck ist größter DAX-Gewinner mit plus 2,7 Prozent. Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal den bereinigten Betriebsgewinn um knapp 24 Prozent gesteigert auf 1,1 Milliarden Euro.