Symbolbild: Börse
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Symbolbild: Börse

    Börse: Die Entwicklungen im Januar 2023

    Nachrichten zum Dax, Aktien und dem Börsen-Geschehen vom Januar 2023 im Monatsrückblick des BR24-Börsen-News-Tickers.

    22.05 Uhr - Dow Jones steigt um 1,1 Prozent

    Die Anleger an der Wall Street scheinen recht zuversichtlich zu sein, dass die US-Notenbank künftig moderater bei ihrer Zinspolitik vorgehen wird. Im Vorfeld der Zinsentscheidung schloss der Dow Jones am Abend 1,1 Prozent höher, der Nasdaq Index gewann 1,6 Prozent. Vor allem ein überraschend sanfter Lohnanstieg in den USA hat die Stimmung der Anleger aufgehellt. Die Arbeitskosten stiegen im vierten Quartal des vergangenen Jahres um ein Prozent im Vergleich zu 1,2 Prozent im Vorquartal und zur Durchschnitts-Analystenprognose von 1,1 Prozent. Neben dem bevorstehenden Zinsschritt wollen die Anleger natürlich wissen, was die Notenbanker nach der Bekanntgabe der Entscheidung kommunizieren.

    21.25 Uhr - Software AG reduziert Ziele

    Die Software AG hat in ihrem Schlussquartal unerwartet viel Geschäft gemacht. Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf rund 304 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Abend mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen legte um 29 Prozent auf 58,3 Millionen Euro zu. Das liegt hinter den Erwartungen am Markt, was die Investoren morgen, wenn der Handel wieder aufgenommen wird, aber womöglich noch viel mehr interessieren dürfte. Wegen der trüben Konjunkturaussichten verabschiedet sich die Software AG von den Zielen für dieses Jahr. Die operative Marge werde 2023 voraussichtlich bei 16 bis 18 Prozent liegen, teilte der SAP-Rivale am Dienstag mit. Vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen einen Wert von 25 bis 30 Prozent in Aussicht gestellt. Im nachbörslichen Handel sind die Titel unter Druck.

    18.12 Uhr - DAX mit dickem Monatsplus

    Vor mehreren wichtigen Zinsentscheidungen haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt weiter zurückgehalten. Der DAX schloss nahezu unverändert bei 15.128 Punkten. Die Monatsbilanz kann sich dennoch sehen lassen. Im Januar gab es ein dickes Plus von fast 8,7 Prozent. Der MDAX kam heute um 0,2 Prozent voran, auf 28.813 Zähler. Damit gewann dieser Index im ersten Monat des Jahres sogar 14,7 Prozent. Die Volatilität ziehe vor den Zentralbankentscheidungen wieder an und verdeutliche die gestiegene Unsicherheit am Markt, heißt es nun beim Handelshaus IG. Die Anleger seien von der Jahresanfangs-Euphorie am Aktienmarkt angesteckt worden und fürchteten nun Aussagen der Währungshüter über eine Fortsetzung der aggressiven, restriktiven Geldpolitik im Kampf gegen die hohe Inflation. Morgen gibt die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung bekannt, gefolgt von der Europäischen Zentralbank und der Bank of England tags drauf, am Donnerstag. In New York steigt der Dow Jones aktuell um 0,2 Prozent.

    16.08 Uhr - Aktien von GM gesucht

    An der Wall Street können die Kurse von Ford und General Motors deutlich zulegen, GM sogar acht Prozent fester. Der Verkauf besonders hochpreisiger Autos hat sich positiv in der Bilanz niedergeschlagen, vor allem im Schlussquartal lag der bereinigte Betriebsgewinn um mehr als ein Drittel höher. Durch die höheren Verkaufspreise und den gestiegenen Absatz gelang es dem US-Autobauer, die höheren Logistik- und Rohstoffkosten wettzumachen. GM setzt außerdem voll auf die Elektromobilität, dazu soll in das Unternehmen Lithium Americas investiert werden. Gemeinsam will man eine Mine erschließen. Der Kurs von Lithium Americas klettert um neun Prozent nach oben.

    13.12 Uhr - Europas Börsen im Rückwärtsgang

    Europas Börsen sind zögerlich auf dem Rückzug, nachdem sich die Börsenbarometer gut 14 Tage lang wenig bewegt haben, in engen Spannen. In dieser Woche schauen alle auf die ersten Notenbanksitzungen in diesem Jahr, in Washington und in Frankfurt. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die FED gilt als sicher. Ausschlaggebend sind, wie immer, die Äußerungen der Notenbanker nach dem Zinsbeschluss morgen Abend. Die Presskonferenzen seien gefürchtet, formuliert es ein Marktstratege, vor allem wenn FED-Chef Jerome Powell an die Mikrofone trete, das könne die Finanzmärkte eher aus dem Takt bringen als die Entscheidung selbst.

    Der Deutsche Aktienindex hat um 0,5 nachgegeben, auf 15.050 Punkte. Gegen den Trend gesucht sind MTU und BMW. Infineon hat um zwei Prozent nachgegeben, Sartorius Vorzüge um drei Prozent. Der Euro kann sich ganz gut behaupten, bei Kursen um 1,0835 Dollar.

    10.52 Uhr - Handelsverband Deutschland vorsichtig für 2023

    Angesichts von Inflation und Konsumflaute rechnet der Einzelhandel in Deutschland in diesem Jahr mit eher schlechten Geschäften. Der Umsatz werde preisbereinigt voraussichtlich um drei Prozent zurückgehen, prognostiziert der Handelsverband Deutschland HDE. Knapp die Hälfte des Einzelhandels erwartet nach einer Umfrage des Verbandes unter 900 Unternehmen Umsätze auf Vorjahresniveau oder knapp darüber, etwa ein Drittel leicht unter Vorjahr, und rund 18 Prozent gehen von deutlichen Umsatzrückgängen aus. Das Umfeld bleibe von Unsicherheit geprägt. Jedoch biete die Digitalisierung nach wie vor große Chancen. Für den Onlinehandel geht der Handelsverband Deutschland gegen den allgemeinen Trend von einem nominalen Plus von acht Prozent im Vorjahresvergleich aus, was einem preisbereinigten Wachstum von vier Prozent entspricht.

    10.11 Uhr – Vonovia stoppt Neubauprojekte

    Der Immobilien-Riese Vonovia aus dem DAX zieht wegen der steigenden Baukosten und Zinsen die Reißleine und stoppt alle für 2023 vorgesehenen Neubauprojekte. Man werde in diesem Jahr keinen Beginn von Neubau-Projekten haben. Die Inflation und die Zinsen sind enorm gestiegen und davor können man nicht die Augen verschließen, sagte der Vonovia-Vorstand Daniel Riedl der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Betroffen seien vor allem Planungen in Berlin und Dresden. Um den bundesweiten Bedarf von 700.000 Wohnungen zu decken, seien auch Mieten von acht oder neun Euro erforderlich, ergänzt er. Der Bund müsse eingreifen und klare Förderrichtlinien liefern und die Digitalisierung von Bauanträgen vorantreiben.

    09.12 Uhr – DAX-Anleger bleiben vorsichtig

    Bevor am Donnerstag die Deutsche Bank Geschäftszahlen vorlegen wird hat heute morgen die Schweizer Großbank UBS die Bücher geöffnet. Die Zahlen sind etwas besser als gedacht ausgefallen. Aktien der Deutschen Bank konnten erst gewinnen und verlieren nun aber 0,5 Prozent.

    Auch für den Gesamtmarkt geht es nach unten. Der DAX büßt 0,5 Prozent ein auf 15.052 Punkte. Anleger sind im Moment vorsichtig bevor morgen die Zinsentscheidung der US Notenbank ansteht.

    Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall holt sich für eine geplante Übernahme in Spanien mit einer sogenannten Wandelanleihe frisches Geld. Aktien von Rheinmetall fallen um 5,8 Prozent.

    Der Euro steht bei 1,08 45 Dollar.

    07.56 Uhr – Schweizer Großbank UBS überrascht positiv mit Zahlen

    Die UBS hat im vergangenen Jahr den höchsten Gewinn seit 2006 eingefahren. Getrieben von Kostensenkungen und höheren Zinseinnahmen verdiente das Schweizer Institut unter dem Strich im vergangenen Jahr 7,63 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Damit übertraf der weltgrößte Vermögensverwalter für Millionäre und Milliardäre den Vorjahreswert um zwei Prozent. Auch die Erwartungen von Finanzexperten wurden übertroffen. Am Donnerstag will die Deutsche Bank Zahlen vorlegen.

    06.17 Uhr – Positive Wirtschaftsdaten aus China

    Die chinesische Wirtschaftstätigkeit ist im Januar unerwartet auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 50,1 Punkte nach 47,0 Punkten im Dezember, teilte das nationale Statistikbüro (NBS) mit. Das ist mehr als erwartet. Das nicht-verarbeitende Gewerbe, das beispielsweise Dienstleistungen, das Baugewerbe und das Gaststättengewerbe umfasst, stieg auf 54,4 Punkte, verglichen mit 41,6 Punkten im Dezember. Die Daten stellen eine erste Momentaufnahme der Lage nach dem Ende der strikten Corona-Politik und dem chinesischen Neujahrsfest dar. Die erwartete Infektionswelle nach der Aufhebung der Beschränkungen zog schneller als erwartet durch das Land und kurbelte den Konsum rund um die Feierlichkeiten an: Er lag zum Neujahrsfest um 12,2 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der Urlaubsreisen innerhalb Chinas stieg um 74 Prozent, da die Menschen erstmals seit Beginn der Pandemie ohne Beschränkungen während der Feiertage reisen konnten.

    06.02 Uhr – Anleger in Asien vorsichtig

    „Es ist eine wichtige Woche sowohl für die Zentralbanken als auch für die US-Aktien, da einige große Unternehmen ihre Gewinne bekannt geben werden, die einen Überblick über die Wirtschaft geben werden“, heißt es von einem Händler. Von der US-Notenbank wird am Mittwoch eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte erwartet und es wird davon ausgegangen, dass die US-Notenbank vor einer zu frühen Pause im Straffungszyklus warnen wird. Das könnte Finanzexperten zufolge zu Kursverlusten und einer Korrektur führen.

    Dienstag, 31.01.2023

    22.10 Uhr - Schwacher Wochenstart auch in New York

    Vor der erwarteten Zinserhöhung der US-Notenbank in dieser Woche warten die Anleger an der Wall Street lieber einmal ab. Der Dow Jones schloss am Abend 0,8 Prozent tiefer, der Nasdaq Index büßte sogar zwei Prozent ein. Die Technologiewerte gelten als besonders anfällig für Zinserhöhungen, da High-Tech-Unternehmen meist viel Geld für ihre Investitionen brauchen. Diese Titel hatten zuletzt aber auch deutlich aufgeholt. Einige Investoren hoffen auf ein langsameres Tempo bei den Zinserhöhungen, aufgrund der leichte Abkühlung der Inflation und der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Da die Leitbarometer an den Börsen in New York am Abend nach dem Handelsende in Europa noch zahlreiche Punkte verloren, könnte dies den Deutschen Aktienindex unter Druck setzen, wenn der Handel wieder beginnt.

    21.50 Uhr - Ford Mustang Mach-E wird billiger

    Nach Tesla senkt nun auch Ford seine Preise für Elektroautos. Es geht um den SUV Mustang Mach-E, der um bis zu 5.900 Dollar nun günstiger werden soll. Konzern-Chef Jim Farley kündigte aber auch an, dass man die Produktion des Mach-E deutlich steigern will. Durch den Schritt werde die Wartezeit der Kunden verkürzt, twitterte Farley und versprach mit der höheren Produktion auch die Kosten zu reduzieren. Die Einsparungen könne man mit den Kunden teilen. Die Anleger sind offenbar nicht so begeistert, die Aktien von Ford verbilligen sich um 2,5 Prozent. Aber auch andere Autowerte stehen unter Druck, wie zum Beispiel Tesla, die nach den jüngsten Gewinnen in der vergangenen Woche heute wieder fünf Prozent nachgeben.

    20.32 Uhr - Leoni braucht einen neuen Chef

    Der Vorstandschef von Leoni Aldo Kamper nimmt überraschend seinen Hut, wie das Unternehmen am Abend mitteilte. Der Topmanager geht mitten in der Sanierung des Nürnberger Autozulieferers. Der 52-jährige Niederländer verlasse das Unternehmen Ende März, um kurzfristig eine neue Aufgabe zu übernehmen. Sein neuer Arbeitgeber soll in Kürze klar sein, wie es weiter heißt. Unklar ist auch noch, wer das Ruder künftig bei Leoni übernimmt. Die Aktien des Unternehmens haben eine ziemliche Talfahrt hinter sich. Anfang 2018 stand der Kurs noch bei knapp 60 Euro, jetzt steht der Kurs bei sechs Euro. Vor der Meldung gab es heute ein Minus von 1,5 Prozent.

    17.53 Uhr - Schwacher Wochenstart an den Börsen

    Im Vorfeld der anstehenden Zinserhöhungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank werden die Anleger zunehmend vorsichtig. Nach einem verhaltenen Verlauf schloss der DAX 0,2 Prozent leichter bei 15.126. Diese Woche könnte das der Auslöser sein, der die Rally in diesem Monat zum Platzen bringe und den Markterwartungen eine Dosis Realismus einflösse, heißt es zum Beispiel warnend beim Online-Broker CMC Markets. Es wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank übermorgen den Leitzins um 25 Basispunkte anhebt und tagsdrauf dann die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England die Zinsen noch deutlicher anheben, um 50 Basispunkte. Damit könnte die EZB erstmals seit langem massiver vorgehen als die US-Notenbank. Auch an der Wall Street werden die Anleger vorsichtiger. Der Dow Jones sinkt um 0,2 Prozent.

    16.15 Uhr - Kein Investor gefunden: windeln.de wird abgewickelt

    Der insolvente Online-Babybedarfshändler windeln.de wird abgewickelt. Wie das Münchner Unternehmen mitteilte, habe der Insolvenzverwalter trotz vieler Gespräche mit Interessenten keinen Investor gefunden. "In den kommenden Wochen und Monaten ist noch ein Abverkauf geplant. Anschließend wird der Betrieb stillgelegt werden müssen", heißt es von windeln.de. Beim Börsengang 2015 war das Start-Up noch mit einer halben Milliarde Euro bewertet worden, zuletzt waren es nur noch knapp fünf Millionen. Die Aktie ist inzwischen zum Pennystock geworden und notiert bei gerade einmal 16 Cent.

    15.35 Uhr - Wall Street startet ebenfalls mit Verlusten

    Auch an der Wall Street geht es zum Start in die neue Handelswoche abwärts: Der Dow Jones verliert 0,3 Prozent, der Nasdaq notiert etwa ein Prozent leichter.

    Denn in dieser Woche heißt es an den Börsen wieder: Warten auf die Notenbanken. Am Mittwoch wird die amerikanische Federal Reserve die erste Zinsentscheidung im neuen Jahr bekannt geben. Am Donnerstag folgen die Europäische Zentralbank und die Bank of England.

    15.00 Uhr - Statistisches Bundesamt verschiebt Veröffentlichung der Inflationsdaten

    Das Statistische Bundesamt wird die Daten zur Inflation im Januar nicht wie geplant am morgigen Dienstag bekanntgeben. Nach Angaben der Behörde "kann aufgrund eines technischen Problems in der Datenaufbereitung nicht zum geplanten Termin veröffentlicht werden". Als neuer Termin wurde die Woche vom 6. bis 10. Februar genannt. Zuvor hatten bereits mehrere Statistische Landesämter - auf deren Ergebnissen die erste bundesweite Schätzung zur Inflation fußt - die Bekanntgabe verschoben.

    13.50 Uhr - Börsenkandidat Ionos stößt auf Interesse

    Der erste Börsengang des Jahres in Deutschland stößt auf Interesse bei den Anlegern: Wenige Stunden nach Beginn der Zeichnungsfrist sind bereits alle angebotenen Aktien von Ionos gezeichnet worden. Das teilte JPMorgan mit, eine der begleitenden Banken. Der Webhoster und Cloud-Anbieter bietet bis zum 7. Februar insgesamt rund 24 Millionen Papiere in einer Preisspanne von 18,50 bis 22,50 Euro je Titel an. Die Erstnotiz von Ionos ist für den 8. Februar geplant.

    10.17 Uhr – Deutsche Wirtschaft mit einem Bein in der Rezession

    Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Oktober bis Dezember um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

    „Schon wieder eine Überraschung. Dieses Mal auf der Unterseite“, heißt es von der Landesbank Baden-Württemberg. Für die LBBW wird damit eine zumindest kurze Rezession wieder wahrscheinlicher und entspräche der LBBW-Prognose für 2023, die einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um ein halbes Prozent im Gesamtjahr vorsieht. Ähnlich sieht es die Commerzbank der zufolge die Konsumenten nicht immun gegen ein Abbröckeln ihrer Kaufkraft durch die rekordhohe Inflation sind. Außerdem hätten die deutschen Unternehmen schon einen guten Teil des hohen, während Corona entstandenen Auftragsbergs abgearbeitet. Die Commerzbank rechnet weiter damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,5 Prozent schrumpft. Hingegen geht die deutsche Bundesregierung dieses Jahr von einem leichten Wachstum aus. Das sehen einige Experten allerdings als Zweckoptimismus.

    09.27 Uhr – Steigt die Commerzbank in den DAX auf?

    Die Commerzbank sieht sich dank schwarzer Zahlen im vergangenen Jahr bereit für einen Aufstieg in den Dax. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe 2022 knapp 3,4 Milliarden Euro erreicht, teilte das im MDax notierte Institut auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Der Linde-Konzern zieht sich von der Frankfurter Börse zurück und wird daher zum 27. Februar aus dem deutschen Leitindex Dax genommen. Wer nachrückt, ist noch offen. Mögliche Nachfolger müssen zumindest in den zwei vorangegangenen Geschäftsjahren ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erzielt haben. Der Commerzbank ist dies den vorläufigen Zahlen zufolge gelungen. Sollte die Commerzbank in den Dax aufgenommen werden, hätte wohl der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall das Nachsehen.

    09.12 Uhr – DAX mit schwächerem Wochenstart

    In dieser Woche stehen Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank an. Davor sind Anleger erstmal vorsichtig.

    Der DAX büßt 0,4 Prozent ein auf 15.087 Punkte.

    Ende Februar verläßt der Industriegasehersteller Linde den DAX. Linde will unter anderem Kosten sparen und sich auf die New Yorker Börse konzentrieren. Damit stellt sich die Frage: wer steigt in den deutschen Aktienleitindex DAX auf? Von der Commerzbank heißt es heute morgen man erfülle die Bilanz- und Gewinnvorraussetzungen der Deutschen Börse als Kriterium. Auf Basis vorläufiger, untestierter Zahlen gab es im Geschäftsjahr 2022 ein Vorsteuerergebnis von gut 2 Millionen Euro. Neben der Commerzbank wird der Rüstungskonzern- und Autozulieferer Rheinmetall als Dax Aufstiegskandidat gehandelt. Commerzbank Papiere notieren 1,9 Prozent höher, die von Rheinmetall ein Prozent niedriger.

    07.56 Uhr – Toyota oder Volkswagen: Weltgrößter Autobauer ist...?

    Der japanische Autoriese Toyota hat beim globalen Absatz seinen Spitzenplatz abermals behauptet und trotz eines leichten Rückgangs seinen Rivalen Volkswagen auf Abstand gehalten. Wie Toyota bekanntgab, setzte die Konzerngruppe, zu der auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, im vergangenen Jahr weltweit 10,48 Millionen Fahrzeuge ab. Trotz der Lieferengpässe bei Halbleitern in Folge der Corona-Pandemie hielt Toyota seine Produktion 2022 auf hohem Niveau. Volkswagen musste im vergangenen Jahr wegen der globalen Chipkrise einen Absatzrückgang von sieben Prozent auf knapp 8,26 Millionen Fahrzeuge hinnehmen.

    Montag, 30. Januar 2023

    22.15 Uhr - Dow Jones mit dickem Wochenschluss

    Nachlassende Inflationssorgen stützten die US-Börsen zum Wochenschluss. Doch am Ende verließ die Investoren der Mut etwas, der Dow Jones schloss nahezu unverändert bei 33.978. Die Wochenbilanz kann sich sehen lassen, der Dow Jones konnte in den vergangenen fünf Handelstagen 1,8 Prozent zulegen. Für einen Lichtblick sorgte zu Wochenschluss eine sich abschwächende Teuerung. Der sogenannte Index der persönlichen Konsumausgaben, der bevorzugte Inflationsmaßstab der US-Notenbank stieg im vergangenen Monat um 0,1 Prozent nach einem ähnlichen Anstieg im November. Mit Spannung warten die Anleger nun auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche.

    17.45 Uhr - Richtungsloser Verlauf vor dem Wochenende

    Der DAX schloss am Freitag abend bei 15.150, das sind zwar nur 17 Punkte mehr als am Vortag. Damit hat der Index in dieser Woche aber immerhin die Marke von 15.000 gut verteidigen können und sogar mehr als 100 Zähler gut gemacht. Marktteilnehmer sprachen von einer notwendigen Verschnaufpause. Seit Jahresbeginn hat der DAX rund neun Prozent zugelegt. Auch an der Wall Street wissen die Anleger heute nicht so recht wohin. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Grundsätzlich zeigten sich Investoren hin- und hergerissen zwischen robusten US-Wirtschaftsdaten und enttäuschenden Firmenbilanzen. Die Anleger seien verunsichert, heißt es beim Handelshaus IG. Zum einen schürten durchwachsene Quartalsberichte und angekündigte Entlassungen Rezessionsängste, zum anderen gebe sich die US-Wirtschaft keine Blöße und wachse trotz aller Widrigkeiten.

    16.54 Uhr – Lufthansa kommt in Italien bei ITA-Einstieg voran

    Die Lufthansa und die italienische Regierung wollen über einen Einstieg bei der staatlichen italienischen Fluglinie ITA Airways verhandeln. Das italienische Schatzamt habe mit der Lufthansa eine Absichtserklärung zum Verkauf eines Minderheitsanteils unterschrieben, erklärte das Wirtschafts- und Finanzministerium. Das ebnet den Weg zu bilateralen Verhandlungen. Weitere Details dazu sollen nicht veröffentlicht werden. Die Lufthansa hatte vergangene Woche angekündigt, zunächst einen Minderheitsanteil an ITA kaufen zu wollen mit der Option, unter bestimmten Konditionen später die Airline ganz zu übernehmen. Insidern zufolge geht es um einen Anteil von 40 Prozent, für den die Lufthansa 200 bis 300 Millionen Euro bezahlen will. Aktien der Lufthansa verzeichnen ein kleines Plus.

    15.12 Uhr - Corona-Impfstoff: Vertrags-Anpassungen bei Pfizer und BioNTech?

    In der EU haben die meisten Menschen, die sich gegen Corona impfen lassen wollten, Erst- und Auffrischungsimpfungen erhalten. Die Nachfrage nach weiteren Impfungen ist gering. Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie herrscht inzwischen weltweit ein Überangebot an Covid-19-Impfstoffen. Die EU-Kommission verhandelt einem Insider zufolge wegen der großen Lagerbestände an Corona-Impfstoffen über eine Anpassung der Verträge mit Pfizer und BioNTech. Erörtert werde, weniger als die 500 Millionen Covid-19-Impfdosen abzunehmen, die die EU nach dem bisherigen Vertrag in diesem Jahr kaufen muss, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Im Gegenzug sei ein höherer Preis für die Dosen im Gespräch. Auch eine Verlängerung der Lieferfrist, möglicherweise bis zum zweiten Halbjahr 2024, werde diskutiert. Aktien von Biontech notieren mit Plus 0,4 Prozent.

    13.06 Uhr – Kommt die Deutsche Lufthansa AG nach München?

    Die Lufthansa könnte den rechtlichen Sitz der Deutschen Lufthansa AG von Köln nach München verlegen, berichtet der Newsletters The Pioneer. Überlegungen hinsichtlich des juristischen Sitzes seien in einem sehr frühen Stadium, erklärte ein Lufthansa-Sprecher dazu. Bei der kommenden Hauptversammlung am 9. Mai 2023 in München werde es dazu weder einen Tagesordnungspunkt noch eine Entscheidung geben, heißt es auch. Bei der Änderung gehe es darum, welches Finanzamt zuständig wäre. Die Lufthansa AG ist im Handelsregister aus historischen Gründen in Köln eingetragen. Konrad Adenauer hat es mit seiner Heimatstadt Köln gut gemeint. Als erster Kanzler der Bundesrepublik hat Adenauer darauf gedrängt, die beiden damaligen Staatsunternehmen Deutsche Post und Deutsche Lufthansa mit ihren Zentralen in Nordrhein Westfalen anzusiedeln. Die Lufthansa Aktie hat seit Jahresanfang gut 20 Prozent zugelegt.

    12.22 Uhr – Beschränkungen mit China für die Chip-Branche

    Die Niederlande und Japan schließen sich einem Medienbericht zufolge dem US-Exportverbot für bestimmte Maschinen zur Chip-Produktion nach China an. Die entsprechenden Gespräche zwischen den Staaten würden im Laufe des Tages abgeschlossen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Künftig dürften die Zulieferer wie ASML aus den Niederlanden und Nikon aus Japan keine Maschinen mehr an China liefern, mit denen moderne Halbleiter produziert werden können. Die USA hatten im vergangenen Oktober weitreichende Beschränkungen für Hochtechnologie-Exporte nach China verkündet. Damit sollen technologische und militärische Fortschritte der Volksrepublik gebremst werden. Die Regierung in Washington will dem Land Zugang zu hochmodernen Chips und zu Maschinen, die zu deren Herstellung notwendig sind, verwehren.

    11.25 Uhr - Kreditvergabe im Euroraum schwächt sich ab

    Die Nachfrage nach Krediten in der Eurozone hat sich im Dezember etwas abgeschwächt. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) vergaben die Banken im Währungsraum 6,3 Prozent mehr Kredite an Firmen als vor Jahresfrist. Im November hatte das Wachstum hingegen noch bei 8,3 Prozent gelegen, im Oktober bei 8,9 Prozent. Auch bei den Privatkrediten verlangsamte sich die Vergabe, wenngleich nicht so deutlich.

    Diese Entwicklung ist vor allem auf die Zinspolitik der Notenbank zurückzuführen. Seit Juli hat die EZB die Zinsen inzwischen vier Mal in Folge angehoben, der Leitzins liegt bei 2,5 Prozent. Zudem hat EZB-Chefin Christine Lagarde bereits wiederholt signalisiert, dass es weitere Zinsschritte in diesem Jahr geben werde. Die nächste Zinssitzung - die erste für 2023 - findet kommenden Donnerstag statt.

    10.00 Uhr - Ionos enttäuscht mit Details zum geplanten Börsengang

    Der Webhosting- und Cloud-Anbieter Ionos hat Details zum Börsengang am 8. Februar vorgestellt. Demnach soll die Marktkapitalisierung bis zu 3,14 Milliarden Euro betragen. Geplant seien 24,15 Millionen Aktien in einer Spanne von je 18,50 bis 22,50 Euro. Die Anteilsscheine stammen aus den Beständen der beiden aktuellen Eigner, United Internet und Warburg Pincus. Der Umfang bleibt hinter der angepeilten Marktkapitalisierung von fünf Milliarden Euro zurück. Die Aktien von United Internet verloren deshalb zum Handelsstart mehr als zwei Prozent, drehten anschließend aber leicht ins Plus.

    09.05 Uhr - DAX zum Start kaum verändert

    Der DAX ist ohne große Bewegung in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Er pendelt um die Nulllinie bei 15.125 Punkten. Vergangenen Freitag war er mit 15.033 Punkten ins Wochenende gegangen. Bisher beträgt die Veränderung auf Wochensicht also nicht einmal 100 Punkte. Der MDAX kann leicht um 0,2 Prozent zulegen.

    07.15 Uhr - Spielwarenhersteller Hasbro will 1.000 Stellen streichen

    Beim US-Spielwarenhersteller Hasbro sollen 1.000 Stellen wegfallen – das entspricht etwa 15 Prozent der Belegschaft. Der Konzern will damit die Kosten senken, weil das Geschäft zuletzt schwächer lief. Nach vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal sank der Umsatz um 17 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Hasbro ist bekannt für Marken und Spiele wie Monopoly, Peppa Wutz, Play-Doh und Transformers. Die Aktie gab nachbörslich um bis zu sieben Prozent nach.

    05.50 Uhr - Intel schreibt Quartalsverlust nach Milliardengewinn

    Der Chip-Konzern Intel hat im abgelaufenen Quartal rote Zahlen geschrieben: Unterm Strich gab es einen Verlust von 664 Millionen Dollar nach einem Gewinn von gut 4,6 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Grund dafür ist das schwächere Geschäft auf dem PC-Markt und bei der Technik für Rechenzentren. Der Konzernumsatz ging deshalb im Jahresvergleich um 32 Prozent auf 14 Milliarden Dollar zurück. Die Intel-Aktie verlor nachbörslich rund zehn Prozent.

    22.15 Uhr - Leichte Zuversicht in New York

    Die Investoren an der Wall Street bleiben vorsichtig optimistisch. Zum einen haben neue Daten gezeigt, dass die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im abgelaufenen Quartal mit einem Plus von 2,9 Prozent stärker gewachsen ist als erwartet. Im letzten Monat hat zudem die Industrie überraschend viele Aufträge gemeldet. Zum anderen geht man davon aus, dass sich die Wirtschaft Chinas zunehmend von Corona erholen kann. Der Dow Jones schloss am Abend 0,6. Prozent höher. Der Nasdaq Index kam gar um 1,7 Prozent voran. Die neuesten Quartalsberichte kamen unterschiedlich an. Während die Aktien von Tesla nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Quartal elf Prozent Boden gutmachen konnten, verbilligten sich die Aktien von IBM um 4,5 Prozent. Der IT-Konzern meldete einen stagnierenden Umsatz und kündigte Stellenstreichungen an.

    20.58 Uhr - Rückschlag für AstraZeneca

    in den USA hat die Arzneimittelbehörde FDA ihre Zulassung für das Corona-Medikament Evusheld von AstraZeneca zurückgenommen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Therapie Schutz gegen die derzeit vorherrschenden Covid-19-Varianten wie Omikron biete, so die Begründung der Behörde. AstraZeneca hat mitgeteilt, dass das Arzneimittel in anderen Regionen wie die Europäische Union und Japan weiterhin zugelassen bleibt. Die in den USA notierten Titel des britischen Pharmakonzerns verbilligen sich um 1,5 Prozent.

    17.45 Uhr - Positive Stimmung hält an

    Die Leitbarometer an den deutschen Börsen haben auch heute weiter zugelegt. Allerdings hinkte der DAX der Entwicklung der Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe deutlich hinterher. Er schloss 0,3 Prozent höher bei 15.133 Punkten höher, während der MDAX um 1,3 Prozent vorankam und der TecDAX um 1,5 Prozent. Gebremst wurde der Dax unter anderem von Verlusten beim Dax-Schwergewicht SAP. Die Zahlen und der Ausblick des Softwarekonzerns für dieses Jahr kamen nicht gut an. Die Titel knickten um 0,9 Prozent ein. Auf der anderen Seite wurden die Zahlen von Sartorius honoriert, mit einem Plus von 6,5 Prozent. Dabei ist auch der Pharma- und Laborausrüster vorsichtiger für dieses Jahr, nach einem deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs im vergangenen Jahr, rechnet man für dieses Jahr beim Wachstum mit einem erheblich gedrosselten Tempo. Bei der Berenberg Bank schrieb man trotzdem von «ordentlichen» Zahlen.

    15.47 Uhr – Durchwachsene US-BIP-Wirtschaftsdaten

    Trotz hoher Inflation und steigender Zinsen hat die US-Wirtschaft von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 2,9 Prozent zugelegt. Dass ist etwas mehr als erwartet. Dennoch kommentieren Volkswirte die Zahlen zurückhaltend. Das Wachstum habe sich nach einem robusten dritten Quartal etwas abgeschwächt, heißt es. Außerdem habe unter anderem ein üppiger Lageraufbau das Wachstum angeschoben, während der private Konsum schwächer als im Vorquartal ausgefallen ist. Die Zahlen zur US Wirtschaft lassen also Schwächen erkennen, so Volkswirte. Das Szenario einer milden US-Rezession sei nicht vom Tisch. Aus Sicht der Börse könnte deswegen aber die US Notenbank bei weiteren Zinserhöhungen vorsichtiger sein.

    Der Dow Jones notiert kaum verändert.

    Der DAX steht mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 15.120 Punkten.

    13.42 Uhr – Nicht nur Kfz-Versicherungen dürften teurer werden

    Die Versicherungsbranche rechnet in diesem Jahr mit steigenden Einnahmen aus der Kfz-und Wohngebäudeversicherung. „Zum einen sollte es mit Entspannungen in den Lieferketten wieder mehr Auto-Neuzulassungen geben. Zum anderen führen steigende Ersatzteilpreise und Werkstattkosten zu einem höheren Schadenaufwand“, sagte der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Norbert Rollinger. Das gelte auch für die Wohngebäudeversicherung, wo steigende Material- und Handwerkerkosten auch die Versicherungsleistungen steigen ließen. Über alle Versicherungsarten hinweg geht der Verband für das laufende Jahr von einem Beitragswachstum von rund drei Prozent aus.

    12.11 Uhr – Guinness und Baileys helfen Diageo, aber Nordamerika schwach

    Der Spirituosenhersteller Diageo hat deutlich zugelegt und dabei von Preiserhöhungen und dem Absatz bei Premium-Produkten profitiert. Der Produzent von Marken wie Johnnie Walker Whisky, Guinness Bier oder Baileys konnte einen Großteil der gestiegenen Kosten an Kunden weitergeben. Der Konzern sieht sich in seiner Annahme bestätigt, dass Spirituosen aus dem Premiumsegment für viele Verbraucher zum erschwinglichen Luxus zählten und deshalb weniger davon betroffen seien, wenn Haushalte sparen müssen. Allerdings bereitet das vergleichsweise schwache Wachstum in Nordamerika Sorgen. An der Börse verlieren Diageo Aktien rund 6,5 Prozent.

    10.15 Uhr - Sartorius an der DAX-Spitze nach Jahreszahlen

    Der Pharma- und Laborausrüster kann Anleger mit seinen Jahreszahlen überzeugen. Die Aktie ist Spitzenreiter im DAX mit einem Plus von fast sechsProzent. Zum Handelsstart war es in der Spitze sogar um rund neun Prozent nach oben gegangen. Im vergangenen Jahr kletterte der operative Gewinn um ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Euro. Sartorius setzte rund 4,2 Milliarden Euro um, ein Plus von 21 Prozent.

    09.05 Uhr - DAX zum Handelsstart 0,4 Prozent im Plus

    Der DAX ist mit einem kleinen Gewinn in den Donnerstag gestartet: Er kann um 0,4 Prozent zulegen auf 15.140 Punkte. Für den MDAX geht es um 0,8 Prozent nach oben.

    Für die beiden DAX-Mitglieder SAP und Sartorius fällt der Handelsbeginn unterschiedlich aus – beide haben am Morgen bereits ihre Jahresbilanz vorgelegt: Die SAP-Aktie verliert fast zwei Prozent, Sartorius legt dagegen um mehr als sieben Prozent zu.

    08.00 Uhr - SAP will nach Gewinnrückgang 3.000 Stellen streichen

    Europas größter Softwarehersteller SAP will etwa 3.000 Stellen streichen, 200 davon in Deutschland. Das teilte das Unternehmen aus Walldorf zur Vorlage der Jahresbilanz mit. SAP will sich nach eigenen Angaben auf den Bereich mit Software zur Unternehmenssteuerung konzentrieren, deshalb soll es Einschnitte in anderen Sparten geben. Auf diese Weise sollen etwa 350 Millionen Euro eingespart werden.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte SAP den Umsatz um fünf Prozent auf rund 30,9 Milliarden Euro steigern – vor allem das wichtige Cloud-Geschäft wuchs überdurchschnittlich. Dagegen ging der Gewinn nach eigenen Angaben währungsbereinigt um etwa sieben Prozent zurück und lag bei gut acht Milliarden Euro.

    07.15 Uhr - Nikkei schließt nach Höhenflug etwas tiefer – Warten auf US-Daten

    Die Börse in Tokio hat ihren Aufwärtstrend der vergangenen Tage gestoppt: Der Nikkei schloss etwa 0,2 Prozent leichter. Zwischenzeitlich war der Index im Wochenverlauf auf ein Sieben-Monats-Hoch geklettert. Dieses ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Anleger erst im Dezember einen Schock verdauen mussten: Die Bank of Japan hatte angekündigt, einen stärkeren Anstieg der Zinsen für langlaufende Staatsanleihen zuzulassen – und damit den Nikkei auf Talfahrt geschickt.

    An den Börsen in China wird wegen des Neujahresfestes die gesamte Woche über nicht gehandelt. Ansonsten dürften Anleger heute vor allem gespannt auf den Nachmittag warten: In den USA wird dann sowohl die erste Schätzung zum Wirtschaftswachstum für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2022 als auch die wöchentliche Arbeitslosenstatistik veröffentlicht.

    06.50 Uhr - IBM streicht fast 4.000 Stellen

    Der Computerkonzern IBM hat angekündigt, weltweit fast 4.000 Jobs streichen zu wollen – das entspricht etwa anderthalb Prozent der Belegschaft. Betroffen sind demnach Beschäftigte, die als Berater für den Konzern tätig sind. In dieser Sparte habe es zuletzt an Nachfrage gemangelt. Zugleich sollen aber auch wieder Jobs in anderen Bereichen entstehen – vor allem beim Cloud-Geschäft will IBM wachsen.

    Insgesamt lag der Umsatz des IT-Konzerns aus den USA etwa auf dem Niveau des Vorjahres von16,7 Milliarden Dollar. Den Gewinn konnte IBM um 17 Prozent steigern auf 2,9 Milliarden Dollar steigern. Die Aktie verlor nachbörslich um zwei Prozent.

    06.00 Uhr - Tesla macht 2022 Rekordgewinn

    Tesla hat 2022 so viel Geld verdient wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr. Der Gewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 128 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar. Auch beim Umsatz konnte Tesla um 51 Prozent zulegen auf 81,5 Milliarden Dollar. Das selbstgesteckte Ziel von 50 Prozent mehr ausgelieferten Autos verfehlte der Konzern von Elon Musk allerdings – stattdessen waren es etwa 40 Prozent mehr.

    Zuletzt hatte es bei Tesla immer wieder Bedenken von Anlegern gegeben. Etwa als der Elektroautobauer die Preise kürzlich in einigen Ländern senkte, vermuteten manche eine zurückgehende Nachfrage. Auch gab es Befürchtungen, dass sich Musk mit der Twitter-Übernahme überheben könnte. Die Tesla-Aktie hatte auch deshalb im vergangenen Jahr ein deutliches Minus von 65 Prozent eingefahren.

    Donnerstag, 26.01.2023

    22.12 Uhr – Microsoft bremst Wall Street

    Enttäuschende Zahlen und Prognosen von Microsoft haben die Stimmung der US-Anleger getrübt. Microsoft Aktien verloren 0,6 Prozent.

    Der Dow Jones schloss mit einem kleinen Plus von wenigen Punkten.

    20.52 Uhr - Gewerbeimmobilienkonzern DIC Asset aus dem SDAX pessimistischer

    DIC Asset stellt sich für dieses Jahr auf sinkende Gewinne ein. Der operative Gewinn werde zwischen 90 und 97 Millionen Euro liegen, wie am Abend mitgeteilt wurde. Im zurückliegenden Jahr ist vorläufigen Zahlen zufolge ein Gewinn von rund 114 Millionen Euro erzielt worden. Als Grund für das zu erwartende schlechtere Jahr 2023 gibt der Gewerbeimmobilienkonzern DIC Asset die anhaltend herausfordernden Rahmenbedingungen für die Branche an. Angesichts des seit 2022 veränderten Zinsumfelds und der weiterhin unklaren Auswirkungen einer schwächeren Konjunktur auf die Immobiliennachfrage in Deutschland rechnet der Vorstand insbesondere im ersten Halbjahr 2023 mit Verzögerungen bei An- und Verkäufen, heißt es. Immerhin: Als Dividende schlägt die Firma für das vergangene Jahr unverändert 75 Euro-Cent je Aktie vor.

    17.52 Uhr – DAX im Minus, RWE im Plus

    Der Energieversorger RWE aus dem DAX hat im vergangenen Jahr mit seinen Wasserkraft-, Biomasse- und Gaskraftanlagen unter dem Strich fast 2,4 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Mit Windanlagen an Land und Solaranlagen verdiente der Konzern 827 Millionen Euro. Das ist mehr als dreimal so viel wie 2021. Daraufhin stieg die RWE-Aktie um 1,4 Prozent.

    Der DAX schloss mit einem kleinen Minus bei 15.082 Punkten. Der Ifo Geschäftsklima Index hat sich zwar weiter verbessert, aber manche hatten mit noch besserer Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen gerechnet.

    Der Euro steht bei 1,08 84 Dollar.

    17.49 Uhr – Wie lief der Mittwoch für die Unternehmen des DAX?

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 16 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und 24 Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von heute (17.49 Uhr):

    Unter den Unternehmen des DAX hatten Daimler Truck (+3,6 Prozent), HeidelbergCement (+1,3 Prozent) sowie RWE (+1,2 Prozent) die größten Kursgewinne.

    Bisherige Schlusslichter sind Fresenius mit -2,9 Prozent, FMC mit -2,5 Prozent und Adidas mit -2 Prozent Kursverlusten.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.00 Uhr - Verluste an der Wall Street

    Die US-Börsen haben seit dem Start ihre Verluste ausgebaut. Der Dow Jones notiert rund 1,1 Prozent leichter. Beim Nasdaq beträgt das Minus etwa zwei Prozent. Den Anlegern schlagen die Bilanzen der Konzerne auf den Magen: Weder Boeing noch Microsoft (nach Börsenschluss am Vorabend) konnten überzeugen. Weil der Softwarekonzern zudem mit weniger Wachstum bei seinem Cloud-Geschäft rechnet, geben auch die Aktien anderer Cloud-Anbieter wie Salesforce oder Amazon nach.

    16.50 Uhr - Boeing schreibt auch 2022 einen Milliardenverlust

    Der Flugzeugbauer Boeing hat 2022 das vierte Verlustjahr in Folge eingeflogen. Der Verlust fiel mit 5,05 Milliarden US-Dollar sogar noch größer aus als im Vorjahr mit knapp 4,3 Milliarden. Die Boeing-Aktie gab um 2,3 Prozent nach.

    Der Hersteller aus den USA steckt seit 2019 in der Krise: Nach tödlichen Abstürzen zweier Maschinen vom Typ 737 Max durfte das Modell lange Zeit weltweit nicht abheben. Anschließend brachte die Corona-Pandemie die ganze Luftfahrtbranche in Schieflage, zudem musste Boeing wegen Produktionsmängeln die Auslieferung seines Langstreckenjets 787 ("Dreamliner") stoppen.

    16.25 Uhr - Siemens Gamesa verschwindet von der Börse

    Siemens Gamesa soll von der Börse genommen werden. Wie das Unternehmen auf der Hauptversammlung mitteilte, soll die spanische Börsenaufsicht entsprechende Schritte an den Börsen in Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia einleiten. Das Ergebnis der Abstimmung war keine Überraschung: Nach einem öffentlichen Übernahmeangebot hält Siemens Energy 92,72 Prozent an der Tochter Siemens Gamesa. Durch das Delisting und die vollständige Integration von Gamesa sollen jährlich rund 300 Millionen Euro eingespart werden.

    13.35 Uhr - Aussicht auf Gewinn treibt Easyjet-Aktie an

    Die britische Fluglinie Easyjet könnte im laufenden Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Noch schreibt das Unternehmen Verluste, doch die Buchungen ziehen nach eigenen Angaben an. Das lässt auch Anleger zugreifen: Die Easyjet-Aktie steigt in London um über zehn Prozent.

    Den Aufwärtstrend spürt derzeit die gesamte Reise- und Luftfahrtbranche: Viele Aktien von Fluggesellschaften haben seit Jahresbeginn wie Easyjet um 20 bis 30 Prozent zulegen können. Der deutsche Reisekonzern TUI liegt sogar fast 40 Prozent im Plus.

    12.15 Uhr - Bundesregierung erwartet 0,2 Prozent Wachstum für 2023

    Die Bundesregierung rechnet nicht mehr mit einer Rezession für dieses Jahr. Die Wirtschaft könnte um 0,2 Prozent wachsen, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Krise wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine sei mittlerweile beherrschbar, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dazu. Im Herbst war die Regierung noch von einem Minus von 0,4 Prozent für 2023 ausgegangen.

    Bei der Inflation, die 2022 mit 7,9 Prozent auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten lag, rechnet die Regierung nun dieses Jahr mit 6,0 Prozent. Bislang wurden 7,0 Prozent erwartet.

    10.12 Uhr - Ifo-Geschäftsklima steigt wie erwartet

    Der Index verzeichnet im Januar einen Anstieg auf 90,2 Punkte - das war genau die Prognose. Interessant sind allerdings die beiden Teilkennzahlen, die hinter dem Gesamtindex stecken. Da gibt es zum einen die Einschätzung der befragten Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage. Und die wurde eher schlechter beurteilt, als Experten sich das erwartet hatten. Dafür sind die Firmen-Chefs deutlich optimistischer eingestellt als erwartet, was die nahe Zukunft angeht.

    An den Börsen schaut man offenbar nur was unterm Strich rauskommen. Und da der Gesamt-Index zwar gestiegen ist, die Erwartungen aber auch nicht übertroffen hat, ändert sich beim DAX nicht viel. Er leicht im Minus bei 15.055 Punkten.

    09.15 Uhr - DAX startet kaum verändert - Rheinmetall gefragt

    An den deutschen Aktienmärkten rührt sich zu Beginn wenig. Der DAX kann ein paar Punkte zulegen, der M-DAX notiert minimal in der Verlustzone. Spitzenreiter im M-DAX ist die Aktie von Rheinmetall. Dass die Bundesregierung nun Leopard-2-Panzer liefern will und auch anderen Ländern für solche Lieferungen nicht mehr im Weg stehen wird, das kommt dem Kurs des Herstellers zugute. Rheinmetall-Aktien zeigen 3 Prozent ins Plus.

    07.15 Uhr - Japans Börse im Höhenflug

    Das Tagesergebnis ist nicht wirklich aufsehenerregend - der Nikkei-Index verbuchte am Ende ein Plus von 0,4 Prozent. Doch es ist schon der vierte Tag in Folge mit Gewinnen an den japanischen Märkten. Und der Nikkei erreichte heute auch zwischendrin den höchsten Stand seit gut sechs Jahren. Die Anleger setzten darauf, dass die Inflation ihren Höhepunkt bald erreicht hat und, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen vielleicht bald langsamer anhebt. Und zudem hilft die Öffnung Chinas nach der Corona-Pandemie den Kursen weiter nach oben.

    06.15 Uhr - Microsoft mit teils ernüchternden Zahlen

    Das Traditionsgeschäft von Microsoft ist das Windows-Betriebssystem und da läuft es, wie in vielen anderen Branchen wegen Inflation und Kostendruck, nicht mehr so richtig. Im letzten Quartal ist der Nettogewinn im Jahresvergleich um zwölf Prozent gesunken auf nur noch etwas über 16 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte zwar um zwei Prozent zu auf knapp 53 Milliarden - das war aber das schwächste Wachstum seit mehr als sechs Jahren. Also da ist man bei Microsoft schon sehr erfolgsverwöhnt gewesen und muss sich jetzt vielleicht etwas umstellen.

    Auch die Prognose für das laufende Quartal ist nicht mehr wirklich berauschend. Da sieht man bei Microsoft, dass die sehr wichtige Wachstumssparte, nämlich die Cloud-Plattform Azure, auch nicht mehr so stark wachsen wird. Die Zahlen kamen nach Handelsschluss an der Wall Street, zuvor war der Dow Jones mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent aus dem Handel gekommen.

    Dienstag, 24.01.2023

    22.12 Uhr – Dow Jones mit Plus, Google-Mutter Alphabet im Minus

    Nicht überragend, aber auch nicht beunruhigend – so lässt sich der bisherige Verlauf der Berichtssaison in den USA wohl am besten beschreiben, heißt es von einem Händler. Der Dow Jones schloss mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent.

    Die US-Regierung hat den Internetkonzern Google wegen Wettbewerbsbehinderung verklagt. Googles Dominanz bei digitaler Werbung schädige Kunden und Werbetreibende, sagte Justizminister Merrick Garland. Das Unternehmen wolle seine Machtstellung nutzen, um Rivalen aufzukaufen und Werbekunden zwingen, Google-Produkte zu nutzen, indem es den Zugang zu Konkurrenzangeboten erschwere. Nach der Klage verloren Aktien der Google Mutter Alphabet zwei Prozent.

    19.58 Uhr – Amazon setzt US-Apothekenketten unter Druck

    Ein Angebot für Medikamenten-Lieferung bei Amazon macht den Aktien von US-Apothekenketten zu schaffen. Die Aktien von Walgreens Boots und CVS Health verlieren durchschnittlich 1,5 Prozent. Der Onlinehändler hat angekündigt, dass die US-Nutzer seines Kundenprogramms Prime nun die Lieferung von Nachahmermedikamenten für fünf Dollar im Monat abonnieren könnten.

    17.52 Uhr – DAX-Anleger vorsichtig vor US-Geschäftszahlen

    Der GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung, zufolge hat sich die Stimmung der Verbraucher den vierten Monat in Folge verbessert. Andererseits waren Anleger vorsichtig, bevor heute Abend nach Schluss der Wall Street die US-Technologieriesen Microsoft und Texas Instruments Geschäftszahlen vorlegen.

    Der DAX beendete den Computerhandel mit einem hauchdünnen Minus bei 15.093 Punkten.

    Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia aus dem Dax steigt bei einem österreichischen Wohnungsbauunternehmen ein. Dessen Motto lautet „Nachhaltiges Wohnen für alle“. Vonovia Aktien verloren 0,3 Prozent.

    17.49 Uhr – Marktbericht: Daimler Truck, Hannover Re und weitere

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 16 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und 23 Unternehmen mit Verlusten. Bei einem Unternehmen liegt der Kurs weitgehend auf dem Niveau des letzten Handelstags. Im Folgenden der Stand von heute (17.49 Uhr):

    Die höchsten Kursgewinne der DAX-Unternehmen lagen heute bisher bei 2,2 Prozent (Daimler Truck), 2,1 Prozent (Hannover Re) und 2 Prozent (Munich Re).

    Sartorius musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 3,7 Prozent. Zalando (-1,9 Prozent) und Fresenius, Merck und MTU Aero Engines (je -1,5 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    15.38 Uhr - Wall Street zu Beginn mit Verlusten

    Der Dow Jones und der Nasdaq-Index sind beide mit einem halben Prozent Minus gestartet. Eine Aktie im Dow hat es gleich am Anfang ziemlich heftig erwischt: 3M. Das ist ein Mischkonzern, der viele verschiedene Tech-Produkte produziert. Und es läuft nicht so richtig. Das Unternehmen sieht eine sinkende Nachfrage in seiner Verbrauchereinheit, dort werden Produkte wie Notebooks, Luftreiniger und Atemschutzgeräte verkauft. Und weil auch der Gewinn zurückgeht, will 3M Arbeitsplätze abbauen. Insgesamt sollen 2500 Stellen in der Produktion gestrichen werden. Reaktion an den Märkten gleich zu Handelsbeginn: 5 Prozent Minus.

    12.13 Uhr - DAX dreht ins Minus

    Die Stimmung an den deutschen Aktienmärkten hat sich etwas eingetrübt. Der DAX musste seine Gewinne aus dem frühen Handel abgeben und notiert jetzt rund ein halbes Prozent im Minus. Beim M-Dax ist es in etwa genauso viel. Die guten Konjunkturdaten helfen also nicht. Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich ja im Januar weiter verbessert. Der S&P-Einkaufsmanagerindex stieg im Vergleich zum Vormonat überraschend stark an, um 0,9 Punkte auf 50,2 Zähler. Mit über 50 Punkten liegt die Kennzahl damit wieder in dem Bereich, der Wirtschaftswachstum andeutet. Eine Analystin sagte dazu: Den Anlegern werde klar, dass dies zwar ein Fortschritt sei, aber noch ein weiter Weg vor ihnen liege, während sich die EZB darauf vorbereite, die Zinsen weiter anzuheben. Erst gestern hatte EZB-Chefin Christine Lagarde gesagt: "Wir müssen die Inflation senken. Und wir werden liefern".

    10.50 Uhr - S&P-Einkaufsmanagerindex steigt dritten Monat in Folge

    Der Einkaufsmanagerindex des Finanzdienstleisters S&P Global konnte den dritten Monat hintereinander zulegen. Der Index für die Privatwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen in Deutschland stieg um 0,7 Punkte auf 49,7. Das ist der höchste Wert seit sieben Monaten. Das Barometer liegt damit nur noch knapp unter der Marke von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Das Fazit von S&P: "Die deutsche Wirtschaft ist relativ stabil ins neue Jahr gestartet."

    Für die Eurozone konnte der Einkaufsmanagerindex die 50er-Schwelle bereits überschreiten. Hier ging es 0,9 Zähler nach oben auf 50,2 Punkte.

    09.15 Uhr – DAX legt zum Handelsstart minimal zu

    Nach einem positiven Wochenauftakt ist der DAX auch am Dienstag mit winzigen Gewinn gestartet: Er legt 0,1 Prozent zu auf 15.125 Punkte. Der MDAX kommt 0,4 Prozent voran.

    Zuvor war die Börse in Tokio 1,5 Prozent höher aus dem Handel gegangen. Damit hat der Nikkei seine Verluste seit der überraschenden Kurskorrektur der Bank of Japan im vergangenen Monat wieder ausgeglichen. Die Börsen in China bleiben die gesamte Woche wegen des Neujahrsfestes geschlossen.

    Nach einem eher meldungsarmen Montag stehen heute die Konjunkturdaten im Fokus. Neben dem GfK-Konsumbarometer wird heute auch der aktuelle Einkaufsmanagerindex des Finanzdienstleisters S&P Global veröffentlicht – beide geben Anlegern wichtige Hinweise zur wirtschaftlichen Entwicklung.

    08.00 Uhr - GfK-Konsumbarometer: Stimmung der Verbraucher verbessert sich leicht

    Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im Januar den vierten Monat in Folge leicht aufgehellt: Das aktuelle GfK-Konsumbarometer der Nürnberger Marktforscher stieg von minus 37 Punkten auf minus 33,9. Die Stimmung dürfte unter anderem durch die Entlastungspakete der Bundesregierung wegen der Energiekosten gestützt worden sein, heißt es. Außerdem setzt sich nach Ansicht der GfK bei Verbraucherinnen und Verbrauchern vermehrt der Eindruck durch, dass die drohende Rezession für die deutsche Wirtschaft weniger schlimm ausfallen könnte. Bei größeren Anschaffungen halten die Menschen derzeit dennoch zurück.

    07.05 Uhr - Logitech: Gewinn und Umsatz gehen deutlich zurück

    Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im dritten Quartal deutlich weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Nach Unternehmensangaben ging der Umsatz um 22 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar zurück, der Gewinn sank um etwa ein Drittel auf 204 Millionen Dollar. Logitech begründete die Einbußen damit, dass vor allem Geschäftskunden weniger neue Geräte und Ausrüstung gekauft hätten.

    Zur Einordnung muss aber auch das starke Geschäft in der Corona-Zeit gesehen werden: Von Anfang 2020 bis Mitte 2021 konnte das Unternehmen seinen Aktienkurs auf rund 120 Schweizer Franken verdreifachen. Aktuell notiert das Papier bei etwa 52 Franken.

    06.25 Uhr - Elon Musk wegen Tweets von 2018 vor Gericht

    Tesla-Chef Elon Musk hat vergangene Nacht deutscher Zeit vor Gericht aussagen müssen. Hintergrund sind Tweets von 2018, in denen der Milliardär angekündigt hatte, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Die Geschworenen müssen entscheiden, ob Musk dabei wissentlich falsche Angaben machte, was die Finanzierung seines Plans angeht. Die Ankündigung hatte den Kurs der Tesla-Aktie damals schwanken lassen, die Kläger werfen dem Konzernchef deshalb Betrug vor. Musk selbst sagte vor Gericht, dass er sicher gewesen sei, genügend Geld zusammen zu haben, um Tesla von der Börse zu nehmen. Nach einer stundenlangen Befragung am Montag muss er am Dienstag zum dritten Mal in den Zeugenstand.

    Dienstag, 24.01.2023

    22.10 Uhr - Dow Jones verbucht ordentliche Gewinne

    An den US-Börsen kursierten Meldungen, wonach die Fed etwas langsamer machen will bei den Zinserhöhungen. Und so schaffte der Dow Jones am Ende ein Plus von rund einem Prozent. Zwei Tech-Aktien standen unter anderem im Fokus: Der US-Konzern Microsoft baut seine Zusammenarbeit mit OpenAI aus, dem Entwickler der Künstliche-Intelligenz-Software ChatGPT. Unternehmens-Chef Satya Nadella sprach von einer "Multi-Milliarden-Dollar-Investition". Microsoft könnte den KI-Chatbot in seine Suchmaschine Bing integrieren, um damit gegenüber Google aufzuholen. Die Microsoft-Aktie legte ein Prozent zu. Zu den Spitzenreitern zählten die Titel des Softwareunternehmens und SAP-Konkurrenten Salesforce mit drei Prozent Plus. Angeblich hat sich der Hegdefonds Elliott für mehrere Milliarden Dollar bei Salesforce eingekauft.

    18.12 Uhr - DAX schließt nach Hin und Her im Plus

    Die deutschen Börsen waren heute lange Zeit ohne klaren Trend. Erst im späten Handel gab es positive Impulse von der Wall Street. Und so schaffte der DAX am Ende ein Plus von einem halben Prozent auf 15.103 Punkte. Der MDax kam 0,8 Prozent voran.

    Aus Branchensicht schlugen sich die Immobilienwerte recht gut. Manche Investoren halten die Kurskorrekturen vom letzten Jahr hier für übertrieben. Und so gehörte Vonovia mit 3 Prozent Plus am Ende zu den Favoriten im DAX. In etwa genauso viel schafften im M-DAX die Aktien von TAG und LEG Immobilien.

    Es gab aber auch einen klaren Verlierer: Symrise im DAX. Der Aromen- und Duftstoffhersteller musste vor allem wegen der Wertberichtigung auf eine Beteiligung in Schweden für 2022 einen gesunkenen Gewinn vermelden. Der Kurs knickte fast 6 Prozent ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten.

    17.50 Uhr – Deutsche Börsenwerte am Montag

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 28 Aktiengesellschaften ein Plus und zwölf Unternehmen Verluste. Der Überblick zum Stand von 17.50 Uhr:

    Sartorius verbuchte unter den börsennotierten Unternehmen des DAX bisher den höchsten Kursgewinn. Die Aktie verteuerte sich um 4 Prozent. Auch die Papiere von Vonovia (+3,3 Prozent) sowie Merck (+3,1 Prozent) konnten sich steigern.

    Am schlechtesten läuft es bis jetzt für Symrise (-5,6 Prozent), Hannover Re (-1,9 Prozent) und Munich Re (-1,7 Prozent).

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    14.52 Uhr – Finanzaufsicht Bafin mit Bericht „Risiken im Fokus“

    In ihrem jährlichen Bericht veröffentlicht die Bafin die aus der Behördensicht wichtigsten Risikotreiber für den deutschen Finanzmarkt. Für das Jahr 2023 zählen die Aufseher unter anderem die Korrekturen an den Immobilienmärkten zu den Risiken für den deutschen Finanzmarkt. Zudem beobachtet die Aufsichtsbehörde den Anstieg der Insolvenzen in der Wirtschaft und die damit verbundenen Kreditausfälle. Daneben gehören auch Cyberattacken und die unzureichende Geldwäscheprävention zu den Themen des Risikoberichts. Als branchenübergreifende Zukunftsrisiken identifiziert die Bafin die digitale Transformation, den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und die geopolitischen Risiken, die die Geschäftsmodelle im Finanzsektor prägen werden.

    13.46 Uhr - Autobauer Ford mit Stellenstreichungen am Kölner Standort

    Sollte das Management sein bisheriges Vorhaben durchsetzen, könnten bis zu 3200 Stellen wegfallen, sagte die Vize-Betriebsratschefin der Ford-Werke, Katharina von Hebel, der dpa. In zwei Versammlungen berichtete der Betriebsrat heute den Arbeitnehmern von den Plänen und berief sich dabei auf interne Vorgaben des Managements für Ford in Europa. Die Firmenspitze äußerte sich noch nicht öffentlich dazu. Ford ist im Umbruch. Der lange auf Verbrennungsmotoren fokussierte US-Autokonzern brachte sich erst relativ spät auf Elektrokurs.

    12.52 Uhr – Bundesbank im Monatsbericht etwas optimistischer für die Konjunktur

    „Die jüngsten Datenveröffentlichungen fielen insgesamt besser aus, als in der Dezember-Projektion unterstellt worden war“, ist im Monatsbericht der Bundesbank zu lesen. Die Bundesbank verweist auf eine vorläufige Einschätzung des Statistischen Bundesamtes, wonach die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2022 in etwa stagnierte. Viele Ökonomen hatten einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gegenüber dem Vorquartal erwartet. Die Lage an den Energiemärkten habe sich im Vergleich zum Sommer aber merklich entspannt, so die Bundesbank. Die Lieferengpässe in der Industrie und am Bau hätten an Gewicht verloren, heißt es weiter. Zudem sollen staatliche Entlastungspakete, wie die Strom- und Gaspreisbremse, die Folgen der hohen Energiepreise für private Haushalte und Unternehmen abmildern.

    10.00 Uhr - Symrise-Aktie verliert deutlich wegen Abschreibung

    Der Duft- und Aromenhersteller Symrise ist klares DAX-Schlusslicht zum Start in die neue Handelswoche - es geht um fast acht Prozent nach unten. Grund dafür ist eine Abschreibung, die am Freitag nach Börsenschluss bekannt wurde. Demnach muss Symrise 126 Millionen Euro wegen einer Beteiligung an Swedencare abschreiben, die Firma stellt Nahrungsergänzungsmittel für Haustiere her. Als Folge erwartet der Konzern nun nur noch eine Marge von 17,2 Prozent statt 20 Prozent.

    Der DAX tendiert nach einem schwungvollen Start inzwischen wenig verändert bei 15.050 Punkten - ein Mini-Plus von 0,1 Prozent.

    09.10 Uhr - DAX startet mit Plus in die neue Woche

    Der DAX kann zum Wochenauftakt zulegen, er steigt um 0,7 Prozent auf 15.145 Punkte. Der deutsche Leitindex knüpft damit an den Freitag an, als er 0,8 Prozent höher aus dem Handel gegangen war. Auch der MDAX verbucht zum Start in die neue Woche ein Plus von 1,3 Prozent.

    Größter Verlierer ist aktuell die Aktie von Symrise. Nach enttäuschenden vorläufigen Zahlen rutscht das Papier um fast sieben Prozent ab.

    06.50 Uhr - Wochenausblick: Konjunkturdaten und Bilanzen im Fokus

    Diese Woche erwartet die Anleger eine Reihe von Konjunkturdaten: Unter anderem veröffentlichen die GfK-Marktforscher am Dienstag das aktuelle Konsumbarometer. Am Mittwoch stellt das Münchner ifo-Institut den ersten Geschäftsklimaindex für 2023 vor, zuletzt hatte sich das Geschäftsklima im Dezember zum dritten Mal hintereinander verbessert. Am Donnerstag präsentiert das US-Handelsministerium Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2022.

    Außerdem nimmt die Bilanzsaison an Fahrt auf: Am Dienstag berichtet etwa der Software-Hersteller Microsoft und am Mittwoch der Flugzeugbauer Boeing sowie der Elektroautohersteller Tesla über das abgelaufene Quartal. In Deutschland stehen am Donnerstag die Zahlen des Pharma- und Laborzulieferers Sartorius und des Software-Konzerns SAP im Kalender.

    06.00 Uhr - Börsen in Asien wegen Neujahrsfest teilweise geschlossen

    In der Nacht zum Sonntag hat das chinesische Neujahrsfest begonnen. Die Börsen in China, Hongkong, Singapur, Malaysia, Südkorea und Taiwan bleiben deshalb die ganze Woche geschlossen. Das Jahr des Hasen steht unter den chinesischen Tierkreiszeichen für Langlebigkeit, Frieden und Wohlstand. Letzterer wurde zuletzt aber durch die Null-Covid-Politik der Staats- und Parteiführung ausgebremst. Die chinesische Wirtschaft konnte deshalb im vergangenen Jahr nur drei Prozent wachsen, was weit unter den offiziellen Zielen liegt.

    In Japan wird dagegen gehandelt. Der Nikkei kommt um 1,3 Prozent voran.

    Montag, 23.01.2023

    22.10 Uhr - Guter Abschluss an der Wall Street

    Der Dow Jones konnte rund ein Prozent zulegen. Der Nasdaq-Index schaffte über 2 Prozent Plus. Damit war dort die Wochenbilanz gerettet, zumindest beim Nasdaq-Index; der landete in etwa da, wo er auch schon vor sieben Tagen gestanden hatte. Beim Dow blieben zum Wochenschluss aber rund 3 Prozent Minus unterm Strich.

    Der Fokus der US-Märkte richtete sich vor allem auf zwei Titel. Netflix konnte mit einem stärker als erwartet ausgefallenen Kundenwachstum im vierten Quartal aufwarten. Der Kurs schnellte daraufhin um rund 8 Prozent nach oben. Die Aktie der Großbank Goldman Sachs geriet dagegen unter Druck, nachdem das Wall Street Journal über Untersuchungen der Notenbank Fed berichtet hatte. Es geht angeblich um zu geringe Kreditabsicherungen. Die Goldman-Aktie war der größte Verlierer im Dow Jones mit über 2 Prozent Minus.

    19.15 Uhr - Fed kontrolliert angeblich Goldman Sachs

    An der Wall Street gerät gerade die Aktie der Großbank unter die Räder. Hintergrund ist ein Bericht des Wall Street Journal über Untersuchungen der Finanzwächter bei Goldman. Dem Bericht zufolge untersucht die Notenbank Fed, ob die Bank im Verbrauchergeschäft angemessene Sicherheitsvorkehrungen bei der Ausweitung der Kreditvergabe getroffen hat. Die US-Aufseher schauen seit der Finanzmarktkrise vor 15 Jahren genau hin, ob die Geldhäuser genügend Kapitalreserven für ihre Kredite vorhalten. Der Kurs von Goldman Sachs knickt jetzt 2einhalb Prozent ein. Die Aktie ist damit der größte Verlierer im Dow Jones.

    18.10 Uhr - Bayerische Börsenunternehmen im Wochenrückblick

    An der Börse verzeichnen diese Woche 17 bayerische Aktiengesellschaften ein Plus und 18 Unternehmen aus Bayern Verluste. Der Überblick zum Stand von Freitag 17.49 Uhr:

    Unter den Unternehmen des DAX, MDAX und SDAX haben Hensoldt (+13,8 Prozent), Kontron (+12,8 Prozent) sowie Atoss (+8,5 Prozent) diese Woche die größten Kursgewinne.

    Am schlechtesten lief es diese Woche für Vitesco und Nemetschek (je -6,8 Prozent), CANCOM (-6,7 Prozent) und Siltronic (-6,6 Prozent).

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir die Kursdaten der im DAX, MDAX und SDAX notierten Unternehmen mit Firmensitz in Bayern, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Die aktuellen Kurse von heute, Freitag, den 20. Januar um 17.49 Uhr werden dabei mit den Werten von Freitag, den 13. Januar um etwa dieselbe Zeit verglichen.

    17.49 Uhr – Börse aktuell: Unternehmen im DAX

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 27 Aktiengesellschaften ein Plus und zwölf Unternehmen Verluste. Ein Unternehmenskurs bewegt sich auf der Höhe des letzten Handelstags. Der Überblick zum Stand von 17.49 Uhr:

    Zalando verzeichnete bisher mit 4,8 Prozent den höchsten Kursgewinn unter den Unternehmen des DAX. FMC und Covestro sind mit je +2,3 Prozent zweitplatziert und Deutsche Bank mit +2,1 Prozent.

    Im Vergleich am schlechtesten verlief der Tag bisher für Merck und Porsche AG. Die Aktien notieren je 1,4 Prozent niedriger als am letzten Handelstag. Continental verlor 1,3 Prozent des Kurswerts, Deutsche Börse AG verbilligte sich um 1 Prozent.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.38 Uhr - Deutsche Börsen gehen mit Gewinnen ins Wochenende

    Nach den kräftigen Verlusten von gestern mit fast zwei Prozent Minus, hat sich der DAX heute wieder gefangen. Herausgekommen ist ein Plus von 0,8 Prozent. 15.034 lautet der Endstand. Beim MDax ging es 1,3 Prozent aufwärts. Im Fokus heute die Aktie von Siemens Energy. Der DAX-Konzern hatte gestern nach Börsenschluss seinen Ausblick korrigiert. Wegen weiterer Probleme bei der spanischen Windkrafttochter Gamesa werden im Konzern die Verluste im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich doch nicht wie angekündigt reduziert werden können. An den Märkten hat man das erstaunlich gelassen hingenommen. Die Aktie von Siemens Energy ging sogar mit einem Plus von knapp einem Prozent aus dem Handel. Spitzenreiter im DAX war Zalando mit fünf Prozent Plus.

    16.15 Uhr - Wall Street stabil

    Die aktuellen Abo-Zahlen von Netflix sind überraschend hoch ausgefallen, und so schafft die Aktie im frühen Geschäft in New York einen Sprung um sieben Prozent. Die Computerbörse steigt um ein knappes Prozent, dagegen dümpelt die Wall Street auf dem Vortagesniveau. Der riesige Stellenabbau, den die Google-Mutter Alphabet plant, sorgt für ein Kursplus bei der Aktie von mehr als drei Prozent. Aber insgesamt bleibt die Stimmung negativ, denn es rollt eine regelrechte Entlassungswelle über die prominenten Technologiekonzerne an der Westküste. Dies könnte deren Bilanzen zunächst weiter belasten, heißt es.

    15.40 Uhr - Alphabet/Google streichen Jobs

    Viele Beobachter hatten schon mit so etwas gerechnet, im Moment rollt ja eine regelrechte Entlassungswelle über die amerikanischen Tech-Konzerne. Amazon, Microsoft und Meta hatten ihre Pläne schon vorgestellt, und nun also auch Alphabet mit Google. Bei Google sollen 12.000 Mitarbeiter gehen. Die Belegschaft wurde am Morgen per Email informiert, und die Chefetage begründet das damit, im Boom der Pandemie-Jahre seien viele Mitarbeiter neu eingestellt worden, doch nun habe sich die wirtschaftliche Lage eben verändert. Die Entlassungen betreffen den gesamten Konzern, alle Produktbereiche, Funktionen, Ebenen und Regionen. Analysten meinen sogar, es würden noch weit mehr Stellen in der gesamten Branche abgebaut, die Konzerne seien während der Pandemie einfach zu stark gewachsen mit ihren Belegschaften.

    12.20 Uhr - Siemens Energy kassiert Ausblick

    Wieder macht die spanische Tochter Siemens Gamesa Ärger, dieses Mal geht es um Qualitätsprobleme bei den Windrädern; die Wartungs- und Garantiekosten seien viel höher als erwartet. Deshalb wird Siemens Energy seinen hohen Jahresverlust nicht wie gehofft reduzieren können. Auf einer Analystenkonferenz hieß es, die Probleme seien sowohl bei Onshore- als auch bei Offshore-Turbinen aufgetreten. Die Aktie hat um ein Prozent nachgegeben, auf 18,55 Euro.

    11.05 Uhr - Erzeugerpreise geben weiter nach

    Die Hinweise für ein Abflauen der hohen Inflation in Deutschland mehren sich. So senkten die Hersteller ihre Preise im vergangenen Monat bereits den dritten Monat in Folge. Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte gaben im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent nach, wegen günstigerer Energie, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die heutigen Zahlen stärkten die Hoffnung, dass bei den Verbraucherpreisen auch die Kernteuerungsrate in den kommenden Monaten ihren Hochpunkt erreichen werde, heißt es bei der Commerzbank.

    10.02 Uhr - DAX stabilisiert sich

    Nach den deutlichen Verlusten gestern scheint sich die Lage aktuell etwas zu beruhigen. Der DAX macht Boden gut, er steigt um 0,5 Prozent auf 14.990 und macht damit einen Teil seiner gestrigen Verluste wieder wett. Gestern hatten Sorgen vor einer Rezession in den USA die Börsen auf Talfahrt geschickt, zudem ist mit Gewinnmitnahmen gerechnet worden. Denn seit Jahresbeginn konnte der Leitindex trotz der gestrigen Punktverluste immer noch mehr als sieben Prozent zulegen. Weiter Kasse gemacht wird heute Vormittag bei den Anteilen von Continental, der Autozulieferer hat mit neuen Geschäftszahlen die Anleger offensichtlich nachhaltig verschreckt, die Titel büßen 2,3 Prozent ein. Kasse gemacht wird auch bei Siemens Energy. Aufgrund anhaltender Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa hat der Energietechnikkonzern seine Ergebnisziele für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert, wie das Unternehmen gestern Abend nach Börsenschluss mitteilte. Die Titel von Siemens Energy verbilligen sich um 1,7 Prozent.

    07.25 Uhr - Börsen in Asien zeigen sich widerstandsfähig

    In Asien haben die meisten Börsen zugelegt, und das trotz negativer Vorgaben von der Wall Street und anhaltenden Risiken einer globalen Rezession. Der Nikkei in Tokio schloss heute früh 0,6 Prozent höher, der Hang Seng Index in Hongkong kommt sogar um 1,6 Prozent voran, während der Dow Jones an der Wall Street gestern Abend 0,8 Prozent leichter schloss. Mit ein Grund für die trübe Stimmung sind Äußerungen der stellvertretenden Vorsitzenden der US-Notenbank Lael Brainard, diese erklärte, dass die Inflation trotz der jüngsten Abschwächung nach wie vor hoch sei und dass die Politik deswegen noch einige Zeit restriktiv sein müsse. Das riecht nach weiteren Zinserhöhungen.

    Freitag, 20.01.2023

    22.15 Uhr - Dow Jones kann Verluste zu Schluss reduzieren

    An den US-Märkten machte man sich erneut Sorgen um die Konjunktur. Die Anzeichen für ein Einknicken der amerikanischen Wirtschaft mehren sich. Und so gaben Dow Jones und Nasdaq-Index zeitweise deutlich nach. Allerdings kamen dann von Fed-Vizechefin Lael Brainard ein paar beruhigende Worte. Ihrer Ansicht nach steigen die Chancen für eine sanfte Landung der US-Wirtschaft. Und so schloss der Dow Jones am Ende nur noch gut ein halbes Prozent im Minus.

    21.14 Uhr - Unerfreuliche Prognose von Siemens-Energy

    Die Probleme der Windkrafttochter Gamesa machen dem DAX-Konzern weiter schwer zu schaffen. Die spanische Tochter habe bei installierten Windanlagen eine negative Entwicklung der Ausfallraten bestimmter Teile festgestellt, die zu höheren Garantie- und Wartungskosten führe, hat Siemens Energy mitgeteilt. Deshalb wird nun die Prognose für das Geschäftsjahr 2022/23 gesenkt. Beim Mutterkonzern soll sich der Nettoverlust auf Vorjahresniveau bewegen und nicht wie bisher angepeilt stark sinken. Die Nachricht wird morgen mit Sicherheit den Fokus der Börse auf diese Aktie richten. Heute gehörte Siemens Energy schon zu den Verlierern mit rund zwei Prozent Minus.

    18.15 Uhr - DAX macht deutlichen Knick nach unten

    Um 1,7 Prozent ging es abwärts auf 14.920 Punkte. Beim M-DAX sah es noch schlechter aus: 2,5 Prozent das Minus hier.

    Die Anleger an den deutschen Märkten nahmen reihenweise Gewinne mit; davon hatte sich allerdings auch einiges angesammelt in den letzten Wochen.

    Aktuell macht man sich an den Märkten aber Sorgen über eine mögliche Rezession in den USA. Gestern hatte es Daten zur amerikanischen Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen gegeben, und seitdem zeigt der Trend an den Märkten nach unten.

    Im Fokus bei den Einzelwerten im DAX war unter anderem die Postaktie. Der anstehende Tarifkonflikt drückte hier wohl auf den Kurs mit 3,5 Prozent Minus. Nur noch ein paar Aktien standen am Ende noch schlechter da. Schlusslicht war Continental mit 5,5 Prozent weniger. Der Kurs litt weiter unter schwachen Geschäftszahlen. Gestern schon hatte die Conti-Aktie deshalb Federn lassen müssen.

    17.49 Uhr – Börse aktuell: Unternehmen im DAX

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse vier Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und 36 Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von heute (17.49 Uhr):

    Die höchsten Kursgewinne der DAX-Unternehmen lagen heute bisher bei je 0,7 Prozent (Beiersdorf, Hannover Re, Eon) und 0,5 Prozent (Deutsche Börse AG).

    Continental musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 5,3 Prozent. Zalando (-4,1 Prozent) und Vonovia (-3,8 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    15.20 Uhr - Lagarde: EZB wird Kurs halten

    EZB-Chefin Christine Lagarde hat in Davos klare Worte gefunden, und prompt drehten die Anleihekurse und die Aktien nach unten. Sie hat sehr deutlich gemacht, dass die EZB in ihrem Kampf gegen die hohe Inflation auf gar keinen Fall nachlassen wird. Die Teuerung sei einfach weiter viel zu hoch, sagte Lagarde in einer Diskussionsrunde auf dem Weltwirtschaftsforum. Und sie hat indirekt auch gesagt, man nehme dabei in Kauf, dass die Eurozone in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gebremst werde. Und dann wurde es noch spannender, als nämlich jemand aus dem Auditorium sie wohl aus der Reserve locken wollte und gesagt hat, die EZB habe die Märkte aber noch nicht überzeugen können, womöglich werde ihr Kurs ja auch unterschätzt – und da hat Lagarde geantwortet, sie lege diesen Leute nahe, ihre Position zu überdenken - sie wären gut beraten, das zu tun. Also, ein Wink mit dem Zaunpfahl, sich ja nicht an das Szenario einer lockereren Zinspolitik der EZB zu klammern.

    Der DAX litt vom Start weg unter Gewinnmitnahmen, jetzt liegt der Index mit 1,5 Prozent im Minus, bei 14.960 Punkten.

    13.15 Uhr - Europas Börsen geben nach

    Europas Börsen haben einen furiosen Jahresstart hingelegt, und es gibt Berichte, dass dies vor allem Anlegern aus Übersee zu verdanken war. Es ist auch das klassische Muster, dass nach einem schlechten Börsenjahr so wie in 2022 dann das darauffolgende Jahr sehr viel besser wird. Zumal der Aktienkauf gerade im Januar und Februar lockt, schon allein deshalb, um zur Saison der Hauptversammlungen dann die Dividenden einzustreichen.

    Nachdem der DAX seit dem 2. Januar satte neun Prozent draufsatteln konnte, wird nun Kasse gemacht, was eigentlich logisch ist. Der Index fällt um 1,7 Prozent; auf 14.930 Punkte. Der MDAX hat sogar um 2,2 Prozent nachgegeben.

    Gestern wurde deutlich, dass die US-Wirtschaft doch noch in sehr schwieriges konjunkturelles Fahrwasser geraten könnte, untermauert durch ein ganzes Datenbündel und das Beige Book der Notenbank FED. Nach den Worten der EZB-Chefin Lagarde in Davos wird die EZB bei ihrem Kampf gegen die hohe Inflation nicht nachlassen. Weil zudem Firmenbilanzen enttäuschend ausgefallen sind, ist das nun der beste Vorwand für Gewinnmitnahmen. Der Euro kostet 1,0820 Dollar.

    12.17 Uhr - Nio unterliegt Audi

    Wie gerade bekannt wurde, hat Audi den Rechtsstreit mit dem chinesischen Autobauer Nio gewonnen. Das Landgericht München I hat entschieden, dass es tatsächlich die Gefahr einer Verwechslung sieht, zwischen zwei Nio-Modellen und zwei Modellen der VW-Tochter Audi. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, Nio kann Berufung dagegen einlegen.

    12.15 Uhr - DAX fällt Richtung 15.000er Marke

    Endlich wird Kasse gemacht, nach einer furiosen Rally zum Jahresauftakt. Der DAX fällt um 1,2 Prozent, auf 15. 005 Punkte. Die größten Verlierer sind Conti, Zalando und Adidas. - Die amerikanischen Konjunkturdaten gestern haben gezeigt, dass die US-Wirtschaft lange nicht so robust ist, wie viele gedacht hatten. Skepsis im Beige Book der Notenbank und eine schwache Industrieproduktion zum Jahresende drückten die Wall Street zur Wochenmitte ins Minus. Jetzt ist den Europabörsen erst einmal die Puste ausgegangen, auch mit Blick auf die schwachen Firmenbilanzen.

    10.15 Uhr - Post hat zu wenige Filialen

    Die Post hat offensichtlich zu wenige Filialen auf dem Land. Wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage der deutschen Presseagentur mitteilte, gibt es derzeit circa 140 unbesetzte Pflichtstandorte in Deutschland. Einer Verordnung zufolge muss es in jeder Gemeinde mit mehr als 2.000 Einwohnern mindestens eine Filiale geben. Ab 4.000 Einwohnern darf eine Filiale in zusammenhängend bebauten Wohngebieten nicht weiter entfernt sein als zwei Kilometer. Solche Vorgaben erfüllt die Post an besagten 140 Pflichtstandorten nicht. Allerdings weist man bei der Bundesnetzagentur auch daraufhin, dass bei vielen dieser unbesetzten Standorte in Deutschland dies nur vorübergehend der Fall sei. Man stehe mit dem Bonner Konzern in "einem regelmäßigen Austausch". Bei der Post verteidigt man sich, der Konzern decke etwa 99 Prozent aller Pflichtstandorte mit Filialen ab. An den Standorten, an denen dies nicht der Fall sei, gebe es oftmals gar keinen Einzelhandel mehr, also auch keine Geschäfte, die in ihrem Auftrag Postuniversaldienstleistungen anbieten könnten. Die Aktien der Post verbilligen sich um 1,6 Prozent.

    09.15 Uhr - Gewinnmitnahnen zum Auftakt

    Wie erwartet ist der DAX leichter in den Handel gestartet. Er sinkt um 0,4 Prozent auf 15.119. Der Index folgt damit den negativen Vorgaben aus Asien und den USA. An der Wall Street musste der Dow Jones nach dem Handelsende in Europa noch zahlreiche weitere Punkte abgeben und schloss dann gestern Abend 1,8 Prozent tiefer. Die neuesten Konjunkturdaten aus den USA haben die Anleger offensichtlich verunsichert. So fielen die Umsätze der Einzelhändler im vergangenen Monat stärker als erwartet. Auch die neuesten Daten zur Industrieproduktion blieben hinter den Erwartungen zurück. Dafür sind die Erzeugerpreise nicht so stark gestiegen wie erwartet und das deutet daraufhin, dass die Inflation in den USA weiter zurückgeht und der Druck auf die Notenbank damit nachlässt. Doch es half nichts, die Anleger stiegen lieber aus, auch in Tokio. Der Nikkei schloss heute früh 1,4 Prozent leichter.

    07.25 Uhr - Achterbahnfahrt an der Börse in Japan

    Die Notenbank in Japan sorgt weiter für Gesprächsstoff an der Börse in Tokio. Gestern noch sorgte ihre Entscheidung, bei ihrer sehr lockeren Geldpolitik festzuhalten, für große Erleichterung. Heute nun gab es vermehrt Zweifel, ob und wie lange die japanische Notenbank diesen Weg noch gehen wird. Auf dem Markt werde intensiv darüber spekuliert, dass man nach der Januar-Sitzung ohne Änderungen im März etwas anderes sehen werde, oder spätestens im April, wenn die japanische Notenbank einen neuen Präsidenten bekommt, meint man zum Beispiel beim BNP Paribas Wealth Management in Singapur. Was die Börse in Tokio heute zudem belastet hat, sind die negativen Vorgaben von der Wall Street. In den USA schloss der Dow Jones gestern Abend 1,8 Prozent tiefer. Konjunkturdaten, die hinter den Erwartungen zurückblicken, sorgten für Druck, eben auch in Tokio. Der Nikkei büßte 1,4 Prozent ein. Und auch an den deutschen Börsen wird mit einem leichteren Start gerechnet.

    Donnerstag, 19.01.2023

    22.14 - Dow Jones schließt nach Fed-Bericht mit großen Verlusten

    Die Stimmung an der Wall Street war ohnehin schon nicht gut und dann kam zu allem Überfluss auch noch von der Fed das sogenannte Beige Book – das ist der Konjunkturbericht der US-Notenbank. Darin liefert die Fed Belege dafür, dass die Wirtschaft in den USA zuletzt kaum mehr gewachsen ist. In einigen Distrikten hat es demnach zwar noch leichte Zuwächse gegeben, die Aktivität in anderen Distrikten habe aber nicht zugelegt oder sei sogar geschrumpft. Die Fed-Einschätzung ist damit noch etwas zurückhaltender als Ende November. Das trieb die Rezessionsängste in den Märkten weiter an. Resultat: fast 2 Prozent Minus beim Dow Jones.

    18.15 Uhr - Hausparty ist vorbei

    Das Anlegerblatt Platow-Brief zitiert die jüngste Statistik des Portals Immoscout. Demnach sind die Immobilienpreise in den vergangenen 5 Jahren in manchen Städten um bis zu 63 Prozent nach oben geschnellt, das bedürfe einer Korrektur, heißt es. Und diese Korrektur hat offenbar eingesetzt, zumindest ansatzweise. Eigentumswohnungen verbilligten sich im vierten Quartal im Bundesdurchschnitt um gut 4 Prozent. Bei Neubauten ging es sogar um über 6 Prozent abwärts. Die Aktien großer Immobilienkonzerne gaben heute dementsprechend nach. Im DAX schloss Vonovia 2 Prozent im Minus. Im M-DAX verloren TAG Immobilien 2,5 und LEG 1 Prozent.

    17.49 Uhr – Verluste für Merck, Vonovia und Continental

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 15 Aktiengesellschaften ein Plus und 25 Unternehmen Verluste. Der Überblick zum Stand von 17.49 Uhr:

    Hannover Re verbuchte unter den börsennotierten Unternehmen des DAX bisher den höchsten Kursgewinn. Die Aktie verteuerte sich um 2,3 Prozent. Auch die Papiere von Covestro (+2 Prozent) sowie Airbus (+1,9 Prozent) konnten sich steigern.

    Die höchsten Kursverluste verzeichnet bislang Continental mit -2,7 Prozent, Vonovia mit -2,3 Prozent und Merck mit -2,2 Prozent.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.37 Uhr - DAX geht am Ende die Luft aus

    Das Börsenbarometer konnte zwar den ganzen Nachmittag über ein klein wenig zulegen, um rund ein halbes Prozent ging es nach oben. Aber zu Handelsschluss verschwanden diese Gewinne. 15.182 Punkte lautet der Schlussstand, das waren 5 Zähler weniger als gestern Abend. Der M-DAX konnte dagegen weiter punkten: hier ging es 0,6 Prozent aufwärts. Der Nebenwerteindex hat allerdings auch noch deutlich mehr aufzuholen aus dem letzten Jahr.

    Bei den Einzelwerten zählten unter anderem Continental und Linde zu den Bremsklötzen im DAX. Conti hatte gestern am späten Abend seine Daten für 2022 vorgelegt. Heute reagierte der Kurs mit 3 Prozent Minus. Der Gase-Hersteller Linde gab 1,5 Prozent nach. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in den USA haben die Aktionäre zuvor für den Rückzug des Unternehmens von der Frankfurter Börse gestimmt.

    17.05 Uhr - Microsoft will 10.000 Jobs streichen

    Microsoft will 10.000 Stellen streichen, erst im Herbst hatte der Konzern eintausend Stellen abgebaut. Aus der Chefetage des Software-Konzerns heißt es dazu, die Kunden versuchten derzeit, bei ihren IT-Ausgaben „mit weniger mehr zu erreichen.“ Die Kundschaft sei jetzt vorsichtig, weil sich weltweit einige Regionen bereits in einer Rezession befänden und andere darauf zusteuerten. Die Aktie von Microsoft ist abgerutscht; es ist also keinesfalls so, dass ein solcher Kahlschlag bei den Jobs immer zwingend den Aktienkurs nach oben ziehen müsste, wie das manchmal behauptet wird. Denn die Kosten für Abfindungen und Ähnliches summieren sich im 2. Quartal voraussichtlich auf 1,2 Milliarden Dollar und drücken damit den Nettogewinn je Aktie.

    17.03 Uhr - Aktionäre stimmen für Delisting von Linde

    Auf einer außerordentlichen HV in Amerika haben die Aktionäre gerade mehrheitlich für den Rückzug von Linde von der Frankfurter Börse gestimmt.

    15.15 Uhr - Linde im Fokus

    Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung soll heute in Amerika entschieden werden, ob sich Linde vom Börsenplatz Frankfurt zurückziehen wird. Die Aktie würde dann nur noch in New York gehandelt. Damit würde der DAX, also die erste Börsenliga, eines der Schwergewichte verlieren. Da fühlen sich viele getäuscht, denn das klang ganz anders, als Linde und der US-Konzern Praxair im Jahr 2018 zusammengingen. Im Nachhinein heißt es jetzt, das sei eher eine Übernahme durch die Amerikaner gewesen, und kein Zusammenschluss unter Gleichen. Die Chefetage begründet das geplante Delisting mit Bilanz- und Bewertungsfragen, und natürlich geht es auch um Kosten. Die beiden großen Fondsgesellschafen Deka und Union Investment sind dagegen; aber ISS, ein prominenter Aktionärs-Berater mit viel Einfluss, ist für den Rückzug aus Frankfurt. Letztlich müssten viele Fonds die Linde-Aktie verkaufen, wenn sie den DAX verlassen würde. Das Papier kostet aktuell übrigens 307 Euro.

    13.15 Uhr - Europas Börsen kaum verändert

    Europas Börsen können ihren Vorsprung zur Wochenmitte verteidigen. Nach einem schlechten Börsenjahr hat seit Jahresanfang eine rasante Aufholjagd stattgefunden. Jetzt wird die angelaufene Berichtssaison wichtig, meint ein Fonds-Manager; denn die bereits kräftig gestiegenen Kurse müssten nun nachträglich mit Gewinnsteigerungen in den Bilanzen gerechtfertigt werden.

    Der DAX kann sich 0,2 Prozent höher gut behaupten, bei 15.215 Punkten.

    Der Euro notiert mit 1,0825 Dollar.

    12.12 Uhr - BASF mit Milliardenverlust

    Ein knappes Jahr nach Beginn des Ukraine-Krieges ist der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea zum Rückzug aus seinem Russland-Geschäft gezwungen. BASF gehören mehr als 70 Prozent der Anteile, und muss nun, zusammen mit anderen Belastungen, Abschreibungen von mehr als sieben Milliarden Euro verkraften. Ein Analyst bringt es auf den Punkt, Zitat: „Da raubt es einem den Atem.“ Kein Wunder, dass BASF das vergangene Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von 1,4 Milliarden Euro abschließt. Analysten hatten einen Gewinn erwartet.

    Wie vor wenigen Minuten bekannt wurde, will die Chefetage dennoch daran festhalten, die Anteile an Wintershall Dea zu veräußern und hält an den Plänen für einen Börsengang fest. Fragt sich nur, wie realistisch das derzeit ist. Die restlichen Anteile an Wintershall DEA hält eine Investorengruppe eines russischen Milliardärs.

    BASF ist im frühen Geschäft abgetaucht, inzwischen hat sich das Papier gefangen. Die Aktie pendelt knapp behauptet um 52,70 Euro. Ein Anlagestratege lässt sich mit den Worten zitieren, der Chemiekonzern habe die höheren Kosten gut an seine Kundschaft weitergeben können und so die Profitabilität des operativen Geschäfts erhalten.

    11.06 Uhr - Europas Automarkt deutlich geschrumpft

    Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union lagen im vergangenen Jahr so niedrig wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. An den Börsen scheint man nicht überrascht zu sein. Aufgrund der zahlreichen Probleme, wie dem Halbleitermangel, war mit dieser Entwicklung zu rechnen. Die Autotitel zeigen sich ohne klaren Trend, Während BMW und Porsche 0,5 beziehungsweise 0,8 Prozent nachgeben, kommen VW und Mercedes um jeweils 0,3 Prozent voran. Im Gesamtjahr wurden zwar in der EU 4,6 Prozent weniger Autos zugelassen als im Vorjahreszeitraum, nämlich weniger als 9,4 Millionen, aber es gab es im letzten Monat des Jahres ein kräftiges Plus von rund 13 Prozent, vor allem dank starker Zuwächse in Deutschland und Italien und das sorgt offenbar auch für etwas Zuversicht auf die kommenden Monate. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass in Deutschland die zum Jahresende ausgelaufene Förderung von Plug-in-Hybriden sowie die sinkenden Prämien auf den Kauf von reinen Elektroautos für Vorzieheffekte gesorgt haben.

    09.15 Uhr - Positive Stimmung hält an

    Der DAX kann zum Handelsauftakt seine gestrigen Punktgewinne verteidigen, er startet bei 15.199, das ist ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Frische Impulse könnten unter anderem von den neuen Inflationsdaten für die Eurozone kommen. Eine vorläufige Schätzung geht davon aus, dass im vergangenen Monat die Inflationsrate in der Euro-Zone gegenüber dem Vorjahresmonat bei 9,2 Prozent lag. Das wäre zwar weiterhin sehr hoch, aber immerhin ein Rückgang gegenüber dem Vormonat November. Da lag die Inflationsrate noch bei 10,1 Prozent. Aus den USA kommen neue Zahlen zum Einzelhandelsumsatz, den Erzeugerpreisen und der Industrieproduktion. Außerdem stehen mehrere Auftritte von Vertretern der US-Notenbank auf dem Programm, bevor diese am Abend ihren Konjunkturbericht, das "Beige Book", veröffentlicht.

    07.15 Uhr - Keine Änderung der japanischen Geldpolitik

    In Japan bleibt die Notenbank bei ihrer sehr lockeren Geldpolitik. Die Anleger reagieren erleichtert. Der Nikkei in Tokio schnellte um 2,5 Prozent nach oben. Denn noch zu Wochenbeginn gab es unbestätigte Berichte, wonach die Notenbanker nun auch in Japan damit beginnen, die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Schon am 20. Dezember wurde eine Änderung der Spanne beschlossen, in der sich die zehnjährige Anleiherendite bewegen darf. Das war als Strategiewechsel der Notenbanker interpretiert worden. Doch die Bank of Japan belässt die kurz- und langfristigen Zinssätze auf ihren Tiefstständen. Die japanische Währung hat das unter Druck gesetzt. Für einen Dollar müssen nun 131,4 Yen bezahlt werden, das ist ein Plus von 2,5 Prozent.

    Die Anleger an anderen Börsen in Asien bleiben dagegen gelassen. Der Hang Seng Index in Hongkong und der Leitindex in Shanghai tendieren behauptet.

    Mittwoch, 18.01.2023

    22.14 Uhr - US-Börsen schließen ohne klaren Trend

    An der Wall Street sah es nicht gut aus. Vor allem negative Quartalsbilanzen etwa von der Großbank Goldman Sachs oder vom Versicherer Travelers drückten auf die Stimmung. Die Kurse gaben 6 beziehungsweise 5 Prozent nach. Und so schloss der Dow Jones rund ein Prozent im Minus. Der Nasdaq-Index notierte mehr oder weniger unverändert.

    21.46 Uhr - Conti-Jahreszahlen mit Licht und Schatten

    Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat nach Handelsschluss noch überraschend seine Zahlen für 2022 vorgelegt. Im vergangenen Jahr wurden die Geschäfte bei Conti zwar wieder ausgeweitet. Der Umsatz legte laut vorläufigen Zahlen um rund 17 Prozent zu auf über 39 Milliarden Euro. Die Gewinnmarge blieb aber unter dem Vorjahreswert. Gründe waren unter anderem Teileknappheit und die chinesischen Covid-Lockdowns. Für den Aktienkurs kamen die Zahlen zu spät. Die Conti-Aktie schloss relativ unauffällig mit 0,7 Prozent Plus. Der DAX konnte insgesamt 0,4 Prozent zulegen.

    20.13 Uhr - Zins-Inversion deutet auf Rezession in USA hin

    An den Kapitalmärkten sind die Renditen für länger laufende Staatsanleihen normalerweise höher als die für kurzer laufende. Anleger wollen mehr, wenn sie ihr Geld länger zur Verfügung stellen. Vor allem in Krisenzeiten kann sich dieses Verhältnis allerdings umkehren, dann gibt es für kurze Laufzeiten mehr und für längere weniger. Inversion ist der Fachbegriff für diese Umkehrung. Und momentan lässt sich an den US-Märkten eine sehr deutliche Inversion beobachten. Zweijährigen US-Bonds rentierten mit 4,2 Prozent, die Drei-Monats-Anleihen - mit 4,6. Experten sehen darin ein Zeichen für eine anstehende Rezession.

    17.49 Uhr – Marktbericht: Porsche AG, Deutsche Post und weitere

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 22 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und 17 Unternehmen mit Verlusten. Bei einem Unternehmen liegt der Kurs weitgehend auf dem Niveau des letzten Handelstags. Im Folgenden der Stand von heute (17.49 Uhr):

    Porsche AG verbuchte unter den börsennotierten Unternehmen des DAX bisher den höchsten Kursgewinn. Die Aktie verteuerte sich um 2,5 Prozent. Auch die Papiere von Deutsche Post (+2,4 Prozent) sowie MTU Aero Engines (+2 Prozent) konnten sich steigern.

    Zalando musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 3,5 Prozent. Merck (-1,8 Prozent) und Sartorius (-1,7 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.38 Uhr - Zeitweiser Kurssprung beim DAX

    Der heutige Tag lief etwas zäh. Der DAX kam bis zum Nachmittag kaum vom Fleck. Dann aber gab es nach 15 Uhr plötzlich einen heftigen Ruck nach oben. Hintergrund könnte eine Meldung gewesen sein, der zufolge Bundesfinanzminister Christian Lindner für dieses Jahr eine niedrigere Inflationsrate erwartet, als die in der Regierungsprognose vorhergesagten sieben Prozent. Heute kamen auch noch die endgültigen Inflationsdaten für 2022 und dabei wurde auch der Rückgang der monatlichen Rate im Dezember auf 8,6 Prozent bestätigt. Und so schnellte der DAX kurzzeitig auf 15.270 Punkte hoch. Am Ende waren es dann aber 15.187. Das Plus damit 0,4 Prozent. Auch der M-DAX kam voran, um 0,6 Prozent.

    16.45 Uhr - DAX schnellt nach oben

    Der Deutsche Aktienindex kletterte am Nachmittag bis auf 15.270 Punkte, bevor im späten Computerhandel wieder vorsichtig Kasse gemacht wurde. In diesen Minuten kann er sich 0,3 Prozent höher noch gut behaupten, bei 15.177.

    15.15 Uhr - Europas Börsen stabil

    Europas Anleger haben eine Verschnaufpause eingelegt. Tagelang ging es nur aufwärts, allein der DAX hat seit dem 2. Januar rund acht Prozent gutmachen können. Aktuell tritt der Leitindex auf der Stelle, bei 15.135 Punkte. "Die Aktienmärkte sind gut in das Jahr gestartet, weil sie davon ausgehen, dass die Zinsen nicht so hoch wie befürchtet steigen und im Laufe des Jahres sogar zurückgehen könnten", so lässt sich ein Börsenprofi zitieren. Während dieses Szenario für die USA plausibel erscheine, sei die Sache im Euro-Raum aber anders gelagert, wo die politischen Entscheider offenbar noch weit davon entfernt seien, auf einen weniger strengen geldpolitischen Kurs einzuschenken.

    Bei den Einzelwerten steht United Internet im Fokus. Die Papiere steigen um vier Prozent. Die Tochter Ionos soll noch im Laufe des ersten Quartals am Regulierten Markt in Frankfurt starten. Der wohl größte Börsengang in Europa seit dem Debüt von Porsche könnte das Geschäft mit Neuemissionen beflügeln.

    14.45 Uhr - Wall Street im Fokus

    Gestern wurde in New York wegen eines Feiertages nicht gehandelt. Wenn in gut 45 Minuten dort die Börsen starten, dann dürften zwei US-Großbanken im Mittelpunkt stehen. Morgan Stanley hat im letzten Quartal 2022 einen deutlichen Gewinnrückgang einstecken müssen, die Geschäfte mit Fusionen und Übernahmen liefen sehr schlecht. Dennoch lagen die Gewinnzahlen über den Erwartungen der Analysten, im Handelsgeschäft konnte Morgan Stanley von den hektischen, unruhigen Börsen sogar profitieren. In Amerika geht es vorbörslich mit den Aktien bereits nach oben.

    Dagegen werden die Papiere von Goldman Sachs vor dem offiziellen Börsenstart in New York nach unten gehandelt; Verluste im Privatkundengeschäft und die Flaute im Investmentbanking haben den Gewinn im Schlussquartal 2022 unter Druck gebracht.

    Weiteres großes Thema sind kurz vor Börsenstart in New York die chinesischen Unternehmen, die dort gehandelt werden, also etwa Alibaba und Baidu. Diese Aktien haben nachgegeben vorbörslich, wegen der schwachen Wachstumszahlen aus China.

    13.15 Uhr - Dt. Aktieninstitut: neuer Rekord bei AktionärInnen

    Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat die neueste Aktionärsstatistik veröffentlicht: Die Zahl der Aktien-Interessierten ist im vergangenen Jahr um gut 800.000 gestiegen, auf 12,9 Millionen. Das ist ein neuer Rekord. Sprunghaft zugelegt hat vor allem das Interesse junger Leute, in der Altersgruppe ab 14 bis 29 Jahren. Auch die Zahl der Interessierten zwischen 30 und 39 Jahren erhöhte sich deutlich. 70 Prozent der unter 35-jährigen legen ihr Geld über einen Sparplan in Aktien an, um langfristig Vermögen aufzubauen. Bevorzugt werden dabei börsengehandelte Indexfonds, also kostengünstige ETF´s. Nach wie vor ist die Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren am stärksten am Aktienmarkt engagiert. Kaum verwundern kann, dass vor allem Leute aus höheren Einkommensgruppen an der Börse investiert sind (bei Nettoeinkommen ab 4000 Euro im Monat). Die Bundesländer mit den höchsten Aktionärsquoten sind Baden-Württemberg und Bayern, die mit je rund 24 Prozent dicht beieinander liegen. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern, wo nur etwa 9 Prozent der Menschen in Aktien investiert sind. Das DAI wird v.a. getragen von börsennotierten Konzernen, die die Geldanlage in Aktien und Fonds populärer machen wollen.

    12.15 Uhr - Kleinere Gewinnmitnahmen drücken DAX

    Regelmäßig befragt das ZEW in Mannheim Börsenprofis wie z.B. Analysten nach ihrer Einschätzung der Konjunktur. Der aktuelle ZEW-Index ist überraschend gut ausgefallen, die meisten Profis blicken zu Jahresbeginn weitaus optimistischer auf die Wirtschaft als zuletzt. Einer bringt es auf den Punkt: Die Rezession sei ad acta gelegt. Noch ehe sie überhaupt da sei, verbesserten sich die konjunkturellen Aussichten merklich. Der Inflationsdruck lässt nach, die Gasspeicher sind gut gefüllt, Energiepreisbremse und wieder besser intakte Lieferketten tun das übrige. Allerding gibt es eine wichtige Einschränkung: Auch die Inflationsdaten im Euroraum müssten nachhaltig nach unten zeigen, und genau das tun sie bislang noch nicht. An den deutschen Aktienmärkten zeigt der steile Anstieg beim ZEW-Index allerdings keine Wirkung, nach der furiosen Jahresauftaktrally wird jetzt vorsichtig Kasse gemacht.

    11.35 Uhr - ZEW-Index wieder im positiven Bereich

    Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten und -expertinnen haben sich in diesem Monat deutlich aufgehellt. Erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor einem Jahr sind sie wieder positiv. Sie stiegen um mehr als 40 Punkte auf 16,9, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mitteilte. Die Expertinnen und Experten erwarten "eine spürbare Verbesserung der konjunkturellen Lage" in den kommenden sechs Monaten. Dazu habe vor allem die günstigere Situation an den Energiemärkten und die Energiepreisbremsen der Bundesregierung beigetragen, erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Aussicht auf eine weiter zurückgehende Inflationsrate führe zudem zu einer Verbesserung der Erwartungen für die konsumnahen Branchen, fügte er hinzu.

    10.15 Uhr - DAI: So viele Aktionäre wie nie

    Deutschland hat so viele Aktionärinnen und Aktionäre wie nie. Knapp 12,9 Millionen Menschen hatten im Durchschnitt des vergangenen Jahres hierzulande Aktien, Aktienfonds und/oder börsengehandelte Indexfonds (ETFs) im Depot. Das hat das Deutsche Aktieninstitut (DAI) errechnet. Damit wurde diesen Angaben nach der bisherige Höchststand des Jahres 2001 minimal übertroffen. Allerdings werden seit 2020 in der Statistik auch ausländische Aktionäre mit Wohnsitz in Deutschland erfasst. Allein das sorgte seinerzeit für einen Anstieg um 500.000.

    10.05 Uhr - Ionos strebt an die Börse

    Die Tochter von United Internet Ionos will im Laufe des ersten Quartals an den regulierten Markt der Frankfurter Börse. Angaben zum angestrebten Ausgabepreis und zur Zahl der angebotenen Aktien machte der Webhosting- und Cloud-Anbieter zunächst nicht. Einem unbestätigten Bericht nach soll ein Insider die Bewertung des Unternehmens mit bis zu fünf Milliarden Euro unlängst als realistisch bezeichnet haben. Nichts desto trotz hoffen Experten, dass der Börsengang von Ionos die Flaute bei Börsengängen in Deutschland beendet. Der offizielle Startschuss kommt bei den Investoren von United Internet schon mal gut an. Die Aktien des Unternehmens verteuern sich um zwei Prozent.

    09.15 Uhr - DAX zieht weiter an

    Entgegen ersten Prognosen von Banken und Brokern kann der DAX zum Auftakt doch weiter zulegen. Aktuell ist er mit 0,2 Prozent im Plus, bei 15.156. Der MDAX steigt um 0,5 Prozent. Unter anderem die Immobilienwerte machen hier Boden gut. So stehen im DAX die Aktien von Vonovia wieder ganz oben mit einem Aufschlag von zwei Prozent. Die Sorge vor höheren Zinsen hat vor allem die Papiere dieser kapitalintensiven Branche stark belastet. Doch mit der nachlassenden Inflation steigt die Hoffnung, dass die Notenbanken die Zinsen womöglich doch nicht so stark anziehen wie anfänglich befürchtet. Die Preissteigerungsrate in Deutschland bleibt zwar auf hohem Niveau, hat sich zum Jahresende aber weiter abgeschwächt, auf 8,6 Prozent. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte detaillierte Zahlen zur Teuerung für das vergangene Jahr sowie den Dezember und bestätigte dabei auch die Gesamtinflation, die 2022 im Schnitt bei 7,9 Prozent lag. Damit wurde die erste Schätzung bestätigt.

    07.38 Uhr - Chinas Wirtschaft 2022 langsamer gewachsen

    Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, ist die Wirtschaft Chinas im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gewachsen. Damit hat die Regierung ihr eigenes Wachstumsziel verfehlt, sie hatte einen Zielwert von 5,5 Prozent angestrebt. Im Vorjahr, 2021, war die Wirtschaft noch um 8,4 Prozent gewachsen war. Ganz überraschend kommt die Entwicklung aber auch nicht. Aufgrund der strikten Null-Covid-Strategie mit Lockdowns und anderen Beschränkungen sowie der Immobilienkrise, angesichts der hohen Verschuldung und einer schwachen heimischen Nachfrage musste mit einem niedrigeren Wachstum gerechnet werden. So hatte die Weltbank ein Wachstum von 2,7 Prozent prognostiziert. Die Reaktionen an den Börsen in Asien fallen gemischt aus. Während der Leitindex in Shanghai 0,3 Prozent abgibt, sinkt der Hang Seng Index in Hongkong um ein Prozent. In Tokio dagegen kann der Nikkei nach seinem schwachen Verlauf zu Wochenbeginn wieder Boden gutmachen, er stieg um 1,2 Prozent.

    Dienstag, 17.01.2023

    20.13 Uhr - Immobilienaktien stark gefragt

    Die Immobilienbranche hatte letztes Jahr zu kämpfen gehabt. Vor allem die stark gestiegenen Zinsen belasteten die Bilanzen der Unternehmen. Dazu kamen gestiegenen Baukosten. Analysten der Warburg-Bank glauben aber, dass der Immobilienmarkt nun allmählich die Talsohle erreicht haben dürfte. Die Inflationsrate hat womöglich auch ihren Höhepunkt überschritten und in der Folge brauchen die Notenbanken die Leitzinsen nicht mehr ganz so stark anzuheben.

    Das alles dürften viele Anleger an den deutschen Aktienmärkten heute wohl gedanklich durchgespielt haben. Jedenfalls waren die Immobilienaktien stark gefragt. Im DAX kamen Vonovia-Titel fast vier Prozent voran. Im MDax-standen die drei Immobilienwerte Aroundtown, LEG und TAG Immobilien an der Spitze mit jeweils rund 6 Prozent Plus.

    17.49 Uhr – Börse aktuell: Unternehmen im DAX

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 29 Aktiengesellschaften ein Plus und elf Unternehmen Verluste. Der Überblick zum Stand von 17.49 Uhr:

    Aktuell stehen die Unternehmen Zalando, Vonovia, FMC und Siemens Energy als Gewinner da, mit einem Kursgewinn von 4,2 Prozent (Zalando), 3,4 Prozent (Vonovia) und je 2,9 Prozent (FMC und Siemens Energy).

    Am schlechtesten läuft es bis jetzt für RWE und Hannover Re (je -1,4 Prozent), Airbus (-1,3 Prozent) und Porsche AG (-1,2 Prozent).

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.49 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.38 Uhr - DAX schließt erneut im Plus

    Allerdings fällt der Tagesgewinn nicht übermäßig hoch aus, mit 0,3 Prozent auf 15.134 Punkte. Aber: das Niveau ist jetzt wieder ziemlich hoch und die Luft wird dünner. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf fast neun Prozent. Und der DAX steht damit so hoch wie kurz vor der russischen Invasion in der Ukraine Ende Februar 2022. Deshalb fände man es an den Märkten auch nicht verwunderlich, wenn demnächst Gewinnmitnahmen einsetzen, also der Großteil der Anleger das hohe Niveau nutzt, um zu verkaufen.

    Im Fokus unter anderem zwei Aktien: Covestro verzeichnete starke Kursschwankungen. Hohe Abschreibungen rissen den Kunststoffkonzern 2022 überraschend in die roten Zahlen. Das drückte zuerst einmal kräftig auf den Kurs. Dann setzte sich an den Märkten aber anscheinend die Überzeugung durch, dass das Unternehmen jetzt das Schlimmste erst einmal hinter sich hat. Die Covestro-Aktie schloss fast zwei Prozent höher. Und: dem Kochboxenkonzern Hellofresh machte ein negativer Analystenkommentar zu schaffen. Der Kurs knickte am Ende fast sechs Prozent ein.

    An der Wall Street bewegt sich heute nichts. Die US-Börsen bleiben wegen eines Feiertages geschlossen.

    15.40 Uhr - Banken-Volkswirte wieder optimistischer

    Berenberg, die Deutsche Bank, die LBBW und auch die BayernLB – die Volkswirte dieser Institute sind nun wesentlich optimistischer für die Konjunktur im laufenden Jahr. Das hat mit den Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt vom Freitag zu tun; mit einer ernsten Rezession rechnet - Stand heute - niemand mehr, die Wirtschaft sei deutlich widerstandsfähiger als noch vor Monaten befürchtet, ein robuster Arbeitsmarkt und ziemlich volle Gasspeicher sorgen für Zuversicht. Selbst im Schlussquartal 2022 ist die Wirtschaftsleistung nicht gesunken, sondern sie hat stagniert, und so geht die Wirtschaft mit einem "statistischen Überhang" ins neue Jahr, das ist eine Art Vorschuss, und das heißt: selbst wenn das BIP im laufenden Jahr in allen vier Quartalen nur stagnieren würde, ergäbe sich unter´m Strich immer noch ein moderates Wachstum. Genau das haben die Börsen mit ihrer furiosen Rally seit September quasi vorweggenommen. Der DAX pendelt am Nachmittag um 15.140 Punkte und hat damit seit Jahresbeginn gut acht Prozent gewonnen.

    15.10 Uhr - EU könnte Microsoft-Pläne torpedieren

    An den US-Börsen wird heute wegen eines Feiertages nicht gehandelt; aber folgende Meldung dürfte auch die Profis in New York interessieren: Die EU hat angeblich Bedenken wegen der geplanten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. In Brüssel kursiert die Geschichte, dass die EU dem US-Softwarekonzern demnächst eine Liste mit diversen Bedenken schicken möchte, meldet Reuters unter Berufung auf einen Insider. Die Brüsseler Wettbewerbshüter wollen bis zum 11. April entscheiden, ob sie die Übernahme im Volumen von 69 Milliarden US-Dollar genehmigen werden – oder nicht. Microsoft will bislang an dem Deal festhalten, ist aber offenbar zu Zugeständnissen bereit. Activision Blizzard hat sich auf Videospiele spezialisiert, und damit möchte Microsoft seinen Konkurrenten, allen voran Sony, Paroli bieten. Übrigens befürchten auch die amerikanischen Kartellbehörden, dass der Wettbewerb unter dieser Übernahme leiden könnte.

    12.30 Uhr - DAX über 15.100 Punkten

    Eigentlich ist es ein klassisches Muster, dass die Aktienmärkte nach einem schwachen Börsenjahr mit satten Gewinnen ins neue starten. Aber das, was seit Jahresbeginn passiert, ist durch keinen anderen Börsenstart zu übertreffen: der DAX hat seit Neujahr 7,8 Prozent zugelegt. In diesen Minuten pendelt der Index um 15.128 Punkte, das sind 0,3 Prozent mehr als am Freitagabend.

    Weil heute in New York wegen eines Feiertages nicht gehandelt wird, bleibt die Umsatzdecke freilich dünn. Auch an den Europabörsen, wo sich die meisten Profis in eine Art Lauerstellung begeben haben. Die Quartalssaison mit vielen neuen Zwischenberichten beginnt in Amerika erst morgen, und je nachdem, ob die Erwartungen in den USA erfüllt oder sogar übertroffen werden, könnte das auch die Europabörsen bewegen.

    Die Ölnotierungen haben leicht nachgegeben, Händler begründen dies mit Gewinnmitnahmen und mit steigenden Corona-Zahlen in China. Der Bitcoin hält sich über 20.000 Dollar, heute mit einem Tagesplus von gut fünf Prozent.

    Der Euro pendelt um 1,0830 Dollar.

    10.15 Uhr - Fraport mit kräftigem Zuwachs 2022

    Der Flughafenbetreiber Fraport hat die Passagierzahlen im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Mit 48,9 Millionen lagen sie 97,2 Prozent höher als im Jahr davor, wie der Konzern mitteilte. Dank des Wegfalls von Corona-Reiserestriktionen sei die Nachfrage von Privatreisenden ab März dynamisch gestiegen. Zum Jahresende seien mehr Geschäftsreisende hinzugekommen. Zum laufenden Jahr äußerte sich Fraport-Chef Stefan Schulte zuversichtlich. Mit der breiten Reiselust im Rücken erwarte man in diesem Jahr weiteres Wachstum. Fraport bereite sich darauf mit Hochdruck vor. Im vergangenen Jahr war der Betrieb in Frankfurt wie an vielen anderen Flughäfen wegen Personalmangels gestört. Es werde fordernd bleiben, ergänzte Schulte. Und das erwarten wohl auch die Anleger, die Aktien von Fraport verteuern sich nur ein wenig, um 0,3 Prozent auf 47,3 Euro je Aktie, das Jahreshoch lag bei 68,4 Euro.

    09.35 Uhr - Höhenflug beim DAX setzt sich fort

    Zum Wochenauftakt startet der DAX 0,2 Prozent höher, bei 15.114 Punkte. Nachdem der Index jüngst den Ausbruch über die Marke von 15.000 Punkten untermauert habe, sei die Ausgangslage für den Index unverändert „bullish“, heißt es bei der UBS. Es sollte nun allerdings vermehrt mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden, hieß es weiter. Der Dax steht mittlerweile wieder so hoch wie kurz vor der russischen Invasion in der Ukraine Ende Februar vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn ging es ja hier um rund 8,5 Prozent nach oben. Das Risiko einer Korrektur steige, wenn es innerhalb kurzer Zeit zu einem derartigen Anstieg kommt, schreiben die Experten der Helaba in ihrem Tagesausblick. Außerdem sei bereits viel Positives in den Kursen enthalten. Zwar würden die Konjunktursorgen kleiner und es werde auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus durch die Notenbanken spekuliert, doch passe dies nur zusammen, wenn der Inflationsdruck deutlich und dauerhaft nachlasse. Immerhin hat sich der Preisauftrieb im Großhandel hierzulande Ende des vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorjahr weiter abgeschwächt.

    07.15 Uhr - Kursverluste in Tokio

    In dieser Woche hält die japanische Notenbank ihre monatliche geldpolitische Sitzung ab. Diese sollte eigentlich morgen beginnen und bis übermorgen laufen. Doch es gibt Berichte, wonach sich die Notenbanker schon heute zu einer Dringlichkeitssitzung treffen, um über ihre überdimensionierte Stimulierungspolitik zu beraten. Während andere führende Notenbanken schon längst dazu übergangen sind, aufgrund der hohen Inflationen die geldpolitischen Zügel anzuziehen, ist die Bank of Japan bis jetzt im Großen und Ganzen bei ihrer sehr lockeren Geldpolitik geblieben. Es sei immer noch möglich, dass der Druck des Marktes die japanische Zentralbank zu weiteren Anpassungen zwinge, heißt es nun bei JP Morgan und diese Meinung haben offensichtlich einige und das sorgt für Druck. Der Nikkei in Tokio verlor zum Wochenauftakt 1,1 Prozent, während sich die anderen Leitbörsen in Asien heute früh recht freundlich präsentieren. Der Hang Seng Index ist mit 0,5 Prozent im Plus, der Leitindex in Shanghai kommt um 1,7 Prozent voran.

    Montag, 16. Januar 2023

    22.08 Uhr - US-Börsen mit positiver Wochenbilanz

    Der Dow Jones schloss bei 34.302, das war zum Wochenschluss noch ein Anstieg von 0,3 Prozent. Damit konnte der Index in der vergangenen Woche zwei Prozent zulegen. Der Nasdaq Index kam zum Wochenschluss noch mal um 0,7 Prozent voran und in der ganzen Woche um 4,8 Prozent. Die sinkenden Inflationsraten machen den Anlegern zum Jahressstart Mut. Die Verbraucher in den USA erwarten, mit Blick auf die kommenden zwölf Monate nur noch eine Inflationsrate von vier Prozent. Das ergab eine Umfrage der Universität Michigan. Die US-Inflationsrate war im Dezember auf 6,5 von 7,1 Prozent im November gefallen. Der sechste Rückgang in Folge bietet der Notenbank Fed Spielraum für einen weniger aggressiven geldpolitischen Kurs.

    21.40 Uhr - US-Verbraucherstimmung hellt sich auf

    In den USA hat sich die Verbraucherstimmung zu Jahresbeginn überraschend kräftig aufgehellt. Das Barometer hierfür stieg im Januar auf 64,6 Punkte, von 59,7 Zählern im Dezember, wie die Universität Michigan zu ihrer monatlichen Umfrage mitteilte. Das liegt über den Erwartungen. Die Konsumenten bewerteten ihre Lage deutlich besser als im Vormonat und blickten auch optimistischer in die Zukunft als zuletzt. Die Verbraucher erwarten mit Blick auf die kommenden zwölf Monate laut Befragung auch nur noch eine Teuerungsrate für Waren und Dienstleistungen von vier Prozent. Auch an den Börsen setzen die Investoren auf niedrigere Inflationsraten. Nach den jüngsten Gewinnen tastet sich der Dow Jones weiter nach oben, mit aktuell 0,4 Prozent, der Nasdaq Index steigt um 0,5 Prozent.

    19.39 Uhr - Covestro überrascht mit Verlusten

    Der Kunststoffkonzern Covestro hat im vergangenen Jahr überraschend rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich stehe nach vorläufigen Zahlen ein Verlust von 300 Millionen Euro, teilte der Konzern am Abend nach Börsenschluss mit. Als Grund für den Verlust nannte Covestro Abschreibungen auf Anlagevermögen in Höhe von 470 Millionen, diese seien primär auf Anlagen in Europa vorgenommen worden, wegen der hohen Energiekosten, heißt es zur Begründung. Dazu kamen Wertberichtigungen von Steuerforderungen in Höhe von 250 Millionen Euro. Auch im Tagesgeschäft schnitt Covestro schlechter ab als gedacht. Der Umsatz lag mit knapp 18 Milliarden Euro leicht unter der durchschnittlichen Analystenschätzung.

    18.26 Uhr - US-Banken verdienen nach wie vor Milliarden

    Trotz Rezessionssorgen haben die großen Banken im abgelaufenen Quartal Milliarden verdient. Während einerseits steigende Risikovorsorgen für mögliche Kreditausfälle und ein schwächelndes Geschäft mit Fusionen und Übernahmen die Ergebnisse belasteten, profitierten die Geldhäuser andererseits von höheren Zinseinnahmen. JP Morgan steigerte den Gewinn um sechs Prozent auf elf Milliarden Dollar, die Bank of America um zwei Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar. Bei der Citigroup fiel das Ergebnis dagegen um ein Fünftel auf 2,5 Milliarden Dollar, bei Wells Fargo sorgte eine Milliardenbuße für einen Gewinneinbruch um 50 Prozent, auf rund 2,9 Milliarden Dollar. Die Titel von Wells Fargo sind auch die einzigen, die ein bisschen und zwar aktuell 0,3 Prozent einbüßen. Ansonsten gewinnen die Titel der genannten US-Banken zwischen 0,7 und 1,5 Prozent. Die Anleger werden nach den jüngsten Punktgewinnen insgesamt etwas vorsichtiger, der Dow Jones tritt auf der Stelle, der Nasdaq Index sinkt um 0,5 Prozent.

    18.15 Uhr - Wochenrückblick: Bayerische Unternehmen an der Börse

    Ein Blick auf die 35 bayerischen Unternehmen an der Börse: In dieser Woche sieht die Börse 30 Aktiengesellschaften aus Bayern mit Kursgewinnen und fünf bayerische Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von Freitag (17.50 Uhr):

    Diese Woche verbuchen die bayerischen Unternehmen Morphosys (19,1 Prozent), Wacker Chemie (17,9 Prozent) und CANCOM (14,9 Prozent) den größten Gewinn.

    Die höchsten Kursverluste verzeichnen in dieser Woche Hensoldt mit -3,2 Prozent, Schaeffler mit -2,8 Prozent und Kontron mit -2 Prozent.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir die Kursdaten der im DAX, MDAX und SDAX notierten Unternehmen mit Firmensitz in Bayern, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Die aktuellen Kurse von heute, Freitag, den 13. Januar um 17.50 Uhr werden dabei mit den Werten von Freitag, den 6. Januar um etwa dieselbe Zeit verglichen.

    17.50 Uhr – Marktbericht: Sartorius, Siemens Healthineers und weitere

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 23 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und 16 Unternehmen mit Verlusten. Bei einem Unternehmen liegt der Kurs weitgehend auf dem Niveau des letzten Handelstags. Im Folgenden der Stand von heute (17.50 Uhr):

    Sartorius verbuchte unter den börsennotierten Unternehmen des DAX bisher den höchsten Kursgewinn. Die Aktie verteuerte sich um 2,7 Prozent. Auch die Papiere von Siemens Healthineers (+2,2 Prozent) sowie Zalando (+1,9 Prozent) konnten sich steigern.

    Die höchsten Kursverluste verzeichnet bislang Daimler Truck mit -3,5 Prozent, Volkswagen mit -2,8 Prozent und Mercedes-Benz Group mit -2,7 Prozent.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.45 Uhr - Höhenflug hat sich fortgesetzt

    Der DAX kam heute zwar nur um 0,2 Prozent voran, doch damit hat er die Marke von 15.000 gut verteidigt. Am vergangenen Freitag stand der Index noch bei 14.610, jetzt schloss er bei 15.087. Der DAX hat seit Jahresbeginn damit rund acht Prozent gut gemacht. Nach ihren Berechnungen sei es der beste Jahresbeginn seit der Einführung des DAX, heißt es bei der DekaBank. Die Hoffnung auf kleinere Zinsschritte der führenden Notenbanken sorgen für Auftrieb. Bestärkt wurden die Anleger in ihrer Einschätzung durch die Daten zur US-Inflation, die im vergangenen Monat zum sechsten Mal in Folge stark zurückging. Für Unterstützung heute sorgten zudem die neuen Konjunkturdaten, die Wirtschaft ist trotz Gegenwinds im vergangenen Jahr gewachsen.

    16.05 Uhr - Yellen erwartet für USA "weiche Landung"

    US-Finanzministerin Janet Yellen ist zuversichtlich, dass die Wirtschaft des Landes trotz steigender Zinsen eine sogenannte weiche Landung hinlegen wird. Die frühere Notenbankchefin sagte dem Rundfunksender National Public Radio, sie vertraue dabei darauf, dass die Fed ihrem doppelten Mandat gerecht werde. Dieses sieht vor, dass die Notenbank Vollbeschäftigung fördert und zugleich für stabile Preise sorgen soll. Aus Sicht von Yellen ist es möglich, die Inflation zu drücken und zugleich nach Möglichkeit einen starken Arbeitsmarkt zu bewahren. Sie verwies auf eine kontinuierliche Verbesserung der Lieferketten und darauf, dass niedrigere Energiepreise zur Dämpfung der Inflation beitrügen.

    14.25 Uhr - Banken eröffnen Berichts-Saison

    Nachdem die Anleger an den großen Börsen zuletzt vor allem über Konjunkturdaten und ihre möglichen Auswirkungen auf die Zinspolitik diskutiert hatten, rücken nun wieder Unternehmenszahlen in den Vordergrund. Denn an der Wall Street hat die Saison der Quartals-Berichte begonnen. Die heute vorgelegten Bilanzen von einigen großen US-Banken werden zunächst gemischt aufgenommen. Während das Ergebnis von Bank of America positiv überraschte und die Aktien in New York vorbörslich zulegen können, geht es für JP Morgan und Wells Fargo zunächst abwärts. JP Morgan stellte im vierten Quartal einen Milliardenbetrag für drohende Kreditausfälle zurück, bei Wells Fargo brach der Gewinn um 50 Prozent ein.

    13.10 Uhr - Milliardendeal für Siemens Energy

    Es wäre ein Milliarden-Deal für Siemens Energy. Der Konzern soll im Irak Strominfrastruktur bauen und ausbauen. Am Rande des Besuchs des neuen irakischen Ministerpräsidenten Mohammed Schia al-Sudani in Berlin unterzeichnete sein Elektrizitätsminister Siad Ali Fadhil heute eine entsprechende Absichtserklärung mit Christian Bruch, dem Chef des Münchner Energietechnik-Konzerns. Konkret geht es dabei um den Aus- und Aufbau von fossilen und erneuerbaren Kraftwerken in einer Dimension von rund 6 Gigawatt, den Aus- und Aufbau von Leitungen sowie Wartung. Zur finanziellen Dimension äußerte sich Siemens Energy nicht, die Größenordnung weist aber klar in den Milliardenbereich. Die Aktie von Siemens Energy liegt mehr als ein halbes Prozent im Plus.

    12.05 Uhr - DAX nach BIP-Zahlen leicht im Plus

    Die deutsche Wirtschaft hat sich auch im Krisenjahr 2022 als stabil erwiesen. Das stützt zum Ausklang der Woche den Aktienmarkt. Der DAX liegt 0,3 Prozent im Plus bei 15.105 Punkten.

    10.15 Uhr - BIP plus 1,9 Prozent in 2022

    Das Statistische Bundesamt hat bekannt gegeben, wie hoch das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr ausgefallen ist: plus 1,9 Prozent. Die Prognose lag einen Tick darunter. Die Schätzungen der Statistiker signalisieren außerdem, dass die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal stagnierte. Das alles ist nun ein Blick in den Rückspiegel, und er zeigt, was die Börse seit Herbst bereits abgebildet hat: Die große Rezession ist ausblieben, anders als viele Pessimisten vorausgesagt hatten. Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und strapazierter Lieferketten hat sich die deutsche Wirtschaft gut geschlagen, die DAX-Konzerne können sogar mit Gewinn- und Dividendenrekorden aufwarten. Der Leitindex konnte seit Ende September 27 Prozent zulegen. Angesichts des furiosen Börsenstarts ins neue Jahr wird ein Rücksetzer immer wahrscheinlicher. Der DAX zeigt sich im frühen Geschäft kaum verändert.

    09.15 Uhr - DAX startet stabil

    Der DAX ist furios ins neue Börsenjahr gestartet: rund acht Prozent mehr hat er in den ersten Tagen des neuen Jahres geschafft, seit Ende September hat der Index damit satte 27 Prozent gutgemacht. Wie das ? werden sich viele kopfschüttelnd fragen. Die schlimme Rezession ist bislang ausgeblieben, noch besser: die jüngsten Schätzungen vieler Experten geben Entwarnung; auch in diesem Jahr droht kein ernster Einbruch der Wirtschaft. Die Gasspeicher sind gut gefüllt.

    Und die DAX-Konzerne können sogar mit neuen Gewinn- und Dividendenrekorden aufwarten, weil sie flexibel auf die Krise reagierten, und weil sie vor allem ihre höheren Kosten und Preise an die Kundschaft weitergeben konnten.

    Alles spricht für einen positiven Wochenschluss, allerdings startet der DAX verhalten in den Handel, kurz nach Eröffnung tritt der Index bei 15.060 Punkten auf der Stelle. Dagegen schafft der MDAX für die mittleren Werte ein halbes Prozent mehr.

    Ein Bericht über einen möglichen Börsengang der Tochter Ionos treibt die Aktie von United Internet um zwei Prozent nach oben.

    Der Euro verteidigt seine Gewinne von gestern Nachmittag, er pendelt um 1,0850 Dollar.

    07.52 Uhr – Tesla senkt Preise in Deutschland

    Der US-Elektroautobauer Tesla senkt die Preise für seine Bestseller in Deutschland und den USA. Der Konzern kündigte am späten Donnerstag die niedrigeren Preise an. Je nach Konfiguration müssen Kunden in Deutschland dann zwischen einem und 17 Prozent weniger für die Limousine Model 3 und den weltweiten Tesla-Bestseller Modell Y bezahlen. Im vierten Quartal hatte Tesla die Analystenerwartungen für die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge verfehlt. In der vergangenen Woche und im Oktober hatte Tesla bereits die Preise in China, Südkorea, Japan, Singapur und Australien gesenkt. Experten zufolge könnten die Preisreduzierungen in China die Nachfrage ankurbeln und den Druck auf die dortigen Konkurrenten erhöhen, ebenfalls günstigere Preise anzubieten.

    06.32 Uhr - Weniger Aktien für Apple-Chef nach Aktionärskritik

    Apple-Chef Tim Cook soll im laufenden Geschäftsjahr deutlich weniger verdienen. Nach Kritik von Aktionären und Cooks eigener Empfehlung werden ihm weniger Aktien zugeteilt, wie Apple in Unterlagen zur Hauptversammlung im März mitteilte. Zudem wird ihre Vergabe in einem höheren Maße als bisher vom Geschäftsverlauf abhängen. Cooks Grundgehalt von drei Millionen Dollar bleibt unverändert.

    Im Ende September 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr erhielt Cook insgesamt eine Vergütung von 99,4 Millionen Dollar, wie aus den veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Für das laufende Geschäftsjahr ist nun eine Vergütung von 49 Millionen Dollar vorgesehen, davon 40 Millionen Dollar in Form von Aktien. Während bisher bei der Hälfte der Anteile die Vergabe vom Geschäftsverlauf abhing, werden es nun 75 Prozent sein. In den folgenden Jahren werde die Quote mindestens genauso hoch bleiben, betont der Verwaltungsrat.

    05.52 Uhr – Märkte in Asien überwiegend im Plus

    Die Inflation in den USA geht weiter zurück. Das hat sich gestern mit neuen Preisdaten gezeigt. Die Optimisten an den Finanzmärkten setzen nun darauf, dass die US-Notenbank die Zinsen nicht mehr so stark und so zügig erhöht wie in den vergangenen Monaten. Das würde den Druck von Unternehmen mildern. So haben gestern in den USA der Dow Jones und die Technologiebörse Nasdaq jeweils rund 0,5 Prozent zugelegt. Das macht an den meisten asiatischen Märkten Mut. Hingegen geht es für den japanischen Aktienindex Nikkei um ein Prozent nach unten. Börsenhändlern zufolge stellen die Märkte Tokios Bekenntnis zu einer lockeren Geldpolitik infrage.

    Freitag, 13. Januar 2023

    22.05 Uhr - Dow und Nasdaq mit Gewinnen

    Die US-Börsen haben im frühen Handel zunächst eine Achterbahnfahrt hingelegt. Die Investoren versuchten, die frisch veröffentlichten Daten zur US-Inflation im Dezember zu interpretieren. Wie erwartet schwächte sich die Teuerung weiter ab, allerdings blieb eine von manchen Investoren erhoffte positive Überraschung in Form eines noch stärkeren Rückgangs aus. Die Inflationsrate für Waren und Dienstleistungen fiel im Dezember auf 6,5 Prozent, nachdem sie im November noch bei 7,1 Prozent gelegen hatte. Der Trend gehe in die richtige Richtung, aber eben nicht sehr schnell, hieß es von Analysten. Im Laufe des Handels an der Wall Street setzten sich dann die Optimisten durch. Der Dow Jones stieg am Ende um 0,6 Prozent. Der Nasdaq-Index lag ebenfalls etwas im Plus.

    17.50 Uhr – Deutsche Börsenwerte am Donnerstag

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 28 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und zwölf Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von heute (17.50 Uhr):

    Die höchsten Kursgewinne der DAX-Unternehmen lagen heute bisher bei 3,6 Prozent (RWE), 3 Prozent (Zalando) und 2,4 Prozent (Continental).

    Symrise musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 2,8 Prozent. Merck (-2,4 Prozent) und Covestro (-1,4 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.40 Uhr - DAX hält zum Handelsschluss Marke 15.000

    Der deutsche Aktienmarkt hat positiv auf die heute vorgelegten Inflations-Daten aus den USA reagiert. Aus ihnen geht hervor, dass sich die Teuerung in den Vereinigten Staaten weiter entspannt hat. Der DAX kletterte über die Marke von 15.000 Punkten und ging bei 15.058 Zählern aus dem Handel, das war ein Plus von 0,7 Prozent.

    15.05 Uhr - US-Verbraucherpreise wie erwartet

    Die Inflation in den USA ist im Dezember auf 6,5 Prozent gefallen. Das ist eine gute Nachricht, denn damit hat der Inflationsdruck über die letzten Monate deutlich nachgelassen. Es ist der tiefste Stand seit Oktober 2021. Im November waren die Preise noch um 7,1 Prozent gestiegen; im Juni noch um 9,1 Prozent. Mit den neuen Preisdaten wächst die Hoffnung, dass die US-Notenbank FED im neuen Jahr das Tempo bei ihren Zinsschritten etwas drosseln könnte.

    Experten weisen allerdings darauf hin, dass die Kerninflation ebenfalls deutlicher zurückgehen müsste. Die Kerninflation ist die Teuerungsrate ohne die besonders schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel. Diese Rate lag im Dezember bei 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat November stieg sie noch leicht um 0,3 Prozent.

    14.50 Uhr - US-Inflationsdaten

    Der hohe Inflationsdruck in den USA geht deutlich zurück. Die Teuerungsrate fiel im Dezember auf 6,5 Prozent, nach noch 7,1 Prozent im November. Damit ist diese Zahl aus der Inflationsstatistik exakt wie erwartet ausgefallen.

    14.45 Uhr - Spekulationen um DER Touristik und FTI

    Die Rewe-Tochter DER Touristik könnte den Münchener Konkurrenten FTI schlucken. Die Betonung liegt auf KÖNNTE, denn bestätigt ist diese Übernahme offiziell noch nicht. Das "Handelsblatt" berichtet darüber. Auf jeden Fall würden sich die Verhältnisse auf dem Reisemarkt komplett ändern, denn DER und FTI sind die Nummer zwei und die Nummer drei, und so wäre der neue Gigant eine ernste Konkurrenz für den bisherigen Branchenprimus TUI, der ja auch an der Börse notiert ist. FTI sitzt auf einem Schuldenberg und sucht angeblich nach einem Investor. Das Problem: Das Münchener Reiseunternehmen hat während der Krise staatliche Finanzhilfen bekommen, und nun ist offenbar ein massiver Schuldenschnitt geplant, und der würde ganz klar auch zu Lasten des Steuerzahlers gehen. Da sind also noch viele Fragen offen.

    13.45 Uhr - Gartner: Einbruch beim PC-Absatz in Q4

    Die Daten der Analysten decken sich sicher mit dem, was die meisten von uns beobachtet haben: während der Pandemie wurden unheimlich viele neue Laptops und PCs gekauft, schon allein, weil viele Leute ins Homeoffice mussten. Aber dieser Boom ist Ende letzten Jahres zusammengebrochen; dieser Einbruch ist der größte seit Beginn der Datenreihe Mitte der 1990er Jahre, schreibt Gartner in der neuen Studie. Der weltweite PC-Absatz fiel um gut 28 Prozent, auf rund 65 Millionen Einheiten. Als Gründe nennen die Analysten die Furcht vor einer globalen Rezession, die gestiegene Inflation und die höheren Zinsen. Geschäftskunden hielten sich deshalb mit Käufen zurück, und die Privatleute brauchen nicht gleich schon wieder ein neues Modell. Die größten börsennotierten PC-Hersteller bleiben Lenovo, mit 24 Prozent Marktanteil weltweit; dahinter Hewlett Packard HP und Dell.

    12.20 Uhr - US-Inflationsdaten mit Spannung erwartet

    Den meisten Profis und Beobachtern wird fast schwindlig: gut acht Prozent oder mehr als eintausend Punkte hat der Deutsche Aktienindex im neuen Jahr bereits draufsatteln können, damit wächst die Sorge vor Rückschlägen. Andererseits gilt die Marke bei 15.000 Punkten nicht nur als psychologisch wichtig, sie ist auch für die Charttechniker bedeutend. Erstmals seit dem vergangenen Februar hat der DAX diese Marke nun knacken können, aktuell verbessert sich der Index um 0,6 Prozent, auf 15.044 Punkte.

    Rückenwind dafür kommt wieder einmal aus Amerika; und auch die Inflationsdaten, die dort heute am frühen Nachmittag vorgelegt werden, dürften dem Aktienmarkt weiter die Richtung weisen. Sollte der Preisdruck erneut nachlassen, dann wäre der Weg frei für eine weniger strenge Zinspolitik der US-Notenbank.

    Der Euro notiert stabil mit 1, 0765 Dollar.

    Am Ölmarkt steigen die Preise für Rohöl im Schnitt um ein ganzes Prozent. Die Marktteilnehmer rechnen mit einer wieder anziehenden Nachfrage aus China; das wäre zwar einerseits gut für die Weltkonjunktur und die deutsche Exportwirtschaft; andererseits könnten damit die Preise für Benzin, Heizöl und Diesel ebenfalls steigen.

    11.15 Uhr - DAX steigt auf über 15.000

    In der Eurozone sind die Inflationserwartungen von Verbrauchern laut einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) gesunken. Im November erwarteten die Befragten auf Sicht von zwölf Monaten eine Inflationsrate von fünf Prozent, wie die Notenbank mitteilte. Im Monat zuvor hatte die Erwartung noch 5,4 Prozent betragen. Und auch an den Börsen setzt man auf nachlassende Inflationsraten, das treibt seit einiger Zeit schon die Kurse an.

    Der DAX hat dabei heute Vormittag auch den Sprung über die Marke von 15.000 geschafft auf 15.026, das ist ein Plus von 0,5 Prozent. Wie es weitergeht, könnte von den neuesten Inflationsdaten abhängen, die heute noch in den USA auf dem Programm stehen. Auch in den Vereinigten Staaten wird damit gerechnet, dass die Preissteigerungsraten zwar hoch bleiben, aber gegenüber den Vormonaten sinken.

    10.00 Uhr - Gut behaupteter Start

    Der DAX steigt um weitere 0,2 Prozent auf 14.977. Unter anderem aufgrund positiver Vorgaben von der Wall Street ist mit diesem Handelsstart gerechnet worden. Der MDAX kann immerhin seine gestrigen Gewinne halten und tritt auf der Stelle. Im SDAX ziehen die Aktien von Südzucker um knapp ein Prozent an. Die neuesten Zahlen von Europas Zuckerkonzern zeigen, das Unternehmen wächst rasant. Im Fokus der Anleger stehen heute die Inflationsdaten aus den USA. Experten setzen darauf, dass sich der Trend zu niedrigeren Verbraucherpreisen fortsetzt und die Teuerungsrate im Dezember auf 6,5 Prozent gesunken ist, nach 7,1 Prozent im November. Ein schwächerer Wert könnte den Weg für weniger Zinserhöhungen ebnen. Zudem werden die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht.

    08.34 Uhr - Starkes Wachstum bei Südzucker

    Im dritten Geschäftsquartal, das bis Ende November lief, kletterte der Umsatz von Südzucker um mehr als ein Fünftel nach oben, auf knapp 2,5 Milliarden Euro. Das teilte Europas größter Zuckerkonzern heute Vormittag mit. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 170 Millionen Euro, nach 42 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Vorstand bekräftige zudem seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023, dass im Februar endet. Demnach sollen der Umsatz zwischen 9,7 und 10,1 Milliarden Euro und das Konzernergebnis zwischen 530 und 630 Millionen Euro liegen. Die Anleger scheinen zufrieden zu sein, die Aktien von Südzucker, die im SDAX gelistet sind, ziehen im vorbörslichen Handel an.

    07.15 Uhr - Zurückhaltung in Asien

    An den Börsen in Asien bleiben die Anleger heute früh vorsichtig. Der Nikkei in Tokio schloss vor kurzem nahezu unverändert und auch der Hang Seng Index in Hongkong kommt nicht vom Fleck. Vor der heutigen Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten hielten sich die Investoren zurück, erklärten Marktteilnehmer. Die Anleger erhoffen sich von den neuen Inflationsdaten Rückschlüsse auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Ein schwächerer Wert könnte den Weg für weniger Zinserhöhungen ebnen.

    Donnerstag, 12.01.2023

    22.10 Uhr - Wall Street mit deutlichen Gewinnen

    Die Hoffnung auf einen weiteren starken Rückgang der US-Verbraucherpreise hat für freundliche Stimmung an der Wall Street gesorgt. Der Dow Jones legte um 0,8 Prozent zu, die Nasdaq kletterte um rund 1,5 Prozent nach oben. Die Finanzmärkte warten auf die offiziellen Daten zur Dezember-Inflation in den Vereinigten Staaten, über die Investoren schon seit Tagen diskutieren. Nach fünf Monaten in Serie, in denen die Teuerungsrate bereits zurückgegangen war könnte ein weiterer schwächerer Wert den Weg für weniger Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed oder sogar Zinssenkungen im weiteren Verlauf des Jahres ebnen, hieß es bei Analysten. Außerdem eröffnen zum Ende der Woche einige große US-Investmentbanken die Saison der Quartals-Berichte.

    20.30 Uhr - Wilde Spekulationen mit Einrichtungshaus

    Viele US-Reisende dürften das Logo von Bed Bath & Beyond aus Shopping Malls kennen. Seit mehr als einer Woche ist die Aktie des Einrichtungshauses ein Spekulationsobjekt, dessen Kurs wild hin und her springt. Heute geht es an der Nasdaq um knapp 50 Prozent nach oben. Hintergrund sind Übernahmegerüchte. Der Konzern hatte vergangene Woche gewarnt, dass die Fortführung seiner Geschäfte gefährdet sei und alle Optionen geprüft würden. Rund 40 Prozent der Aktien waren nach Angaben des Datenanbieters Ortex zum Wochenbeginn in Händen von Leerverkäufern. Zudem spekulieren Anleger seither, dass das Unternehmen ein mögliches Übernahmeziel sei.

    17.50 Uhr – Wie lief der Mittwoch für die Unternehmen des DAX?

    Ein Blick auf die 40 deutschen Unternehmen im DAX: Heute sieht die Börse 29 Aktiengesellschaften mit Kursgewinnen und elf Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von heute (17.50 Uhr):

    Aktuell stehen die Unternehmen Vonovia, Siemens Energy, Merck und Sartorius als Gewinner da, mit einem Kursgewinn von 6,8 Prozent (Vonovia), 5 Prozent (Siemens Energy) und je 4,5 Prozent (Merck und Sartorius).

    Hannover Re musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 2 Prozent. Covestro und Airbus (je -1,5 Prozent) und Qiagen (-0,7 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.40 Uhr - DAX steigt um 1,2 Prozent

    Der deutsche Aktienmarkt hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Vor der Veröffentlichung von Daten in den USA hofften Anleger auf eine weitere Abschwächung der Inflation in den Vereinigten Staaten. Der DAX stieg um 1,2 Prozent auf 14.948 Punkte.

    12.15 Uhr - VDA rechnet 2023 mit Absatzplus

    Der Verband der Deutschen Autoindustrie VDA rechnet damit, dass in diesem Jahr hierzulande zwei Prozent mehr Fahrzeuge verkauft werden als im Vorjahr und zwar rund 2,7 Millionen Neuwagen. Weltweit wird mit einem Anstieg von vier Prozent gerechnet, auf insgesamt 74 Millionen Fahrzeuge in diesem Jahr. Damit ist das Vor-Corona-Niveau aber noch nicht erreicht. Die Versorgungslage dürfte sich schrittweise entspannen und zu einer weiteren Erholung der Produktion führen, so die Prognose vom VD. Trotzdem fürchten die Hersteller, dass sie im weltweiten Wettbewerb an Bedeutung verlieren. Europa müsse durch zielgerichtete Standort- und Wirtschaftspolitik dafür sorgen, dass es nicht zu einer globalen Achsenverschiebung komme. Die Aktien von VW, Mercedes Benz und BMW verteuern sich heute Mittag um 0,2 bis 0,8 Prozent, während die Titel des Herstellers Porsche leicht und zwar 0,2 Prozent einbüßen.

    11.59 Uhr - Villeroy rechnet mit weiteren Zinsschritten

    Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau hält weiteren Zinserhöhungen im Euroraum in den nächsten Monaten für sehr wahrscheinlich, wie er im Finanzausschuss des französischen Senats ausführte. Er sprach hier von einem pragmatischen Tempo, um die Inflation in Richtung zwei Prozent zu bringen. Nachdem die Zinsen im Euroraum in den vergangenen Monaten bereits zusammengenommen um 2,5 Prozentpunkte angehoben worden seien, hätten sie inzwischen ein neutrales Niveau erreicht. Dessen ungeachtet sind die Anleger heute recht.

    09.45 Uhr - Anleger vorsichtig optimistisch

    Nachdem der DAX gestern nahezu unverändert schloss, kommt er heute am frühen Vormittag leicht um 0,3 Prozent voran, der Index steigt auf 14.811. Auf der einen Seite gewinnen Siemens Energy nach einem Großauftrag 2,8 Prozent. Ähnlich fest zeigen sich Sartorius, Vonovia und Zalando, auf der anderen Seite gehören die Aktien von Airbus zu den Verlierern mit einem Minus von 0,8 Prozent. Der europäische Flugzeugbauer hatte gestern Abend nach Börsenschluss mitgeteilt, dass der Konzern im vergangenen Jahr 661 Flugzeuge ausgeliefert hat, das sind zwar deutlich mehr Auslieferungen als beim Konkurrent Boeing, allerdings verfehlt Airbus damit sein eigenes Ziel, avisiert waren 700 Flugzeuge im vergangenen Jahr auszuliefern. Noch besser als der DAX entwickelt sich der MDAX, der um 0,9 Prozent vorankommt. Die Anleger folgen damit den positiven Vorgaben von der Wall Street gestern Abend.

    07.42 Uhr – SDAX Online-Pharmahändler Shop Apotheke mit Rekordumsatz

    Der Online-Pharmahändler Shop Apotheke aus dem SDAX hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt. Nach ersten Berechnungen stiegen die Erlöse um 13,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Dabei legte der Umsatz mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten um 17,2 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro zu. Die vollständige Bilanz und die Prognose für 2023 sollen am 7. März veröffentlicht werden.

    07.27 Uhr – Göppinger Softwarekonzern Teamviewer erreicht Ziele für 2022

    Dank eines Endspurts hat Teamviewer aus Baden-Württemberg seine Ziele für 2022 erreicht. Die abgerechneten Umsätze seien im vierten Quartal währungsbereinigt um 24 Prozent auf 191 Millionen Euro gestiegen, teilte der Spezialist für Fernwartungssoftware mit. Damit summierten sich die Gesamtjahreserlöse auf 635 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte 630 bis 650 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die vollständigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das abgelaufene Geschäftsjahr sollen Anfang Februar veröffentlicht werden. Dann will das MDAX Unternehmen auch einen Ausblick liefern.

    06.32 Uhr – Neuer Investor beim DAX-Konzern Bayer fordert Aufspaltung

    Beim Pharma- und Agrarkonzern Bayer ist einem Medienbericht zufolge die britische Investmentgesellschaft Bluebell Capital Partners eingestiegen und macht sich für eine Zerschlagung stark. Das Argument laute, dass dies Aktionären ein Aufwärtspotenzial von bis zu 70 Prozent bieten könne, berichtet die Agentur Bloomberg. Schon diesen Montag war der Einstieg der kalifornischen Investmentgesellschaft Inclusive Capital Partners bekannt geworden, die wohl bereits die Unterstützung von mindestens einem der größten Bayer-Aktionäre hat, um auf Veränderungen zu drängen. Wiederkehrenden Spekulationen über eine Aufspaltung hat Bayer stets eine Absage erteilt: Diese steigerten nicht den Wert des Geschäfts.

    05.49 Uhr – Nikkei Index steigt

    Anleger an der Weltleitbörse Wall Street haben sich gestern am Ende ganz zuversichtlich gezeigt. Der Dow Jones legte 0,5 Prozent zu. Für die Technologiebörse Nasdaq ging es sogar um ein Prozent nach oben. Die gute Stimmung von der Wall Street setzt sich heute morgen in Asien überwiegend fort. Der japanische Aktienindex Nikkei steigt um ein Prozent. Haupttreiber sind Aktien von Roboterherstellern. Yaskawa Electric teilte mit, dass sich die Lage bei den Lieferketten verbessere.

    Mittwoch 11. Januar 2023

    22.15 Uhr - Positive Vorgaben von der Wall Street

    Nach einem zunächst verhaltenen Verlauf haben die US-Börsen freundlich geschlossen. Der Dow Jones kam um 0,6 Prozent voran, der Nasdaq Index stieg um 0,9 Prozent. Zinssorgen beschäftigen die Anleger wieder. Für Gesprächsstoff sorgten entsprechende Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Die Wiederherstellung der Preisstabilität bei hoher Inflation könne Maßnahmen erfordern, die kurzfristig unpopulär seien, so Powell auf einem Symposium in Stockholm. Zur Prognose für die weiteren Zinsschritte der US-Notenbank äußerte er sich nicht. Einige Investoren hatten gehofft, dass die US-Notenbank moderater ihre Geldpolitik in diesem Jahr betreiben wird, da die Inflationsraten ja wieder etwas nachgeben, aber die Raten sind natürlich nach wie vor meilenweit von Preisstabilität entfernt. Und das lässt die Anleger nach dem fulminanten Jahresstart vorsichtiger werden.

    20.17 Uhr - Siemens Energy meldet Großauftrag

    Der Energietechnik-Konzern Siemens Energy hat vom Stromnetzbetreiber Amprion einen mehrere Milliarden Euro schweren Auftrag für den Bau zweier Konverterstationen erhalten. Gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Dragados Offshore solle der Konzern die Anlagen errichten, teilte Siemens Energy mit. Der Konzern übernehme zudem für zehn Jahre die Wartung. Das Auftragsvolumen für das Konsortium belaufe sich auf insgesamt über vier Milliarden Euro. Branchenkreisen zufolge entfällt davon etwa die Hälfte auf Siemens Energy. Die Nachricht kam nach Börsenschluss, interessant wird es nun, ob und wie die Anleger morgen darauf reagieren. Heute standen die Aktien von Siemens Energy unter Druck, mit Minus 2,8 Prozent, die Papiere des Mutterkonzerns Siemens traten nahezu auf der Stelle.

    19.15 Uhr - Airbus lieferte 661 Flugzeuge aus

    Airbus hat im vergangenen Jahr wegen Engpässen bei Zulieferern merklich weniger Jets ausgeliefert als lange Zeit erhofft. Trotz eines Schlussspurts wurden im Gesamtjahr 661 Maschinen zu den Kunden gebracht, wie das Unternehmen am Abend in Toulouse mitteilte. Das waren zwar acht Prozent mehr als im Vorjahr, also 2021, aber deutlich weniger als die noch im Sommer angepeilten 700 Stück. Allerdings hatte Airbus sich erst Anfang Dezember von diesem Ziel verabschiedet und schon erklärt, dass man nicht so viele neue Maschinen ausliefern kann wie geplant. Zudem liegt der Flugzeughersteller mit dem Absatz weit vor seinem US-Konkurrenten Boeing, der auf 480 Auslieferungen kam. Auch bei Neuaufträgen und Auftragsbestand haben die Europäer die Nase vorn. Die Aktien von Airbus verbilligten sich heute vor der Veröffentlichung des Absatzes um 2,1 Prozent

    17.50 Uhr – Wie lief der Dienstag für die Unternehmen des DAX?

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 15 Aktiengesellschaften ein Plus und 23 Unternehmen Verluste. Zwei Unternehmenskurse bewegen sich auf der Höhe des letzten Handelstags. Der Überblick zum Stand von 17.50 Uhr:

    Aktuell stehen die Unternehmen Bayer, FMC und Deutsche Börse AG als Gewinner da, mit einem Kursgewinn von 3,7 Prozent (Bayer), 2,6 Prozent (FMC) und 2 Prozent (Deutsche Börse AG).

    Die höchsten Kursverluste verzeichnet bislang Zalando mit -3,5 Prozent, HeidelbergCement mit -3,1 Prozent und Fresenius mit -2,8 Prozent.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.52 Uhr - DAX schließt knapp behauptet

    Der zuletzt am deutschen Aktienmarkt bestimmende Optimismus ist abgeebbt. Der DAX schloss knapp behauptet bei 14.774 Punkte. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass der Jahresstart recht fulminant war. Zu Wochenbeginn hatte das Börsenbarometer bei 14 832 Punkten den höchsten Stand seit März 2022 erreicht. Gedämpft wurde die Stimmung heute durch Äußerungen aus den Reihen der US-Notenbank. Zwei ranghohe Notenbanker signalisierten, dass die Währungshüter ihren Kampf gegen die hohe Inflation fortsetzen werden und der Leitzins auch über die Marke von fünf Prozent angehoben werden könnte. Aktuell beträgt die Obergrenze hier 4,5 Prozent. Das dämpft auch etwas die Stimmung an der Wall Street. Der Dow Jones tritt auf der Stelle.

    15.05 Uhr - Biontech vor Zukauf

    Das Pharmaunternehmen Biontech will ein britisches Start-up übernehmen, das auf künstliche Intelligenz und Software spezialisiert ist. Mit einer geplanten Zahlung von umgerechnet rund 410 Millionen Euro in bar und Biontech-Aktien wäre die Übernahme von InstaDeep die größte in der bisherigen Firmengeschichte, wie das Mainzer Unternehmen mitteilte. Der Kurs der Biontech-Aktie liegt am Nachmittag mehr als 1 Prozent im Minus.

    11.32 Uhr - Mercedesabsatz stagnierte 2022

    Mercedes Benz hat im vergangenen Jahr etwas weniger Autos an Kunden ausgeliefert als im Vorjahr. Wie der Stuttgarter Konzern mitteilte, wurden etwas über zwei Millionen Autos verkauft und zwar zwei Millionen 44.000, das sind elf Tausend weniger als im Vorjahr. Das Jahr sei herausfordernd gewesen und von regionalen Corona-Maßnahmen sowie Engpässen in der Logistik und bei den Halbleitern geprägt gewesen.

    10.40 Uhr - Uniper vor Führungswechsel

    Nach der Verstaatlichung will Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach jetzt offenbar gehen. Maubach und der für das operative Geschäft verantwortliche Vorstand David Bryson wollten von ihrem bei Eigentümerwechseln bestehenden Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und noch in diesem Jahr ausscheiden, teilte der Energieversorger mit. Beide hätten sich bereit erklärt, ihr Amt weiter auszuüben, bis eine geeignete Nachfolge bestellt worden sei. In beiden Fällen werde dadurch ein geordneter Übergang sichergestellt. Der Aufsichtsrat habe den Prozess zur Nachbesetzung bereits gestartet. Die Aktien von Uniper gehören heute mit zu den Verlierern, mit einem Minus von 3,8 Prozent, allerdings haben die Titel schon einen so deutlichen Kurssturz hinter sich, da spielt das heutige Minus wohl kaum noch eine Rolle, der Kurs liegt bei unter 2,7 Euro je Aktie, vor einem Jahr vor der Krise stand der Kurs noch bei 40 Euro.

    10.17 Uhr - Gewinnmitnahmen belasten deutsche Börsen

    Nach dem positiven Wochenstart gehen die Anleger jetzt mal in Deckung. Die Zinssorgen haben sich wieder in den Vordergrund geschoben, teilen Marktteilnehmer mit. Für Verunsicherung sorgten Analysten zufolge die Aussagen von zwei Notenbankern aus den USA. Demnach werden die Währungshüter den Leitzins wahrscheinlich bis auf über fünf Prozent in die Höhe treiben und ihn für einige Zeit auf diesem Niveau halten, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Die Aussicht auf höhere Zinsen drücken aber häufig auf die Kurse und so ist es auch heute Vormittag, der DAX gibt einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab und sinkt um 0,6 Prozent auf 14.703.

    09.15 Uhr - BMW 2022 mit Absatzminus

    BMW hat im vergangenen Jahr rund fünf Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum und zwar mit den Marken, BMW, Mini und Rolls Royce insgesamt knapp 2,4 Millionen. Lieferengpässe haben die Autohersteller allgemein im vergangenen Jahr belastet, es fehlten Halbleiter und aufgrund des Kriegs in der Ukraine Kabelbäume. Dazu kamen dann noch die Corona-Lockdowns in China. Immerhin im letzten Quartal des Jahres gingen die Absatzzahlen bei BMW wieder deutlich nach oben, doch unterm Strich hat es für das Gesamtjahr nicht mehr gereicht. Die Anleger hatten so etwas schon erwartet, die Aktien von BMW treten auf der Stelle.

    Insgesamt sieht es heute früh nicht ganz so gut aus. Der DAX folgt der schwächeren Wall Street und startet 0,3 Prozent leichter bei 14.749. Damit ist ein kleiner Teil der gestrigen Gewinne wieder weg.

    06.32 Uhr – Autokäufer können dieses Jahr auf Rabatte hoffen

    Die Hersteller hätten im Schlussquartal 2022 ihre Produktion hochgefahren und gleichzeitig sehr viele bestellte Autos ausgeliefert, berichtet das Duisburger Center Automotive Research (CAR) in seiner regelmäßigen Marktstudie für Dezember. Die Chipkrise, die lange die Produktionskapazitäten begrenzt hatte, sei Vergangenheit. „Damit wird das Jahr 2023 ein Autojahr mit deutlich besseren Lieferzeiten, größerer Produktion und daher auch größerem Wettbewerb und höheren Rabatten“, erklärt Institutschef Ferdinand Dudenhöffer. Die Autobauer könnten ihre hohen Kapazitäten nur mit Rabatten oder Preissenkungen ausschöpfen. Zudem drängten die chinesischen Hersteller mit hochwertigen Elektromodellen nach Europa, berichtet das Institut.

    05.57 Uhr – Börsen in Asien überwiegend im Minus

    Die Börse in Tokio zeigt sich etwas stärker. Insbesondere Technologiewerte sind gefragt, nachdem diese in den USA von Wetten auf moderate Zinserhöhungen der US-Notenbank profitierten. Die US-Technologiebörse Nasdaq hatte gestern 0,3 Prozent zugelegt.

    Andernorts in Asien fallen die Kurse jedoch. Aussagen von zwei US-Notenbankern, dass die US-Notenbank die Zinsen wahrscheinlich bis auf über fünf Prozent in die Höhe treiben werde, hätten Anleger vorsichtig gemacht, heißt es von Börsenhändlern. Deshalb warten Investoren gespannt auf Daten zur US-Inflation am Donnerstag.

    Dienstag, 10. Januar 2023

    22.09 Uhr - US-Börsen schließen ohne klaren Trend

    Schwindende Zinssorgen sowie die Öffnung der chinesischen Grenze für Reisende haben zumindest die Technologiewerte in den USA gestützt. Der Nasdaq Index schloss 0,6 Prozent höher. Die Konjunktur- und Zinssorgen wurden vor allem durch den jüngsten US-Arbeitsmarktbericht abgeschwächt. Die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze gehe langsam zurück, und die Löhne begännen sich zu beruhigen, heißt es. Marktteilnehmern nach gehen Anleger davon aus, dass nach einer Pause der Fed als nächstes nur eine Zinssenkung möglich ist. Erste Zinssenkungen erwarte der Markt bereits bis zum Jahresende. Doch an der Wall Street kippte die Stimmung etwas im Handelsverlauf. Der Dow Jones drehte ins Minus und schloss 0,3 Prozent leichter. Das könnte an den deutschen Börsen die Stimmung etwas dämpfen, wenn der Handel wieder aufgenommen wird.

    17.50 Uhr – Wie lief der Montag für die Unternehmen des DAX?

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 33 Aktiengesellschaften ein Plus und sieben Unternehmen Verluste. Der Überblick zum Stand von 17.50 Uhr:

    Aktuell stehen die Unternehmen Sartorius, Porsche AG und Vonovia als Gewinner da, mit einem Kursgewinn von 5,5 Prozent (Sartorius), 4,5 Prozent (Porsche AG) und 3,3 Prozent (Vonovia).

    Am schlechtesten läuft es bis jetzt für FMC (-2 Prozent), Fresenius (-1,2 Prozent) und Siemens Energy (-0,7 Prozent).

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.53 Uhr - DAX baut seine jüngsten Gewinne zu Wochenbeginn aus

    Der DAX ging mit einem Plus von 1,3 Prozent aus dem Handel und schloss bei 14.793. Die neuesten Konjunkturdaten geben Hoffnung, und zwar nicht nur hierzulande, sondern auch der robuste Arbeitsmarkt in den USA sorgte und sorgt für Auftrieb. Der Dow Jones steigt um 0,7 Prozent. Marktexperten verweisen zudem auf die jüngste Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft nach der rigiden Null-Covid-Politik. Ganz vorne auf der Gewinnerseite standen im DAX die Aktien von Sartorius, die Titel litten Anfang des Jahres noch unter Aussagen des Vorstandschefs Joachim Kreuzberg. Der bisherige Fachkräftemangel habe sich mittlerweile zu einem Arbeitskräftemangel ausgedehnt. Das sei eine Herausforderung, die das Wachstum des Göttinger Laborzulieferers beeinträchtigen könne, warnte Kreuzberg zu Beginn des Monats. Das sorgte für Druck, nun kommen die Anleger offensichtlich zurück. Denn Kreuzberg hatte am Wochenende der dpa erklärt, er erwarte das Ausklammern bestimmter Technologiefelder vom offenen Handel zwischen dem Westen und China. Da machen sich einige Investoren womöglich Hoffnung bei Sartorius. Die Titel zogen heute um 5,8 Prozent an auf 384 Euro je Anteil. Vor einem Jahr jedoch standen die Papiere noch deutlich höher bei über 600 Euro.

    16.10 Uhr - US-Börsen im frühen Handel im Plus

    Die Wall Street folgt den Vorgaben von den großen Märkten in Europa und zeigt sich im frühen Handel freundlich. Der Dow Jones legt um 0,4 Prozent zu, der Nasdaq-Idex gewinnt sogar 1,5 Prozent. Hierzulande klettert der DAX inzwischen um mehr als 1 Prozent nach oben.

    13.10 Uhr - Rolls-Royce mit Absatzrekord

    Der Luxusautobauer Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr trotz einer nachlassenden Nachfrage in China einen Absatzrekord geschafft. Die BMW-Tochter verkaufte nach eigenen Angaben 6.021 Autos nach 5.586 im Vorjahr. Gut lief es vor allem auf dem amerikanischen Markt, während die Verkäufe in China angesichts der Corona-Lockdowns etwas zurückgegangen seien. Auch für das laufende Jahr seien die Aussichten günstig, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös: Das Auftragsbuch reiche bei allen Modellen weit in das Jahr 2023 hinein. Man sehe keine Abkühlung. Die Aktie der Konzernmutter BMW liegt leicht im Plus.

    11.14 Uhr - Börsianer optimistischer für Konjunktur im Euroland

    Das entsprechende Barometer stieg im Januar um 3,5 auf minus 17,5 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Juni 2022 und bereits der dritte Monat in Folge mit einem Anstieg, teilte die Investment-Beratungsfirma Sentix zu ihrer Umfrage unter gut 1200 Investoren mit. Die Aussichten wurden von den Finanzmarktexperten so gut bewertet wie seit knapp einem Jahr nicht mehr und auch die Einschätzung der aktuellen Lage habe sich verbessert. Die Anleger hofften auf eine mild verlaufende Rezession, so hieß es von den Sentix-Experten.

    Der DAX zeigt sich freundlich. Er gewinnt 0,3 Prozent auf 14.649 Punkte. Der Euro steht bei 1,06 68 Dollar.

    09.20 Uhr - DAX startet leicht im Plus

    Damit knüpft er an die Gewinne der Vorwoche an, allerdings hat sich das Tempo des Anstiegs verlangsamt. geknüpft und ist mit einem Plus gestartet. Er gewinnt jetzt 0,3 Prozent auf 14.650 Punkte. Vergangene Woche hatte er per Saldo rund 700 Punkte oder fünf Prozent zugelegt. Die Zahlen zur deutschen Produktion im November haben die Anleger nicht besonders überrascht. Nun warten sie noch auf die aktuellen Daten zu den Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten im Januar für die Wirtschaft im Euroraum, die ebenfalls am Vormittag auf der Agenda stehen. Der Euro ist leicht gestiegen auf rund 1, 06 90.

    08.25 Uhr - Produktion in Deutschland im November leicht gestiegen

    Die deutschen Unternehmen haben angesichts dicker Auftragspolster und schwindender Materialengpässe im November mehr hergestellt. Industrie, Bau und Energieversorger produzierten zusammen 0,2 Prozent mehr als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ökonomen hatten nur mit plus 0,1 Prozent gerechnet. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es, dass in den kommenden Monaten langsam schwindende Materialengpässe die Industriekonjunktur weiter stützen könnten.

    07.01 Uhr - Chinas Außenhandel trotz Coronawelle robust

    Trotz der hohen Infektionszahlen in China sind die Im- und Exporte dort bislang nicht eingebrochen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Demnach sind die Einfuhren nach China im Dezember um 4,8 Prozent gewachsen. Die Ausfuhren dürften nach Berechnungen des IfW zwar um 2,4 Prozent gefallen sein, doch das Minus liege innerhalb der normalen Schwankungsbreite. Insgesamt stabilisiere sich der globale Handel, was angesichts immer noch bestehender Rezessionsängste ein gutes Zeichen sei, so die IfW-Handelsexperten. Und trotz der aktuellen Coronawelle, könnte die Wirtschaft der Volksrepublik in den kommenden Monaten durch die Aufhebung der Null-Covid-Politik einen positiven Impuls erhalten.

    Das hoffen auch die Anleger an den Börsen in Asien und greifen bei Aktien zu. Der Shanghai-Composite steigt um 0,4 Prozent, in Hongkong geht es um 1,4 Prozent hinauf und in Seoul um 2,6 Prozent. In Tokio ist die Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro steht bei 1,06 78 Dollar.

    06.13 Uhr - Freundlicher Wochenauftakt in Asien

    Ein solider US-Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag Zinssorgen in den USA vertrieben und den Kursen an den US-Börsen Rückenwind gegen. Da wirke sich nun positiv auf die asiatischen Märkte aus, so sagen Analysten. In Shanghai steht ein Plus von 0,5 Prozent zu Buche, in Hongkong von 1,6 Prozent, in Seoul in Südkorea geht es sogar um 2,5 Prozent hinauf. Die Börse in Tokio ist heute wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro notiert am Morgen bei 1, 06 76 Dollar.

    Montag, 09. Januar 2023

    22.10 Uhr - Dow Jones mit dickem Tagesplus

    Die Stimmung an der Wall Street war ausgesprochen gut. Der Dow Jones schaffte am Ende rund 2 Prozent Plus. Hintergrund waren Daten vom Arbeitsmarkt. In den USA sind im Dezember zwar mehr neue Stellen geschaffen worden als erwartet und die Arbeitslosenquote sank überraschend auf 3,5 Prozent, nach 3,6 Prozent im November. Allerdings fiel der Anstieg der Jobs nicht mehr ganz so steil aus wie zuvor und auch die Lohnsteigerungen verlangsamten sich. Daran orientierten sich die Börsen. Investoren zufolge kühlt sich der Arbeitsmarkt ab und das nimmt Druck von der US-Notenbank für weitere XXL-Zinsschritte. Die Folge war ein kleines Kursfeuerwerk. Auf Wochensicht ergibt sich für den Dow allerdings lediglich ein Plus von eineinhalb Prozent.

    18.45 Uhr - Hervorragende Wochenbilanz an deutschen Börsen

    Der DAX war letzten Freitag etwas über 13.900 aus dem Handel gegangen. Heute waren es am Ende 14.610. Das entspricht einem Plus von rund 5 Prozent. Ein sehr ordentlicher Jahresauftakt.

    Noch besser sah es beim M-DAX mit den Nebenwerten aus. Der schaffte im Wochenvergleich rund 7 Prozent mehr. Allerdings gibt es hier auch mehr Aufholpotenzial. Der M-DAX hat im letzten Jahr 28 Prozent verloren. Der DAX hatte „nur“ 12 Prozent eingebüßt.

    17.50 Uhr - Bayerische Börsenunternehmen im Wochenrückblick

    Ein Blick auf die 35 bayerischen Unternehmen an der Börse: In dieser Woche sieht die Börse 31 Aktiengesellschaften aus Bayern mit Kursgewinnen und vier bayerische Unternehmen mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von Freitag (17.50 Uhr):

    Knorr-Bremse verbucht unter den börsennotierten bayerischen Unternehmen des DAX, MDAX und SDAX zum Ende dieser Woche den höchsten Kursgewinn. Die Aktie verteuert sich um 12,2 Prozent. Auch die Papiere von Vitesco (+11,6 Prozent) sowie Adidas (+10,3 Prozent) können sich steigern.

    Am schlechtesten lief es diese Woche für Wacker Chemie (-4,8 Prozent), Dermapharm Holding (-1,9 Prozent) und BayWa (-1,4 Prozent).

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir die Kursdaten der im DAX, MDAX und SDAX notierten Unternehmen mit Firmensitz in Bayern, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Die aktuellen Kurse von heute, Freitag, den 6. Januar um 17.50 Uhr werden dabei mit den Werten von Freitag, den 30. Dezember um etwa dieselbe Zeit verglichen.

    17.50 Uhr – Börse aktuell: Unternehmen im DAX

    Unter den DAX-Werten verzeichnen heute 32 Aktiengesellschaften ein Plus und acht Unternehmen Verluste. Der Überblick zum Stand von 17.50 Uhr:

    Unter den Unternehmen des DAX hatten Siemens Energy (+3,2 Prozent), FMC (+2,8 Prozent) sowie Infineon (+2,6 Prozent) die größten Kursgewinne.

    Henkel musste am heutigen Börsentag bisher den höchsten Verlust hinnehmen. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um 2 Prozent. Sartorius (-0,7 Prozent) und Deutsche Post, Siemens Healthineers und Qiagen (je -0,6 Prozent) verloren ebenfalls.

    💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

    17.35 Uhr - Positiver Wochenabschluss für DAX und Co

    Der DAX ist mit einem Plus von 1,2 Prozent aus dem Handel gekommen. 14.610 Punkte lautet der Stand. Auch M-DAX und TecDAX schafften rund ein Prozent mehr. Die gute Stimmung kam dabei vor allem von der Wall Street. Dort zieht der Dow Jones im Moment 1,6 Prozent an. Hintergrund sind neue Daten vom US-Arbeitsmarkt. Im Dezember sind 223.000 neue Jobs entstanden, außerhalb der Landwirtschaft. Das waren zwar etwas mehr als von Analysten erwartet, aber weniger als im November. Auch das Lohnwachstum hat sich abgeschwächt. Das lindert die Inflationssorgen der Investoren. Und gleichzeitig hofft man, dass die Zahlen Druck von der Notenbank Fed nehmen und diese die Zinsen nicht mehr so stark anheben muss. Besonders gut lief es an den deutschen Märkten bei Rheinmetall mit fast 4 Prozent Plus. Der Rüstungskonzern profitiert von der Entscheidung der Bundesregierung, rund 40 Marder-Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern.

    15.41 Uhr - US-Börsen starten nach Job-Daten im Plus

    An der Wall Street legt der Dow Jones Index gut 10 Minuten nach Handelsstart 0,7 Prozent zu, der Nasdaq an der Technologiebörse gewinnt 0,2 Prozent. Die Anleger haben die Daten vom US-Arbeitsmarkt teilweise in einer für die Aktienmärkte positive Weise interpretiert. Zwar seien im Dezember in den USA zwar mehr neue Jobs entstanden als von Analysten erwartet, jedoch weniger als noch im November. Und das deute darauf hin, dass sich der US-Arbeitsmarkt abkühle, so wie von der US-Notenbank beabsichtigt, heißt es an den Börsen und sie bei ihren Zinserhöhungen weiter vom Gas gehen könnte.

    Hierzulande steigt der DAX um 0,3 Prozent auf 14.484 Punkte. Der Euro notiert mit 1,05 23 Dollar.

    14.44 Uhr - Überraschend gute Daten vom US-Arbeitsmarkt

    Im Dezember wurden in den USA mehr Stellen geschaffen worden als erwartet. Im vorigen Monat kamen 223.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft hinzu, nach 256.000 im November, teilte die Regierung in Washington soeben mit. Ökonomen hatten lediglich mit 200.000 neuen Arbeitsplätzen im Dezember gerechnet. Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote fiel im Monatsvergleich überraschend um 0,1 Prozentpunkt auf 3,5 Prozent.

    12.08 Uhr - Gute Konjunkturdaten aus dem Euroraum

    Die europäischen Einzelhändler haben im November trotz der hohen Inflation ihren Umsatz unerwartet stark gesteigert. Zum Start ins wichtige Weihnachtsgeschäft kletterten die Erlöse um 0,8 Prozent, teilte das europäische Statistikamt Eurostat mit. Experten hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet, Auch die Inflationsdaten sind besser ausgefallen als erwartet. Die Verbraucherpreise in der Eurozone stiegen im Dezember um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Experten hatten aber mit 9,7 Prozent gerechnet, nach 10,1 Prozent im November. Das bedeutet: auch im Euro-Währungsraum ist die Inflation derzeit auf dem Rückzug.

    An den europäischen Aktienmärkten herrscht dennoch Zurückhaltung vor den Daten vom US-Arbeitsmarkt. Der DAX verbucht ein kleines Minus von 0,1 Prozent auf 14.428 Punkte. Der Leitindex im Euroland, der EuroStoxx50 gewinnt 0,1 Prozent. Der Euro steht bei 1,05 07 Dollar.

    11.15 Uhr - Euro-Inflation sinkt

    In der Eurozone sind die Verbraucherpreise im Dezember um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das bedeutet: auch im Währungsraum ist die Inflation auf dem Rückzug. Im Oktober hatte sie noch 10,6 Prozent erreicht. Obwohl sich bei den Energiepreisen die Lage etwas entspannt, sind sie weiterhin die treibenden Kräfte. Etwas verbessert hat sich auch der Euro-Geschäftsklima-Index, der im Dezember auf 95, 8 Punkte kletterte.

    09.15 Uhr - Rheinmetall hat "Marder" auf Halde

    Zum offiziellen Handelsstart kann der DAX die Erwartungen aus dem vorbörslichen Handel nicht erfüllen. Er gibt 10 auf 14.425 Punkte. Der größte Gewinner ist im MDAX zu finden. Rheinmetall verteuern sich um 2,5 Prozent. Die Bundesregierung will den Schützenpanzer „Marder“ in die Ukraine liefern. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern soll 60 „Marder“ auf Halde haben.

    08.15 Uhr - Auftragseinbruch bei Industrie

    Die deutsche Industrie erlitt im November einen deutlichen Einbruch bei den Aufträgen. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gingen die Order gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent zurück. Beim Einzelhandel zeichnet sich ein etwas anderes Bild ab. Er steigerte seinen Umsatz von Oktober auf November um 1,1 Prozent.

    07.15 Uhr - DAX vor positiver Wochenbilanz

    In Tokio hat der Nikkei-Index ein gutes halbes Prozent höher geschlossen bei 25.974 Punkten. Über die Woche gesehen hat er gut 100 Punkte verloren. Das unterscheidet ihn vom DAX, der über die Woche rund drei Prozent an Wert zulegen konnte. Mal schauen, ob da heute noch was dazukommt. Gestern hatte der DAX bei 14.436 geschlossen. Inoffiziell wird er rund 100 höher berechnet. Positiv für Europas Börsen war diese Woche der klare Rückgang bei den Inflationsraten, angefangen bei den Erzeugerpreisen bis hin zu den Preisen, die die Verbraucher im Laden bezahlen.

    06.15 Uhr - Gemischte Vorgaben für Europas Börsen

    In den USA wird der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Stets ein wichtiger Termin, weil die US-Notenbank ihre Geldpolitik auch am Jobmarkt orientiert. Das unterscheidet sie von der EZB. Gestern Abend schlossen die New Yorker Börsen schwächer. Dow Jones und NASDAQ verloren zwischen einem und 1,5 Prozent. Experten erwarten, dass der US-Jobmarkt im Dezember deutlich schlechter war als noch im November. Asiens Börsen tendieren dagegen vor dem Wochenende freundlich. Der Nikkei-Index gewinnt 0,7 Prozent auf 26.003 Punkte.

    Freitag, 6. Januar 2023

    22.14 Uhr - Schlechte Stimmung zu US-Börsen-Schluss

    Der Dow Jones ist mit einem Minus von rund einem Prozent aus dem Handel gekommen. Schuld waren vor allem starke Arbeitsmarktdaten. Die ließen wieder Ängste vor weiterhin heftig steigenden Leitzinsen aufkeimen. Dazu kamen noch ein paar schlechte Nachrichten aus den Unternehmen. So vermeldet etwa die Apothekenkette Walgreens Boots enttäuschende Quartalszahlen. Das drückte den Kurs sechs Prozent nach unten, der größte Verlust im Dow-Jones.

    Der Elektroautobauer Tesla verzeichnet schwächelnde Verkaufszahlen für Fahrzeuge, die in China hergestellt werden. Tesla-Aktien gaben drei Prozent nach. Und der Internet-Riese Amazon kündigte eine Entlassungswelle an, die mit 18.000 Stellen, größer ausfällt als erwartet. Folge: zwei Prozent Minus. An den deutschen Märkten gab der Dax knapp ein halbes Prozent nach. Und der Euro steht zu US-Börsenschluss bei einem Dollar 05 30.

    21.14 Uhr - VW leidet stark auf dem US-Markt

    Der hartnäckige Chipmangel und die Lieferkettenprobleme in der Autoindustrie haben Volkswagen auf dem US-Markt im letzten Jahr zu schaffen gemacht. Der Absatz ging gegenüber dem Vorjahr um fast 20 Prozent zurück auf etwa über 300.000 Neuwagen, wie VW gerade eben mitgeteilt hat. Ein Lichtblick war das Elektromodell ID.4. Hier verdreifachte sich der Absatz im Schlussquartal nahezu. Allerdings trägt das E-Auto noch nicht besonders viel zum Gesamtgeschäft bei.

    Dem Analysehaus Wards Intelligence zufolge sank der Autoabsatz in den USA insgesamt letztes Jahr um acht Prozent auf 13,7 Millionen und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 2011. Bei den deutschen Autoaktien war es heute noch einigermaßen gut gelaufen, VW, BMW, Mercedes und Porsche schafften alle rund ein Prozent Plus.

    17.38 Uhr - DAX schließt im Plus – MDAX im Minus

    Beim DAX ging es heute – nach drei Tagen mit deutlichen Gewinnen – wieder ein wenig abwärts. 0,4 Prozent beträgt das Tagesminus auf 14.436 Punkte.

    Allerdings: der MDAX konnte noch einmal relativ klar zulegen, um ein knappes Prozent. Tatsächlich hat der Nebenwerte-Index auch mehr aufzuholen. Im vergangenen Jahr ging es hier um 28 Prozent abwärts. Beim DAX waren es 12 Prozent gewesen.

    Dass es beim DAX dagegen heute nicht so recht lief, dürfte zum einen an Gewinnmitnahmen liegen. Zum anderen gibt es in den USA erneut starke Arbeitsmarktdaten. Das läßt die Befürchtungen wieder zunehmen, dass die US-Notenbank Fed ihren ultrastraffen Kurs doch weiter fortführen könnte.

    15.55 Uhr- US-Börsen starten nach Job-Daten mit Verlusten

    Der Dow Jones Index an der Wall Street büßt jetzt 1,1 Prozent ein auf 32.893 Punkte, der Nasdaq an der Technologiebörse verliert rund 1 1/2 Prozent. Die starken Daten der privaten Arbeitsagentur ADP deuten trotz der kräftig steigenden Zinsen in den USA auf einen robusten US-Arbeitsmarkt hin und könnten die US-Notenbank dazu bewegen, die Zinsen doch länger und stärker anzuheben.

    15.16 Uhr - Amazon streicht über 18.000 Stellen

    Der Stellenabbau beim weltgrößten Online-Versandhändler nimmt größere Ausmaße an als gedacht. Vorstandschef Andy Jassy kündigte in einem Memo an die Beschäftigten die Streichung von mehr als 18 000 Stellen an. Noch im November war in US-Medien von einem Abbau von lediglich 10 000 Jobs die Rede gewesen. Es handelt sich um den bislang größten Personalabbau in der Geschichte des vor fast dreißig Jahren gegründeten Internetkonzerns. Amazon beschäftigte zuletzt rund 1,5 Millionen Menschen, die meisten davon in der Liefer- und Lagerinfrastruktur. Der Jobabbau bei Amazon ist ein weiterer Beleg für das jähe Ende des Booms in der Tech-Branche. Nachdem die Geschäfte in der Pandemie florierten, machen nun Rezessionssorgen, die hohe Inflation und die Kaufzurückhaltung der Kunden vielen Firmen schwer zu schaffen.

    14.58 Uhr - Robuste Signale vom US-Jobmarkt

    Trotz steigender Zinsen haben die US-Unternehmen vor der Jahreswende weit mehr Jobs geschaffen als gedacht. Unterm Strich seien im Dezember 235.000 Arbeitsplätze entstanden, teilte der Personaldienstleister ADP zu seiner Firmenumfrage mit. Experten hatten lediglich mit einem Stellenzuwachs im Privatsektor von 150.000 gerechnet. Die Zahlen sind ein Vorbote für die den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung morgen, in dem auch Jobs im öffentlichen Dienst erfasst werden. Ökonomen erwarten für Dezember einen weiterhin soliden Stellenzuwachs.

    Dow Jones und Nasdaq werden in vorbörslichen Prognosen jeweils rund ein halbes Prozent leichter gesehen. Hierzulande verliert der DAX 0,3 Prozent auf 14.442 Punkte.

      14.02 Uhr - Deka rechnet mit Rekord-Dividenden im DAX

      Die 40 wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland werden ihren Aktionären für das abgelaufene Jahr so viel Dividende zahlen wie noch nie. Das zeigen Berechnungen der Deka, der Fondsgesellschaft der Sparkassen. Die schätzt, dass die DAX-Konzerne insgesamt 54,9 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten werden, 3,6 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Sonderdividenden, wie sie z.B. Volkswagen für den erfolgreichen Börsengang ihrer Tochter Porsche zahlt, sind darin nicht enthalten. In diesem kräftigen Anstieg spiegelten sich die Rekordgewinne wider, die die DAX-Konzerne 2022 eingefahren haben, hieß es von den Deka-Experten. Es sei nur konsequent, die Aktionäre angemessen daran teilhaben zu lassen. Von den vier größten Dividendenzahlern kommen drei aus dem Automobilsektor. Mercedes, Allianz, BMW und Volkswagen stehen zusammen für mehr als ein Drittel der Dividendensumme im DAX.

      13.20 Uhr - Erzeugerpreise rückläufig

      Der Anstieg der Herstellerpreise im Euroraum hat sich etwas abgeschwächt. Zwar haben sie sich im November noch immer um gut 27 Prozent erhöht im Vergleich zum Vorjahresmonat, allerdings hatte das Plus im Oktober noch bei über 30 Prozent gelegen. Das zeigt, dass die Erzeuger nicht ganz mehr ganz so kräftig an der Preisschraube drehen und wird an den Märkten als Signal für ein Abebben der Inflationswelle gewertet. In der Statistik werden die Erzeuger-Preise ab Fabriktor geführt, also bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Sie können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Verbraucherpreise in der Eurozone geben. Im November war die Inflation im Euroraum erstmals seit Mitte 2021 gesunken auf 10,1 Prozent. Morgen stehen die vorläufigen Inflationsdaten für Dezember auf der Agenda.

      12.06 Uhr - Deutsche Exporte gesunken

      Ein Rückgang des Handels mit wichtigen Abnehmerländern wie China und den USA hat die deutschen Exporte im November schrumpfen lassen. Verglichen mit dem Vormonat Oktober gingen die Ausfuhren mit einem Volumen von gut 135 Milliarden Euro kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent zurück. Das teilte das Statistische Bundesamt am Morgen mit. Verglichen mit dem Vorjahresmonat allerdings ergibt sich für November ein deutliches Plus von 13,3 Prozent. Das liegt aber auch an den gestiegenen Preisen. Die Zahlen kamen für Experten überraschend. Die hatten im Schnitt mit einem leichten Zuwachs gerechnet.

      Der DAX zeigt sich am Mittag wenig verändert bei 14.488 Punkten. Der Euro steht bei 1,06 20 Dollar.

      09.15 Uhr - DAX mit kleineren Gewinnmitnahmen

      Wie erwartet kommt es nach der gestrigen Kursrally zu kleineren Gewinnmitnahmen. Der DAX verliert 57 auf 14.433 Punkte. Oder anders ausgedrückt: Der Index verteidigt recht locker das gestrige deutliche Plus von 2,2 Prozent.

      07.15 Uhr - Tokio schließt mit 0,4 Prozent im Plus

      Die US-Notenbank wird die Zinsen weiter erhöhen, aber nicht mehr so rasant. Ein Ausblick, der die Anleger nach der Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle weltweit aufatmen lässt, aber keine Euphorie auslöst. Die New Yorker Börsen schlossen gut ein halbes Prozent höher. In Tokio ist der Handel bereits beendet: Der Nikkei-Indes legte 0,4 Prozent zu auf 25.821 Punkte.

      06.15 Uhr - Aufatmen nach FED-Protokollen

      Aufatmen nach der Veröffentlichung der FED-Protokolle. Die US-Notenbank will die Inflation weiter konsequent bekämpfen, aber vermutlich nicht mehr ganz so aggressiv. Vergangenes Jahr hatte sie viermal in Folge ihre Zinsen um einen Dreiviertelpunkt angehoben. Das waren ungewöhnlich große Schritte. In diesem Jahr dürfte sie das Tempo rausnehmen. Denkbar, so Analysten, seien Anhebungen um einen Viertelpunkt. Also Erhöhungen im klassischen Rahmen. Die Märkte reagieren erleichtert, aber keinesfalls euphorisch. Die New Yorker Börsen schlossen mit kleineren Gewinnen. In Tokio legt der Nikkei-Index 0,4 Prozent zu auf 25.822.

      Donnerstag, 5. Januar 2023

      22.19 Uhr - US-Börsen schließen nach Fed-Protokollen im Plus

      Die Anleger hoffen auf einen schon bald weniger aggressiven Zinserhöhungskurs der US-Notenbank. Denn auch wenn die Fed die hohe Inflation in den USA weiter entschlossen bekämpfen wolle, gelte es nun dabei die Gefahr einer zu starken Konjunkturabschwächung auszutarieren, so steht es in den Protokollen . Das könnte darauf hindeuten, dass die Fed das Tempo der Zinserhöhungen doch etwas drosselt, so hofft man an den Börsen. Der Dow Jones an der Wall Street schloss 0,4 Prozent höher, der Nasdaq machte 0,7 Prozent gut. Die Aktie des Facebook-Konzerns Meta legte trotz der von der Datenschutzbehörde in Irland verhängten Millionenstrafe rund zwei Prozent zu. Hierzulande stieg der DAX um 2,2 Prozent. Der Euro stand zu Börsenschluss in New York bei 1,06 05 Dollar.

      21.47 Uhr - Optimismus bei Ryanair

      Europas größter Billigflieger hat nach einem starken Weihnachtsgeschäft seine Gewinnprognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr erhöht. Die Airline rechnet nach eigenen Angaben nun mit einem Ergebnis von 1,325 bis 1,425 Milliarden Euro nach Steuern. Zuvor war Ryanair lediglich von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro ausgegangen.

      20.48 Uhr - US-Indizes geben nach Fed-Protokollen Gewinne ab

      Die US-Notenbank will die Inflation in den USA weiter entschlossen bekämpfen, sieht aber Fortschritte beim Eindämmen des Preisauftriebs. Das geht aus den am Abend veröffentlichten Fed-Minutes, den Protokollen der jüngsten US-Notenbank-Sitzung hervor. Die Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss warnten da vor einer ungerechtfertigten Lockerung der Finanzmarktkonditionen, weil das den Kampf um die Preisstabilität beeinträchtigen könnte. Der Dow Jones an der Wall Street hat daraufhin seine Gewinne eingebüßt und notiert jetzt wenig verändert mit 33.141 Punkten. Der Nasdaq gewinnt noch 0,1 Prozent. Der Euro steht bei genau 1, 06 Dollar.

      19.18 Uhr - Millionenstrafe gegen Facebook-Mutter Meta

      Es ist eine schwere Schlappe für das Geschäftsmodell von Meta in Europa. Der Facebook-Konzern darf künftig personenbezogene Daten seiner Nutzer nicht mehr ungefragt für die Personalisierung von Werbung verwenden. Das hat die zuständige Datenschutzbehörde in Irland entschieden. Der Konzern Meta habe mit seinen Plattformen Facebook und Instagram gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung verstoßen, so die Behörde. Sie verhängte ein Bußgeld in Höhe von 390 Millionen Euro.

      Die Anleger an der US-Technologiebörse kümmert das offenbar kaum. Die Meta-Aktie legt um 2,5 Prozent zu. Der Nasdaq legt 0,7 Prozent zu, der Dow Jones 0,6 Prozent.

      17.50 Uhr - So war der Tag an den Börsen: Gewinner und Verlierer

      Unter den 40 deutschen Unternehmen im DAX fanden sich heute 38 mit Kursgewinnen und zwei mit Verlusten. Im Folgenden der Stand von heute (17.50 Uhr):

      Die höchsten Kursgewinne der DAX-Unternehmen lagen heute bisher bei 5,6 Prozent (Deutsche Bank), 5,2 Prozent (Adidas) und 5 Prozent (Covestro).

      Im Vergleich am schlechtesten verlief der Tag bisher für RWE. Die Aktie notiert 2,7 Prozent niedriger als am letzten Handelstag. Deutsche Börse AG verbilligte sich um 1,4 Prozent.

      💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

      17.47 Uhr - Kauflaune an den Börsen in Europa

      Hierzulande schloss der DAX mit einem Plus von 2,2 Prozent auf dem Endstand von 14.491 Punkten. Der Leitindex im Euroland, der EuroStoxx-50 machte knapp 2 ½ Prozent gut. Die Daten gestern zur deutschen Inflationsrate im Dezember, die ja mit einer Rate von 8,6 Prozent im Dezember stärker rückläufig schürten die Hoffnung, dass der Preisgipfel vielleicht schon erreicht sein könnte. Zahlen von heute untermauerten das. Die Importpreise sind im November im Rekordtempo gesunken. Sie verbilligten sich um 4,5 Prozent im Vergleich zum Oktober. Einen solch großen Rückgang gegenüber dem Vormonat habe es bisher noch nie gegeben, teilte das Statistische Bundesamt mit. Sollte sich der Inflationsdruck weiter abschwächen, könnte die Europäische Zentralbank zurückhaltender mit Zinserhöhungen sein, das hat für Kauflaune gesorgt an den Aktienmärkten. Der Euro steht am Abend bei 1,06 18.

      15.38 Uhr - War 2022 ein gutes Autojahr?

      Wenn man sich die Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes im Vergleich zu den letzten beiden Jahren anschaut, dann war es ein gutes Jahr. Der Autoabsatz in Deutschland ist nach zwei Rückgängen in Folge 2022 wieder gestiegen, um ein Prozent gegenüber 2021. Insgesamt kamen 2,65 Millionen Neuwagen auf die Straßen.

      Wenn man die Zahlen mit denen aus 2019 vergleicht, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, dann sieht es nicht so gut aus. Damals hatten die Auto-Hersteller hierzulande nämlich noch 3,6 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – also fast eine Million mehr als jetzt im abgelaufenen Jahr 2022.

      Bei den Marken verteidigte VW seine Spitzenposition und kam auf einen Marktanteil von 18 Prozent, gefolgt von Mercedes mit 9 Prozent. Audi und BMW hatten beide rund 8 Prozent.

      An den Börsen gibt es momentan einen kleinen Schub für die Autowerte. Mercedes, VW, BMW und Porsche legen alle um 2 bis 3 Prozent zu. Wobei auch die Stimmung insgesamt prächtig ist. Mit mittlerweile 2 Prozent Plus beim DAX.

      14.38 Uhr - Hellofresh zieht sich aus Japan zurück

      Der Kochboxenversender Hellofresh hat sich weniger als ein Jahr nach dem Start aus seinem ersten asiatischen Markt - nämlich Japan - zurückgezogen. Das Geschäft lief nicht richtig. Zum Ende des vergangenen Jahres sei daher die Niederlassung geschlossen worden, heißt es vom Unternehmen.

      Hellofresh will sich nun auf seine anderen Märkte konzentrieren, das sind neben dem Heimatmarkt Deutschland viele europäische Länder sowie die USA, Kanada und Australien. Das vergangene Jahr war auch an den Börsen für Hellofresh ein Härtetest. Der Kurs verringerte sich um rund zwei Drittel, von gut 60 Euro blieben zu Jahresende nur noch 20 übrig. Seit Jahresbeginn kommt der Kurs aber wieder etwas ins Schwung. Auch heute steht nochmal ein Plus von 4,5 Prozent an den Tafeln. Der größte Gewinn im M-DAX.

      10.10 Uhr - Rezession milder als befürchtet

      Die guten Inflationszahlen gestern und heute werden durch bessere Konjunkturdaten flankiert. Der Einkaufsmanager-Index für die Eurozone erreichte im Dezember 49,3 Punkte. Die endgültige Zahl liegt damit einen halben Punkt höher als die Erstschätzung. Der entsprechende Index für Deutschland fiel mit 49 Punkten ebenfalls einen Tick besser aus. Das lässt die Hoffnung wachsen, dass die erwartete Rezession im Winter doch deutlich milder verläuft als bislang befürchtet.

      09.15 Uhr - DAX legt weiter zu

      Jede Zahl, die auf eine Entspannung bei den Inflationsraten hinweist, wird an den Börsen gut aufgenommen. Heute sind das die Einfuhrpreise, bei denen sich in der zweiten Jahreshälfte 2022 die im Sommer noch so dramatische Lage deutlich beruhigt hat. Lag die Jahresrate bei den Importpreisen im August noch über 32 Prozent, so sank sie bis November auf 18,5 Prozent. Das ist immer noch viel zu hoch, aber der Trend nach unten ist an den Börsen ausschlaggebend. Der DAX klettert weiter – zum Handelsstart um 0,7 Prozent auf 14.280 Punkte.

      07.15 Uhr - Tokio auf Drei-Monatstief

      In Tokio leistet sich der Nikkei-Index einen Fehlstart ins neue Jahr. Der Nikkei-Index schloss 1,5 Prozent tiefer bei 25.717 Punkten. Das ist der tiefste Stand seit drei Monaten. Als Gründe werden die etwas leichteren Vorgaben der US-Börsen genannt, aber auch die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der US-Notenbank. Von ihnen versprechen sich die Anleger Hinweise auf Geldpolitik der FED in diesem Jahr.

      06.15 Uhr - Verluste in New York und Tokio

      Die New Yorker Börsen haben sich einen schwächeren Start ins neue Jahr geleistet. Der Dow Jones schloss nur leicht tiefer bei 33.136. Der NASDAQ gab 0,8 Prozent nach. Ein Trend aus dem Vorjahr setzt sich offenbar fort: Der Absturz der großen Hightech-Aktien. Apple kostet wieder weniger als 2 Billionen-Dollar. Das ist zwar immer noch ein gigantischer Wert, aber der Rutsch darunter symbolisiert auch: Bei dem super erfolgreichen Smartphone-Hersteller wachsen die Bäume ebenfalls nicht mehr in den Himmel. Grund sind wachsende Fertigungsprobleme in einem der größten Werke in China. In Tokio ist heute der erste Handelstag im neuen Jahr. Der Nikkei-Index verliert 1,3 Prozent.

      Mittwoch, 4. Januar 2023

      22.19 Uhr - Schwacher Jahresauftakt in New York

      Die Minuszeichen haben dominiert an den US-Börsen am ersten Handelstag 2023. Die Verluste bei den Aktien von Tesla, Apple und von Energiekonzernen haben den Jahresstart verhagelt. Vor allem Technologiewerte mussten Federn lassen. Der Nasdaq schloss rund ein dreiviertel Prozent leichter. Der Dow Jones an der Wall Street gab 11 Punkte ab auf den Endstand von 33.136 Punkten. Die Papiere von Tesla brachen nach enttäuschenden Quartalszahlen um mehr als 12 Prozent ein, Apple-Aktien büßten nach schlechten Analystennoten 3,7 Prozent ein. Der Marktwert des iPhone-Herstellers rutschte wieder unter die Zwei-Billionen-Dollar-Marke. Anhaltende Sorgen um die Corona-Lage in China drückten die Rohölpreise und das belastete Ölaktien. Im Dow gaben Chevron 3,1 Prozent ab. Hierzulande war der DAX um 0,8 Prozent gestiegen. Der Euro notierte zu Handelsschluss in New York mit 1,05 53 Dollar.

      20.19 Uhr - Apple wieder weniger als zwei Billionen Dollar wert

      Der Marktwert des US-Technologieriesen ist unter die Zwei-Billionen-Dollar-Marke gesunken. Die Apple-Aktie hat nach einer Herabstufung durch die Bank Exane BNP Paribas an den New Yorker Börsen 4,1 Prozent eingebüßt auf 124,56 Dollar. Die jüngste Corona-Welle in China hat laut den Analysten die Produktion in einer der größten Fertigungsstätten für das iPhone beeinträchtigt.

      19.14 Uhr - Tesla-Aktie unter Druck

      Der weltgrößte Elektrobauer Tesla soll in Südkorea wegen irreführender Werbung eine Strafe in Höhe von 2,85 Milliarden Won oder umgerechnet 2,1 Millionen Euro zahlen. Die südkoreanische Wettbewerbsbehörde erklärte, Tesla habe seine Kundinnen und Kunden falsch über die Batterie-Reichweite informiert ubnd online zudem unkorrekte Angaben zur Ladedauer und Kosteneffizienz gemacht. Das könnte dem Image von Tesla in Asien schaden, befürchten die Börsianer. Auch die aktuellen Zahlen zum vierten Quartal, die Tesla gestern am Feiertag in den USA vorgelegt hat, haben trotz eines Auslieferungsrekords die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Tesla-Aktie ist in New York um fast 15 Prozent eingebrochen. Der Nasdaq verliert jetzt 1,5 Prozent, der Dow Jones 0,7 Prozent.

      17.50 Uhr - Marktbericht: Brenntag und Adidas begehrt

      Unter den 40 deutschen Unternehmen im DAX verbuchen 33 Aktiengesellschaften Kursgewinne und sieben Unternehmen Verluste. Der Stand von heute 17.50 Uhr:

      Brenntag verzeichnete bisher mit 4,6 Prozent den höchsten Kursgewinn unter den Unternehmen des DAX. Es folgt Adidas mit +3,6 Prozent und Zalando mit +2,8 Prozent.

      Die höchsten Kursverluste verzeichnet bislang RWE mit -4,4 Prozent, Porsche AG mit -1 Prozent und Bayer mit -0,6 Prozent.

      💡 Von der Börse München (gettex) beziehen wir Kursdaten, die wir mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitung in Text umwandeln. Letzter Stand der Daten ist 17.50 Uhr, berechnet wird die Entwicklung seit kurz vor 18 Uhr des letzten Handelstags. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

      17.47 Uhr - DAX schließt nach Inflationsdaten im Plus

      Auch am zweiten Handelstag des Jahres ging es nach oben an den deutschen Aktienmärkten. Nach dem Plus von gestern von 1,1 Prozent setzte der DAX erneut fast ein Prozent drauf. Er schloss 0,8 Prozent höher bei 14.182 Punkten. Die Börsianer hatten ja einen Rückgang der Inflationsrate im Dezember erwartet, doch der fiel etwas stärker aus als angenommen. Das wurde an den Börsen goutiert. Auch bei den Nebenwerten ging es nach oben. Der MDAX schloss 1,7 Prozent höher und der TecDAX 1,2 Prozent. Im Dax war die Aktie von Brenntag Spitzenreiter mit einem Plus von fast fünf Prozent. Der Chemikalienhändler verzichtet nach der öffentlichen Kritik eines Aktionärs auf die Übernahme des US-Konkurrenten Univar Solutions und das kam bei den Anlegern offenbar gut an. Der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1,05 42 Dollar.

      16.15 Uhr - Dow kaum verändert - Tesla auf Sturzflug

      An der Wall Street ist der Trend am ersten Handelstag des Jahres bislang unklar. Dow Jones und Nasdaq-Index notieren beide nahezu unverändert. Mehr als eindeutig ist der Trend allerdings bei einer Aktie: Tesla wird regelrecht zerpfückt. Der Kurs bricht um über 9 Prozent ein. Das liegt zum einen an den Quartalszahlen, die nicht so gut ausgefallen sind wie erhofft. Zum anderen gibt es einen Dämpfer für den US-Elektrobauer in Südkorea. Dort muss der Konzern wegen irreführender Werbung eine Strafe zahlen, weil man Kundinnen und Kunden angeblich mit zu positiven Angaben zu Reichweite und Ladedauer getäuscht hat.

      14.55 Uhr - Vorsichtige Freude über Inflationszahlen

      An den Börsen ist die gesunkene Inflationsrate in Deutschland das zentrale Thema. Mit 8,6 Prozent ist die Rate im Dezember deutlich niedriger ausgefallen als die meisten Experten vorhergesagt hatten. Das könnte also heißen, dass man bei den Preisen hierzulande das Schlimmste hinter sich hat. An eine wirkliche Trendwende wollen aber die wenigsten bislang fest glauben. Und auch an den Börsen ist die Freude über die Zahlen nicht überschwänglich. Der DAX hatte vor Veröffentlichung der Zahlen bereits deutlich zugelegt, daran ändert sich nichts. Aktuell geht es um 1,2 Prozent aufwärts auf 14.235 Punkte. Der M-DAX schafft 2 Prozent Plus. Richtig gut läuft es hier bei HelloFresh und Delivery Hero mit 9 bzw. 6 Prozent Plus.

      14.10 Uhr - Deutsche Inflation schwächt sich deutlich ab

      Das Statistische Bundesamt hat die Inflationsrate für den Dezember bekannt gegeben – zumindest die erste Schätzung auf Basis der Daten aus mehreren Bundesländern. Und demnach hat die Inflation überraschend stark nachgelassen. Die Verbraucherpreise stiegen um durchschnittlich 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im November waren es noch 10,0 gewesen, im Oktober 10,4 Prozent - der höchste Stand seit 1951. Die aktuellen 8,6 liegen deutlich unter den Prognosen. Ökonomen hatten für den zurückliegenden Monat nur mit einem Rückgang auf 9,1 Prozent gerechnet. Auch die Jahresrate ist damit nun klar, sie liegt bei 7,9 Prozent. Zum Vergleich: 2021 hatte das Plus noch bei 3,1 Prozent gelegen.

      10.15 Uhr - Bayern bundesweit höchste Inflationsrate

      Die Inflationsraten der Bundesländer sind da. In Bayern beträgt die Jahresrate im Dezember 9,2 Prozent nach 10,9 Prozent im November. Bayern hat damit im Vergleich der Bundesländer noch immer die höchste Teuerung. Platz zwei geht an Brandenburg mit 9,1 Prozent. Hessen meldet die niedrigste Dezemberrate mit 8,1 Prozent. In Baden-Württemberg stiegen die Preise im Jahresvergleich um 8,5 Prozent.

      09.15 Uhr - NRW-Inflationsrate deutlich gefallen

      Die Inflationsraten für Deutschland werden veröffentlicht. Den Auftakt machen wie immer die Bundesländer. Nordrhein-Westfalen deutet bereits an, wohin die Reise gehen könnte. Die Jahresteuerung in NRW ging im Dezember auf 8,7 Prozent zurück nach 10,4 Prozent im November. Auch bundesweit dürfte sich die Teuerung verlangsamen. Chefvolkswirte deutscher Banken rechnen mit einem Rückgang auf neun Prozent. Das Statistische Bundesamt gibt die Inflationsrate um 14 Uhr bekannt. Der DAX eröffnet mit kleineren Kursgewinnen. Er legt 31 auf 14.100 Punkte zu.

      Der Euro gibt nach auf Kurse um 1, 06 Dollar.

      07.15 Uhr - Inflationsrate auf dem Rückzug?

      In Deutschland werden die Inflationsraten für den Dezember veröffentlicht. Am Vormittag die aus den Bundesländern. In Bayern hatte sie im November 10,9 Prozent erreicht. Mehr als im Bund, wo die Rate bei 10 Prozent lag. Jetzt wird bundesweit ein Rückgang auf 9 Prozent erwartet, sagen befragte Chefvolkswirte voraus.

      06.15 Uhr - Heute geht es erst richtig los

      Europas Börsen haben gestern einen überwiegend erfolgreichen Start ins neue Jahr geschafft. Der DAX schloss gut ein Prozent höher, die Märkte in Paris, Amsterdam und Madrid probierten sich sogar an der Zwei-Prozent-Marke. Im Rest der Welt geht es erst heute so richtig los. Vielerorts waren gestern die Börsen noch wegen eines Bank-Feiertages geschlossen. Tokio ist auch heute noch zu. In Hongkong legt der Hangseng-Index 1,3 Prozent zu. Die Börsen in Shanghai und Shenzen melden Aufschläge von bis zu einem halben Prozent, obwohl die Nachrichten eher schlecht sind. Die chinesische Industrie ist den 5. Monat in Folge geschrumpft. Ein Grund die schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland.

      Dienstag, 3. Januar 2023

      19.15 Uhr - Bei Tesla läuft es gut, aber nicht so gut wie erhofft

      Der Elektroautobauer hat im vierten Quartal um fast ein Drittel mehr Fahrzeuge ausgeliefert als vor einem Jahr - rund 405 000 Exemplare waren es. Branchenexperten hatten allerdings mit rund 421 000 Fahrzeugen gerechnet. Im Gesamtjahr schaffte Tesla rund 1,3 Millionen. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber 2021. Die vollständigen Zahlen zum vierten Quartal und zum Jahr 2022 will der Konzern am 25. Januar bekannt geben. An der Wall Street gibt es auf die aktuellen Zahlen keine Reaktion, die US-Märkte bleiben heute - wie auch viele andere Börsen – geschlossen.

      18.15 Uhr - DAX und M-DAX starten mit Gewinnen ins neue Jahr

      Nach dem schwachen Börsenjahr 2022 mit 12 Prozent Minus beim DAX und rund 28 Prozent weniger beim M-DAX ist der Start in neue Jahr vergleichsweise vielversprechend verlaufen. Der Dax übersprang die viel beachtete 14.000-Punkte-Marke. 14.069 waren es am Ende genau und damit gut ein Prozent mehr als zu Jahresschluss. Der M-DAX legte 1,4 Prozent zu. Allerdings verlief der Handel recht ruhig und mit geringen Umsätzen. Viele Anleger waren noch in den Ferien. Außerdem fehlten Impulse aus anderen Märkten. Die Wall Street blieb heute ebenso geschlossen, wie die Börsen in London, Zürich, Hongkong und Japan.

      14.02 Uhr - Russland friert Linde-Vermögenswerte ein

      Einem Medienbericht hat Russland Anlagen des Industriegaskonzerns Linde im Wert von gut 450 Millionen Euro eingefroren. Ein russisches Gericht habe den Schritt angeordnet, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Damit kann Linde diese Geschäftsbereiche in Russland nicht verkaufen. Der deutsche Konzern hatte nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sein Geschäft in Russland auf Eis gelegt und angekündigt, sich von Geschäftsbereichen in dem Land zu trennen. Die Linde-Aktie verliert 0,9 Prozent gegen den freundlichen Gesamttrend am Markt. Der DAX verbucht ein Plus von 0,9 Prozent auf 14.053 Punkte, der MDAX gewinnt 1,5 Prozent. Der Euro steht bei 1,06 83 Dollar.

      12.10 Uhr - DAX freundlich zu Beginn des neuen Jahrs

      Der DAX hat zum Jahresauftakt die Marke von 14 000 Punkten wieder überwunden und verbucht jetzt ein Plus von 0,7 Prozent auf 14.025 Punkte. Im vergangenen Jahr hatte er 12 Prozent an Wert verloren. Auch der MDAX erholt sich etwas und steigt um 1,2 Prozent. Er war im vergangenen Jahr um rund 28 Prozent eingebrochen. Nachrichten aus Firmen hierzulande gibt es kaum. Im MDAX knüpft die Aktie von Rheinmetall dank eines Großauftrags an das starke Vorjahr an. Mit plus 2,5 Prozent zählt die Aktie des Rüstungskonzerns und Autozulieferers zu den größten Gewinnern im Index. Im vergangenen Jahr hatte das Rüstungsgeschäft im Fokus gestanden, das von höheren Verteidigungsausgaben im Zuge des Ukraine-Krieges profitiert. Die Aktie hatte sich im Wert mehr als verdoppelt. Nun erhielt der Konzern von einem deutschen Auto-Hersteller einen über eine Viertelmilliarde Euro schweren Auftrag für Schaltschutz-Teile in Elektroautos. Der Euro steht bei 1,06 84 Dollar.

      10.15 Uhr - Einkaufsmanager-Indizes unter Wachstumsschwelle

      Die ersten Konjunkturzahlen des Jahres sind veröffentlicht. Der Einkaufsmanager-Index für die deutsche Industrie ging im Dezember auf 47,1 Punkte zurück. Die erste Schätzung lag noch drei Zehntel höher. Der Index für die Euro-Zone wird endgültig mit 47,8 Punkten berechnet. Beide Indizes liegen damit unter der wichtigen Wachstumsschwelle 50 Punkte. Allgemein wird ja erwartet, dass die Eurozone über den Winter in eine Rezession rutscht. Entscheidend wird sein, wie tief sie ausfällt oder ob es nur eine leichte, vorübergehende Abschwächung gibt.

      09.15 Uhr - DAX startet mit kleinem Plus ins neue Jahr

      Der Start ins neue Jahr scheint zu gelingen. In den ersten Minuten legt der DAX 66 auf 13.990 Punkte zu. Vor einem Jahr hatte er noch fast 16.300 Punkte auf seinem Konto. Die DAX-Prognosen für dieses Jahr sind gar nicht so schlecht. Doch mit neuen Rekorden rechnet kaum einer der Experten. Adidas hat ab heute einen neuen Chef. Björn Gulden kommt vom Konkurrenten Puma, er wechselt bildlich gesprochen in Herzogenaurach nur die Straßenseite. Die Aktie von Adidas liegt mit 0,4 Prozent knapp in der Verlustzone, die Puma-Aktie – mittlerweile im MDAX zuhause – tendiert leicht im Plus.

      06.15 Uhr - Hoffnung auf besseres Börsenjahr

      Die Börsen haben eine Scharte auszuwetzen. 2022 war das schlechteste Handelsjahr seit Jahren. Der DAX verlor gut zwölf Prozent, der Dow Jones neun Prozent. Der Standard and Poors gab 20 Prozent nach, der NASDAQ sogar 30 Prozent. Die Prognosen für das neue Jahr sind verhalten, aber gar nicht so pessimistisch. Entscheidend wird sein, ob die großen Volkswirtschaften eine Rezession vermeiden können. Und dass weltweit die Inflationsraten wieder nachgeben.

      Der Start heute wird eher verhalten erwartet. In Tokio hat die Börse noch geschlossen. Wichtigster Termin diese Woche: Am Freitag wird in den USA der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.

      Montag, 2. Januar 2023

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