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Börse: das gab es noch nie - Banken prüfen Kurzarbeit | BR24

© BR / Philipp Kimmelzwinger

Deutsche Börse Frankfurt

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    Börse: das gab es noch nie - Banken prüfen Kurzarbeit

    Die Sorgen werden größer. Weltweit gibt es mehr Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Die Regierungen sagen finanzielle Hilfen in ungeahntem Ausmaß zu. Darauf vertrauen die Anleger offenbar, denn staatliche Hilfe kommt oft auch den Börsen zugute.

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    Und so steigen die Aktienkurse teilweise wieder ordentlich. In New York gewinnt der Dow Jones rund 4,5 Prozent. Am deutschen Aktienmarkt legte der DAX zeitweise zu. Momentan verliert er aber wieder rund 1 Prozent auf etwa 9.800 Punkte. Die Kurse schwanken stark – die Nervosität der Investoren ist spürbar.

    Auch Banken beantragen möglicherweise Kurzarbeit

    In der Krise denken in Deutschland erstmals auch Banken über Kurzarbeit nach. So prüft die Deutsche Bank nach eigenen Angaben, ob und wo diese Maßnahme sinnvoll sein könnte. Auch von Volks- und Raiffeisenbanken heißt es, dass sie die Maßnahme in Betracht ziehen. Die Aktien der Deutschen Bank fallen um gut 2 Prozent.

    Condor benötigt weitere Millionen

    Die Ferienfluggesellschaft Condor braucht wegen des weitgehend brachliegenden Luftverkehrs angeblich weitere rund 200 Millionen Euro vom Staat. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit der Sache vertrauten Personen erfahren haben will, hat Condor bei der Staatsbank KfW einen Kredit in dieser Höhe beantragt.

    Das Unternehmen bestätigte einen Antrag auf Staatshilfe, wollte sich aber zu der Summe oder zur Art der finanziellen Unterstützung nicht äußern. Auch die KfW nahm dazu keine Stellung. Die Fluggesellschaft huschte im Herbst unter einen Schutzschirm – wegen der Insolvenz ihrer damaligen Muttergesellschaft Thomas Cook. Daher arbeitet Condor bereits mit einem Staatskredit über 380 Millionen Euro. Dieser ist der Mitte April fällig.

    Lufthansa und Ryanair im Minus

    Die Aktien der gebeutelten Luftfahrtbranche notieren gemischt. Die Papiere von Lufhansa und Ryanair fallen um bis zu rund 2 Prozent, die von MTU steigen um gut 4 Prozent und die von Airbus und Boeing legen um bis zu rund 15 Prozent zu.

    Und am Devisenmarkt ist der Euro rund 1,10 Dollar wert.

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