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Börse: Anleger atmen auf | BR24

© BR / Philipp Kimmelzwinger

Deutsche Börse Frankfurt

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Börse: Anleger atmen auf

Der Handelsstreit mit den USA bremst die Industrieproduktion in China. Die Börsen machen trotzdem Boden gut.

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Die Industrieproduktion in China stieg im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent, wie das Statistikbüro in Peking mitteilte. Der Anstieg ist der schwächste seit Februar 2002 und liegt deutlich unter den Erwartungen. Die Anleger in Asien lassen sich davon heute früh aber nicht beirren. Nach den zuletzt schärferen Tönen deutet sich nun wieder eine kleine Verschnaufpause im Handelsstreit an. Die US-Regierung hat die Verschiebung neuer Strafzölle auf bestimmte chinesische Einfuhren angekündigt, angesichts drohender Preissteigerungen vor dem Weihnachtsgeschäft. Auch sollen die Gespräche zwischen beiden Seiten fortgesetzt werden.

Verschnaufpause im Handelsstreit

Nach den Kursverlusten in den vergangenen Tagen schloss der Dow Jones gestern Abend 1,4 Prozent höher. Auch in Asien ist die Erleichterung heute früh zu spüren. Der Nikkei in Tokio steigt um 0,8 Prozent und der Hang Seng Index in Hongkong macht 0,5 Prozent Boden gut, trotz der anhaltenden Proteste. Der Euro steht bei 1,11 70 Dollar.