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BMW wächst im Mai gegen Markttrend | BR24

© dpa-Bildfunk/Ng Han Guan

Der deutsche Autohersteller BMW zeigt auf der Automesse "Auto Shanghai" den Hybrid-Sportwagen BMW i8.

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BMW wächst im Mai gegen Markttrend

BMW hat im Mai seinen Absatz weiter gesteigert. Der Konzern hängte im vergangenen Monat auch seinen bayerischen Rivalen Audi deutlich ab. Das Unternehmen profitierte von einer hohen Nachfrage nach SUVs und einem starken Geschäft in China.

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In Bayerns Auto-Industrie klafft eine Lücke. Während Audi auch im Mai rückläufige Absätze hinnehmen musste, konnte BMW zulegen. Über alle Konzernmarken hinweg verkauften die Münchener im vergangenen Monat knapp 210.000 Fahrzeuge. Im Jahresvergleich war das ein Plus von mehr als 3 Prozent.

BMW punktet mit SUVs

Vertriebsvorstand Pieter Nota begründete die Zuwächse vor allem mit einer Modelloffensive, die bei den Kunden gut ankomme. Besonders hoch war die Nachfrage erneut nach SUVs. Massiv zulegen konnte der Konzern aber auch bei elektrifizierten Autos. Unter diesem Begriff fasst BMW Elektro-Mobile und Hybride zusammen.

Markt in China besonders stark

Regional gesehen gab es vor allem in China sprunghafte Zuwächse um fast ein Drittel. Mit 60.000 Fahrzeugen verkaufte BMW dort so viele Autos wie in Deutschland und den USA zusammen. In den Vereinigten Staaten dagegen gingen die Verkäufe etwas zurück. Sie lagen erstmals seit langem wieder knapp unter dem Absatz auf dem deutschen Heimatmarkt. Ein Minus gab es auch beim Mini. Hier schrumpfte die Zahl der verkauften Autos um 5 Prozent.