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BMW setzt auf Onlinehandel | BR24

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Die deutschen Autohersteller haben ein schwaches Jahr hinter sich. Aufgrund der Corona-Krise wurden weltweit deutlich weniger Fahrzeuge verkauft, auch BMW. Doch für dieses Jahr ist der Vertriebsvorstand zuversichtlich.

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BMW setzt auf Onlinehandel

Die deutschen Autohersteller haben ein schwaches Jahr hinter sich. Aufgrund der Corona-Krise wurden weltweit deutlich weniger Fahrzeuge verkauft. Doch für dieses Jahr ist der BMW-Vertriebsvorstand zuversichtlich.

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Von
  • Gabriel Wirth

BMW rechnet in diesem Jahr mit einer starken Nachfrage. Bereits das letzte Quartal des Vorjahres verlief überraschend positiv - mit einem kleinen Absatzplus. Vor allem in China ziehen die Verkäufe weiter an.

Nach dem schwachen Vorjahr rechnet Vertriebsvorstand Pieter Nota nun 2021 mit einem profitablen Wachstum, wie er auf einer Telefonpressekonferenz erklärte, allerdings ohne konkrete Absatzziele zu nennen. Die Münchner setzen hier zunehmend auch auf das Internet.

Bis 2025 soll rund ein Viertel der Verkäufe weltweit online stattfinden, von der Kontaktaufnahme bis hin zu den Vertragsverhandlungen und zur Lieferung nachhause. Die Geschäfte sollen aber weiter über die Händler laufen, wie Nota versichert. Dazu gehören auch die Preisverhandlungen.

Sonderausstattung später buchbar

Daneben setzt BMW auf nachträglich buchbare Sonderausstattungen. So soll man künftig zum Beispiel Funktionen aus dem Bereichen Fahrassistenz nach der Auslieferung später kaufen können, und zwar für einen kürzeren oder längeren Zeitraum. Als Beispiel nennt Nota die Lenkradheizung, die sich Kunden nachträglich im Winter hinzubuchen können. Die Funktion wird dann „over the air“ freigeschaltet, also ohne Werkstattbesuch. Solche nachbuchbaren Dienste und Funktionen soll es erstmals beim neuen Elektroauto ix geben und dann zunehmend auch bei anderen Modellen. Man gehe davon aus, dass der Anteil von nachbuchbaren Diensten und Funktionen künftig erheblich zum renditestarken Geschäft mit Sonderausstattung beitragen werde.

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