BR24 Logo
BR24 Logo
Wirtschaft

BMW investiert 400 Millionen Euro in Dingolfing für iNext | BR24

© BR/Gabriel Wirth

BMW will in seinen großen Werken künftig auch Elektroautos produzieren. Der Konzern steckt dafür 400 Millionen Euro in den Standort Dingolfing, wo ab 2021 der iNext vom Band laufen soll. Auch das Münchner Werk wird für die Elektromobilität umgebaut.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

BMW investiert 400 Millionen Euro in Dingolfing für iNext

BMW will in seinen großen Werken künftig auch Elektroautos produzieren. Der Konzern steckt dafür 400 Millionen Euro in den Standort Dingolfing, wo ab 2021 der iNext vom Band laufen soll. Auch das Münchner Werk wird für die Elektromobilität umgebaut.

Per Mail sharen
Teilen

BMW investiert rund 400 Millionen Euro in sein größtes europäisches Werk im niederbayerischen Dingolfing. Dort soll ab 2021 der iNext produziert werden, ein großer vollelektrischer und autonom fahrender SUV - das neue Technologie-Flaggschiff der Marke, wie BMW selbst ankündigt.

In Dingolfing werden derzeit schon zahlreiche andere Modelle gebaut, vom 3er bis zum Achter. Bereits im vergangenen Jahr ruhte das Werk für einen Monat, um die Produktion auf die Elektromobilität umzustellen. Ziel des Konzerns ist es, dass in den großen Werken der Marke neben Verbrennern und Hybridmodellen künftig auch Elektroautos vom Band laufen, je nach Nachfrage der Kunden.

Münchner Stammwerk soll ebenfalls umgebaut werden

Auch im Münchner Stammwerk wird investiert. Dort soll das Elektroauto i4 gebaut werden, ebenfalls ab 2021. Es ist geplant, im nächsten Jahr das Werk zur Umrüstung der Produktion für eine längere Zeit zu schließen. Die Rede ist von bis zu zwölf Wochen, bestätigte ein Firmensprecher auf Anfrage.

Dieses Engagement freut die Arbeitnehmervertreter. Sie treten stark dafür ein, dass die heimischen Standorte bei den Investitionen in Zukunftstechnologien mit dabei sind, um Arbeitsplätze zu sichern. Das ist nicht selbstverständlich: So produziert BMW den Elektro-SUV iX3 ab dem kommenden Jahr in China. In diesem Land sollen auch in naher Zukunft elektrische Autos der Tochtermarke Mini gebaut werden.