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BMW fährt Mercedes weiter hinterher | BR24

© BR/Gabriel Wirth

Die deutschen Autohersteller haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Audi hat deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als im Jahr davor. An der Reihenfolge hat sich auch nichts geändert. Mercedes bleibt mit seinem Jahresabsatz weiter vor BMW.

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BMW fährt Mercedes weiter hinterher

Die deutschen Autohersteller haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Audi hat deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als im Jahr davor. An der Reihenfolge hat sich auch nichts geändert. Mercedes bleibt mit seinem Jahresabsatz weiter vor BMW.

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Die Zeit wird langsam knapp, wenn BMW Vorstandschef Harald Krüger sein Ziel noch erreichen will. Bis 2020 wollte er Mercedes wieder von der Spitze bei den deutschen Premiumherstellern verdrängt haben. Allerdings dürfte dies schwierig werden, denn trotz einer Produktoffensive ist es den Münchnern auch im vergangenen Jahr nicht gelungen, den Abstand zu den Stuttgartern groß zu verringern.

BMW bei Premiumautos hinter Mercedes

Während Mercedes weltweit 2,3 Millionen Fahrzeuge verkaufte, waren es bei BMW etwas mehr als 2,1 Millionen Autos. Damit haben die Münchner aber immerhin wie Mercedes einen neuen Absatzrekord erzielt, vor allem dank des neuen 5ers und der SUVs. Mittlerweile ist mehr als jeder dritte verkaufte BMW ein SUV.

BMW und Mercedes verdanken ihr Wachstum China

Beide Hersteller verdanken ihr Wachstum im vergangenen Jahr vor allem wieder den kaufkräftigen Kunden in China, die Märkte in den USA und Europa gelten als gesättigt. Aber auch in China lassen sich Autos schlechter verkaufen. Erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der Markt dort im vergangenen Jahr eingebrochen, um sechs Prozent. Der BMW Vorstand geht trotzdem von einem weiteren weltweiten Absatzwachstum in diesem Jahr aus.

Audi auf Platz drei

Keine Gedanken müssen sich BMW und Mercedes-Benz derzeit um Audi machen. Die Ingolstädter VW-Tochter bleibt auf dem dritten Platz bei den deutschen Premiumherstellern. Der Abstand ist aufgrund eines dicken Absatzminus im vergangenen Jahr sogar noch größer geworden.