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Einbau der Vordersitze auf der Montagelinie des Audi A3 im Werk der Audi AG in Ingolstadt
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Einbau der Vordersitze auf der Montagelinie des Audi A3 im Werk der Audi AG in Ingolstadt

Der neue Vorstandschef von Audi, Bram Schot, hat keinen leichten Job. Die Probleme des Autoherstellers häufen sich, sein Vorgänger Rupert Stadler musste wegen des Dieselskandals gehen und muss mit einer Anklage rechnen. Und auch sonst wurden in der Vorstandsetage zahlreiche Manager ausgewechselt.

Nicht alle Motoren-Varianten sind derzeit verfügbar

Zudem hat Audi nach wie vor große Schwierigkeiten, seine Neuwagen den neuen Abgasregeln entsprechend zu zertifizieren. Bei der VW-Tochter würden wohl erst Ende des Monats wieder alle Motor-Varianten verfügbar sein, erklärte diese Woche VW-Konzernchef Herbert Diess. Er sehe bei Audi aber gute Chancen, bald wieder in die Offensive zu kommen. Schot selbst hat bereits in einem Schreiben an die Beschäftigten klargemacht, dass der Autohersteller effizienter entwickeln, produzieren und wirtschaften müsse. Bis zum Jahr 2022 sollen rund 15 Milliarden Euro eingespart werden.

Nachtschicht soll gestrichen werden

Derzeit ringen Vorstand und Betriebsrat am Standort in Ingolstadt um die Streichung einer Nachtschicht. Noch ist nichts entschieden, es gibt zudem eine Beschäftigungsgarantie bis 2025. Nicht nur die Beschäftigten erwarten sich allerdings auf der Bilanzpressekonferenz mehr Details von Schot, etwa, was er nun konkret plant und was er sich von diesem Jahr erwartet.

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