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BGH: Urteil nach S&K-Skandal bleibt rechtskräftig | BR24

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S&K-Party in Erlenbach

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    BGH: Urteil nach S&K-Skandal bleibt rechtskräftig

    Der Mammut-Prozess um die Immobilienfirma S&K mit Sitzen in Erlenbach am Main und Aschaffenburg muss nicht wieder aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines der beiden Gründer jetzt abgewiesen.

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    Das Urteil von 2017 gegen den zu acht Jahren und sechs Monaten verurteilten S&K-Gründer Jonas K. ist damit rechtskräftig. Auch das Urteil gegen einen zu sechs Jahren verurteilten Mittäter wurde rechtskräftig. Der zweite, ebenfalls mit achteinhalb Jahren Haft bedachte S&K-Gründer Stephan S. hatte bereits auf die Revision verzichtet.

    11.000 durch S&K geschädigte Anleger

    Der Prozess vor dem Frankfurter Landgericht hatte mit mehr als 110 Verhandlungstagen in einem Zeitraum von 19 Monaten die üblichen Dimensionen von Wirtschaftsprozessen gesprengt. Im März 2017 wurde das Verfahren durch eine Absprache beendet. So wurde der Vorwurf des schweren bandenmäßigen Betrugs fallen gelassen. Im Gegenzug wurden die Beschuldigten dann allein wegen Untreue verurteilt, und das Verfahren konnte schneller beendet werden.

    Ermittler sahen Schneeballsystem bei S&K

    Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten ursprünglich vorgeworfen, in ihrem Firmengeflecht mit einem Schneeballsystem etwa 11.000 Anleger um mindestens 240 Millionen Euro geprellt zu haben. Durch die Absprache vor Gericht wurden aber nur Schäden in Höhe von 90 Millionen Euro abgeurteilt.