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Bei Eurowings und Ryanair drohen Streiks | BR24

© picture alliance/Marcel Kusch/dpa

Maschinen von Ryanair

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Bei Eurowings und Ryanair drohen Streiks

Tausende von Flügen fielen im vergangenen Sommer aus. Jetzt drohen gleich bei zwei der großen Billigflieger erneute Streiks. Heute treffen sich die Tarifparteien bei der Lufthansa-Tochter Eurowings zu einer weiteren Verhandlungsrunde.

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Bei Verdi gibt man sich kampfbereit. Die Dienstleistungsgewerkschaft droht mit Warnstreiks oder längerfristigen Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

Verdi fordert besseren Tarifvertrag bei Eurowings

Mehr als 80 Prozent der Verdi-Mitglieder bei der Airline hätten sich für entsprechende Maßnahmen ausgesprochen, um einen verbesserten Tarifvertrag zu erreichen, teilte die Gewerkschaft mit. Es geht in den Verhandlungen weniger um Geld als vielmehr um den Betriebsrat und die Mitbestimmungsrechte der Flugbegleiter.

Größerer Betriebsrat gewünscht

Verdi besteht auf einen größeren Betriebsrat bei Eurowings als bisher, da das Personal nach der Übernahme großer Teile der Air Berlin erheblich gewachsen sei. Die Verhandlungen darüber - auch über weitere Mitbestimmungsrechte - stocken aber.

Ryanair-Piloten fordern mehr Geld

Beim irischen Billigflieger Ryanair wiederum sind es die Piloten, die mit Streiks drohen. Sie fordern höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen. Diese gelten bei Ryanair traditionell als deutlich schlechter als zum Beispiel bei der Lufthansa. Konzernchef Michael O´Leary hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, dass es im Sommer wieder zu streikbedingten Ausfällen komme könnte.