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Bei Automobilzulieferer Schaeffler beginnt die Kurzarbeit | BR24

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Beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler beginnt heute die Kurzarbeit. Betroffen sind etwa 250 Beschäftigte im Bereich Sondermaschinenbau am Standort Erlangen-Frauenaurach.

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Bei Automobilzulieferer Schaeffler beginnt die Kurzarbeit

Beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler beginnt heute die Kurzarbeit. Betroffen ist der Bereich Sondermaschinenbau am Standort Erlangen-Frauenaurach. Etwa 250 Beschäftigte arbeiten ab heute kurz.

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Im Schnitt reduziert sich die Arbeitszeit bei den etwa 250 betroffenen Schaeffler-Mitarbeitern um etwa ein Viertel, so das Unternehmen. Der Einkommensverlust wird zu zwei Dritteln durch das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit ausgeglichen.

Wälzlager-Herstellung als Indikator

Der Maschinenbau ist bei Schaeffler ein Frühindikator für die kriselnde Branche. Bleiben dort die Aufträge aus, dann braucht man auch keine neuen Industrieanlagen. Bei Schaeffler trifft es die Abteilung, die Maschinen zur Herstellung von Wälzlagern produziert. In den vergangenen Wochen haben die Beschäftigten bereits die Überstunden abgebaut, doch die Auftragslage ist nach wie vor schlecht.

IG Metall stimmt Kurzarbeit zu

Die Arbeitnehmervertreter hätten der Kurzarbeit zugestimmt, um drastischere Maßnahmen zu vermeiden, sagt Betriebsrätin Andrea Grimm von der IG Metall. "Was wir nicht mitmachen werden sind betriebsbedingte Kündigungen", stellte sie klar. Schließlich gebe es eine Betriebsvereinbarung, welche die Beschäftigten vor diesem "Worst-Case-Szenario" schütze. In anderen Bereichen soll die Wochenarbeitszeit ab Dezember reduziert werden. Für die Betroffenen bedeutet das unterm Strich 15 Prozent weniger Gehalt. Im Gegensatz zum Kurzarbeitergeld bekommen sie die Differenz gar nicht erstattet.