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Bayerns Handwerk gezeichnet von Corona | BR24

© Walter Kittel/BR

Bayerisches Handwerk: Umsatzeinbrüche, aber kein Jobabbau

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Bayerns Handwerk gezeichnet von Corona

Das bayerische Handwerk ist nach wie vor stark von der Corona Krise betroffen mit deutlich weniger Aufträgen und Umsatzrückgängen von durchschnittlich rund zehn Prozent. Allerdings gab es je nach Branche große Unterschiede im zweiten Quartal.

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Von
  • Walter Kittel

Das bayerische Handwerk arbeitet nach wie vor im Krisenmodus. Mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft rechnen die wenigsten Betriebe. Besonders skeptisch ist etwa das Kfz-Handwerk. Hier befürchten fast 40 Prozent der befragten Unternehmen eine weitere Verschlechterung ihrer Lage. Deutlich besser geht es dagegen dem Bauhandwerk.

"Es gibt Handwerksbetriebe, die sehr gut durch die Krise gekommen sind. Sprich: das ganze Bau- und Ausbauhandwerk, wo auch nach wie vor die Auftragsbücher noch relativ gut gefüllt sind." Franz Xaver Peteranderl, Präsident Bayerischer Handwerkstag

Kaum Jobabbau, aber spürbar weniger Ausbildung

Positiv ist auch, dass die bayerischen Handwerksbetriebe in der Krise bisher nur wenige Mitarbeiter entlassen mussten. Zum Jahresende wird mit einem Beschäftigungsrückgang von nur 0,5 Prozent gerechnet. Sorgen bereitet der Ausbildungsmarkt. Ende Juni schloss das bayerische Handwerk fast 16 Prozent weniger Lehrverträge ab als im Vorjahr.