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BayernLB angeblich vor radikalem Umbau | BR24

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    BayernLB angeblich vor radikalem Umbau

    Seit die bayerische Landesbank wieder schwarze Zahlen schreibt, sorgt sie kaum noch für Schlagzeilen. Deshalb lässt ein Zeitungsbericht aufhorchen, dass die BayernLB einen radikalen Umbau plane, mit ihrer Direktbanktochter DKB an der Spitze.

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    Das Bayerische Finanzministerium und die BayernLB wollen den Artikel des Handelsblatts auf Anfrage des BR nicht kommentieren. Demnach soll die DKB, die inzwischen mehr als 40 Prozent zum Gewinn der Landesbank beisteuert, künftig das Aushängeschild werden und könnte als Direktbank sogar europaweit expandieren. Die DKB mit inzwischen vier Millionen Kunden ist jetzt hinter der ING die Nummer zwei in Deutschland. Erst am Dienstag hatte der Bayerische Sparkassenverband als Mit-Eigentümer der BayernLB betont, dass die DKB zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells der Landesbank sei und die eigenen Angebote gut ergänze. Im Beteiligungsbericht des Freistaats wird betont, dass derzeit weder ein Teil-Verkauf der Bank noch eine Fusion mit einem anderen Institut zur Debatte stehe. Radikale Umbaupläne seien deshalb unwahrscheinlich, heißt es in Münchener Finanzkreisen. Auch ein Verkauf der DKB oder ein Börsengang seien kein plausibles Szenario. Der Freistaat hält 75 Prozent an der Landesbank