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Bayern: Rekordbeschäftigung und viele offene Stellen | BR24

© dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Zahl der Arbeitslosen in Bayern weiter unter 200.000

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    Bayern: Rekordbeschäftigung und viele offene Stellen

    Der bayerische Arbeitsmarkt zeigt sich diesen Winter sehr robust: Im Februar war die Beschäftigung auf Rekordniveau, ebenso die Zahl der offenen Stellen.

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    Die Arbeitslosenzahl in Bayern ist entgegen dem in der Wintersaison üblichen Trend schon im Februar zurückgegangen. Genau um 4.904 Frauen und Männer. So waren im abgelaufenen Monat 237.774 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Das teilte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit mit.

    So ging die Zahl der Arbeitslosen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10.685 Frauen und Männer zurück. Die Quote sank damit um 0,2 Prozentpunkte. Die Regionaldirektion Bayern betont, das sei der beste Wert für einen Februar seit Einführung der aktuellen Berechnungsmethode 1997.

    Zahl der Unterbeschäftigung deutlich höher

    Die Arbeitsmarktstatistik geht auch auf die Unterbeschäftigung ein, die unter anderem Menschen in geförderten Arbeitsstellen und langen Krankheitszeiten erfasst. Demnach lag die Unterbeschäftigung in Bayern im Februar bei 331.734 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr ging sie um 15.573 zurück. Das ist ein Minus von 4,5 Prozent.

    Ab März startet der Arbeitsmarkt durch

    Trotz dieser Entwicklung sei die saisonale Winterarbeitslosigkeit aber auch in den aktuellen Zahlen noch zu spüren, sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart dem Bayerischen Rundfunk. Der bayerische Arbeitsmarkt stecke „noch mitten drin im Winter“, erklärte Holtzwart. Wörtlich fügte er hinzu: „Wir haben zwar einen ganz leichten Rückgang zum Vorjahresmonat und auch zum Vormonat, aber das ist einfach saisonbedingt und wird sich jetzt im März dann deutlich ändern.“

    Rekord: über 126.000 offene Stellen

    Einen neuen Rekordwert erreichte der Bestand an offen Stellen 126.131 Stellen wurden den bayerischen Arbeitsagenturen gemeldet. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wobei es diesmal deutliche Unterschiede zwischen den Branchen gibt. Nach Arbeitsagenturangaben gibt es besonders in freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen Zuwächse. Hingegen haben die Bereiche der Leiharbeit und des verarbeitenden Gewerbes einen deutlichen Rückgang an offenen Stellen zu verzeichnen.

    Über 5,6 Millionen Beschäftigte in Bayern

    Auf Rekordniveau hat es im Vorjahresvergleich auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Freistaat geschafft: 5.654.700 Menschen waren im Februar sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das ist ein Anstieg um 2,5 Prozent.

    Alle Regierungsbezirke unter 4,0 Prozent

    In Bayerns Regierungsbezirken ist die Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat und Vorjahresmonat überall zurückgegangen außer in der Oberpfalz. Dort stagniert die Arbeitslosenquote bei 3,3 Prozent. Die günstigste Quote verzeichnet Schwaben mit 2,8 Prozent, die Ungünstigste Niederbayern mit 3,8 Prozent.