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Bayerischer Exportpreis an vier Firmen verliehen | BR24

© dpa/picture alliance

Klavier der Firma Steingraeber & Söhne, Preisträger in der Kategorie Handwerk

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    Bayerischer Exportpreis an vier Firmen verliehen

    Nicht nur Konzerne sind im Ausland erfolgreich, sondern auch kleine Betriebe. Vier von ihnen haben den Exportpreis Bayern bekommen. Voraussetzung: maximal 50 Mitarbeiter und eine hohe Exportquote. Die meisten von ihnen kommen heuer aus Franken.

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    Drei der vier Preisträger kommen aus Franken, ein Unternehmen aus Oberbayern. 55 Firmen haben sich dieses Jahr für den Exportpreis Bayern beworben.

    Familienunternehmen in siebter Generation

    Gerade einmal 24 Mitarbeiter hat die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne in Bayreuth. Und verkauft ihre Konzertflügel und Profipianos dennoch in die ganze Welt, unter anderem in die USA, nach China, Südafrika und Singapur, der Exportanteil liegt bei 75 Prozent. Das Familienunternehmen besteht seit 1852 in siebter Generation. Dieses Jahr freut sich die Firma über den Exportpreis in der Kategorie Handwerk.

    Weatherdock – Seenotrettung aus Franken

    In der Kategorie Industrie wurde die Weatherdock AG ausgezeichnet. 2003 gegründet sind die Nürnberger heute führender Hersteller von elektronischen Sicherheits- und Navigationsgeräten. Die Technik findet sich in Schwimmwesten, um Vermisste schnell orten zu können. Sie wird aber auch genutzt, um jederzeit den Standort von Booten zu bestimmen. Neben der Freizeitschifffahrt kommen die Sender auch bei Marine- und Zolleinheiten zum Einsatz. Obwohl die Exportquote fast 80 Prozent beträgt, sind sämtliche Produktionsschritte in Deutschland.

    Kontaminierte Böden – Das Geschäft von econ industries

    Die econ industries GmbH aus Starnberg hat sogar eine Exportquote von 100 Prozent. Das Unternehmen mit seinen 20 Mitarbeitern bietet Lösungen an, um gefährliche Industrieabfälle und kontaminierte Böden aufzubereiten. Mit einem speziellen Verfahren werden Böden oder Bohrschlämme vor Ort gereinigt. Die Kunden kommen zum Beispiel aus Australien, Indien und Kuwait und zunehmend aus China und Südostasien. Econ industries bekommt den Exportpreis in der Kategorie Dienstleistung.

    Mit neun Beschäftigten weltweit vertreten

    Auch die Deffner & Johann GmbH hat Kunden rund um den Globus, in über 50 Ländern. Und das, obwohl das Unternehmen aus dem unterfränkischen Röthlein gerade einmal neun Beschäftigte hat. Der Spezialgroßhandel für Denkmalpflege und Restaurierung von Kunstobjekten und Kulturgütern arbeitet eng mit Experten auf der ganzen Welt zusammen. Dazu gehören Restauratoren und Museen, genauso wie Hochschulen und Handwerksbetriebe weltweit. Trotzdem sind die Franken regional verwurzelt und arbeiten mit Zulieferern aus Deutschland und Bayern zusammen. Dafür gibt es den Exportpreis in der Kategorie Handel.