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Bayerischer Autogipfel mit Söder und Aiwanger | BR24

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Die Autoindustrie ist zweifelsohne eine Schlüsselindustrie in Bayern. Von ihr hängen Zehntausende Arbeitsplätze in Produktion, Logistik, Entwicklung und Forschung ab. Entsprechend geht es um Zukunftskonzepte, wovon heute eines präsentiert wird.

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Bayerischer Autogipfel mit Söder und Aiwanger

Die Autoindustrie ist zweifelsohne eine Schlüsselindustrie in Bayern. Von ihr hängen Zehntausende Arbeitsplätze in Produktion, Logistik, Entwicklung und Forschung ab. Entsprechend geht es um Zukunftskonzepte - heute wird eines davon präsentiert.

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Bayern ist Autoland und das soll so bleiben, wenn es nach dem Willen der betroffenen Industrie, der Beschäftigten und der Bayerischen Staatsregierung geht. Sie organisierte das sogenannte Zukunftsforum Automobil. Teilnehmer sind neben dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und dem Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Vertreter von Unternehmen und Arbeitnehmern.

Eines ist klar: Die Zeit drängt, wie die angekündigte Schließung des Continental-Standorts in Roding zeigt. Die Krise der Autoindustrie hat sich seit der Auftaktveranstaltung des bayerischen Zukunftsforums Anfang Februar eher beschleunigt. Standorte und damit Tausende Arbeitsplätze geraten mehr und mehr in Gefahr.

Technologie-offene Innovationen und Weiterqualifizierung im Gleichklang

Um der Branche zu helfen, plant die Bayerische Staatsregierung zusammen mit den betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmervertretern zahlreiche Maßnahmen, die heute vorgestellt werden sollen.

Dabei geht es Kreisen zufolge um die Förderung von Innovationen - und zwar Technologie-offen, wie alle Seiten betonen. Den Arbeitnehmervertretern sind die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter und die Standortsicherung besonders wichtig. Sie wollen verhindern, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden.

Dudenhöffer kritisiert bisherige Auto-Gipfel

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält das Zukunftsforum zwar für richtig, allerdings nur, wenn dabei auch etwas Handfestes herauskommt. Die bisherigen Ergebnisse dieser Auto-Gipfel seien eher "bescheiden" gewesen, sowohl in Berlin als auch in den Ländern, so seine Kritik.