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Bayerischer Arbeitsmarkt spürt den Frühling | BR24

© dpa/Peter Kneffel

Bayerische Arbeitsagentur

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Bayerischer Arbeitsmarkt spürt den Frühling

Auf dem bayerischen Arbeitsmarkt hat im März die Frühjahrsbelebung eingesetzt: Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind im Freistaat aktuell 221.000 Menschen ohne Arbeit – so wenige wie zuletzt vor fast 40 Jahren.

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Im Februar 2019 waren 16.800 Menschen mehr in Bayern ohne Arbeit als jetzt im März. Und im Vergleich zum Vorjahresmonat - also dem März 2018 - waren es heuer 10.600 weniger.

Die Arbeitslosenquote sank von 3,2 Prozent im Februar auf 3,0 Prozent im März. Laut dem Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, war die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat mit 221.000 im Monat März seit 1981 nicht mehr so niedrig.

"Das ist wirklich bemerkenswert und ein Ausdruck der Stärke der bayerischen Wirtschaft." Ralf Holtzwart, Chef der bayerischen Arbeitsagenturen.

Holtzwart geht davon aus, dass die Frühjahrsbelebung auch bis nach Ostern anhalten wird. Allerdings falle der Abbau von Arbeitslosigkeit nicht mehr so deutlich aus, wie zu Beginn des vergangenen Jahres.

Weniger junge Menschen arbeitslos

Erfreulich sei, dass die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zurückgegangen ist - im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent. "Das ist für die jungen Menschen ein gutes Signal. Der Arbeitsmarkt braucht sie", sagt Ralf Holtzwart.

Firmen suchen Fachkräfte

Die Zahl der offenen Stellen ist aktuell nur geringfügig höher als im vergangenen Jahr, derzeit liegt sie bei 128.400. Die Unternehmen im Freistaat fragen vor allen Dingen nach Arbeitskräften mit abgeschlossener Ausbildung: "Die Firmen suchen Fachkräfte, Fachkräfte und Fachkräfte. Sie suchen keine Menschen ohne Qualifizierung", sagt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen.

Aufschwung vor allem in der Oberpfalz und Niederbayern

Beim Blick auf die Regierungsbezirke zeigt sich, dass die Frühjahrsbelebung besonders in der Oberpfalz und in Niederbayern eingesetzt hat. Das sind auch die beiden Bezirke, in denen es vergleichsweise viele Menschen in wetterabhängigen Berufen gibt.

Im Vergleich zu den Werten vor einem Jahr, ist die Arbeitslosigkeit vor allem Mittelfranken und Oberbayern gesunken: in beiden Regionen jeweils um 0,3 Prozentpunkte.

Unter den Regierungsbezirken verzeichnet Schwaben mit einer Quote von 2,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit, Mittelfranken mit 3,5 Prozent die höchste. Bei den Städten und Landkreisen zeigt sich, dass die Stadt Schweinfurt mit 6,1 Prozent bayernweit die höchste Arbeitslosenquote aufweist, der Landkreis Eichstätt mit 1,4 Prozent die niedrigste.

© BR

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Autor
  • Eleonore Birkenstock
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