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Logo der BayernLB
© dpa/picture alliance / Sven Simon
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Die bayerische Landesbank konnte das vergangene Jahr mit einem Rekord beim Nettogewinn abschließen: 822 Millionen Euro verdiente sie nach Steuern. Zum ersten und vermutlich auch zum letzten Mal hat Edgar Zoller die Bilanz vorgestellt. Sein Nachfolger übernimmt das Ruder spätestens im August.

Chefwechsel bei der BayernLB dürfte reibungslos verlaufen

Der Wechsel dürfte reibungslos verlaufen, denn der neue Chef Stephan Winkelmeier war bis 2014 bereits Finanzvorstand und sitzt derzeit im Aufsichtsrat. Er freue sich auf seinen alten Vorstandskollegen, betonte Interimschef Edgar Zoller. Und auf Nachfrage gab es sogar ein Dankeschön für den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Johannes-Jörg Riegler - dessen Abgang kam überraschend.

Strategische Ausrichtung der BayernLB auf dem Prüfstand

Anzuerkennen sei, dass die BayernLB unter seiner Führung nun aus einer Position der Stärke agieren könne. Damit das so bleibt, kommt jetzt die strategische Ausrichtung auf den Prüfstand. Spekulationen, dass sich die BayernLB von ihrer Tochter DKB trennen könnte, wollte Zoller nicht noch weiter anheizen. Die Direktbanktochter steht immerhin für mehr als ein Drittel des Gewinns.

"Sie ist die Nummer zwei in Deutschland, sie ist Teil der digitalen Kompetenz, die wir haben. Wir wollen die DKB nach vorne bringen, sie ist gut unterwegs." Edgar Zoller, Interimschef BayernLB

Auch die Eigentümer, der Freistaat und die Sparkassen, sollen profitieren von der prall gefüllten Kasse: Sie bekommen 175 Millionen Euro als Dividende ausgeschüttet.

Rekordgewinn für Landesbank

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