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Bayerische Firmen sorgen für Jobs in den USA

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Bayerische Firmen sorgen für 500.000 Jobs in den USA

Bayerische Unternehmen haben in den letzten Jahren in den USA für Wohlstand und Arbeitsplätze gesorgt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw).

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Die Regierung in Washington hat es bayerischen Firmen zuletzt nicht unbedingt leichtgemacht. Die von den USA verhängten Strafzölle auf Einfuhren von Stahl zum Beispiel belasten. Wie die Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ergeben hat, sind Betriebe aus dem Freistaat dennoch in den USA sehr aktiv und stützen die dortige Wirtschaft.

Finanzbranche und Maschinenbau besonders stark

Laut einer Studie der vbw trägt die bayerische Wirtschaft mehr als 85 Milliarden Euro zur gesamten Bruttowertschöpfung der USA bei. Verglichen mit der gesamten Bruttowertschöpfung der USA von umgerechnet etwa 18 Billionen Euro erscheint das vergleichsweise gering. Doch dem US-Arbeitsmarkt bringe das Engagement der Firmen aus dem Freistaat über eine halbe Million Jobs, sagt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Besonders profitierten davon etwa die Finanzbranche und der Maschinenbau.

USA weit vor China

Die USA sind laut der vbw-Studie mit Abstand das Land mit den meisten Direktinvestitionen bayerischer Unternehmen. Dort investieren sie dreimal so viel wie in China. Mit der Studie will die vbw auch eine politische Botschaft senden: Stabile transatlantische Beziehungen sichern Wohlstand.