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Bayerische Autohersteller ringen um Verkaufskonzepte für E-Autos | BR24

© pa/dpa/Wang Zicheng

BMW iX3

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    Bayerische Autohersteller ringen um Verkaufskonzepte für E-Autos

    Bisher tun sich die bayerischen Autobauer mit der Elektromobilität schwer. Die Firmen haben zwar eine Modell-Offensive angekündigt. Fraglich ist, ob das ausreicht. Gesucht werden neue Ideen - etwa um die Stromspeicher zusätzlich zu vermarkten.

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    Wenn Bayerns Autobauer über Elektromobilität sprechen, dann fällt sehr oft das Wort Vision. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass die Firmen bisher kaum Erfahrungswerte haben.

    Elektroautos kostenlos laden?

    Auch der vergleichsweise erfolgreiche i3 von BMW ist im Vergleich zu den Benzinern oder Dieselfahrzeugen des Konzerns ein Nischenmodell. Um die Kunden von Elektroautos zu überzeugen, tüfteln Töchter wie BMW Energy Services deshalb an neuen Geschäftsmodellen.

    Geschäftsführer Joachim Kolling will unter anderem Energieversorger mit ins Boot holen. In Kalifornien gibt es unter dem Titel "Forward Charging" bereits testweise ein Modell, bei dem Kunden dem Versorger erlauben können, das Laden bei Bedarf für wenige Sekunden oder Minuten zu unterbrechen.

    "Das hilft in besonderen Belastungssituationen dem Stromnetz enorm. Und der Kunde bekommt letztendlich den Großteil des Geldes zurück. In Summe führt das zum Teil dazu, dass die Kunden in Kalifornien tatsächlich ihr Elektroauto umsonst laden können." Joachim Kolling, BMW Energy Services

    Solche Ideen – und die entsprechenden Partner - werden derzeit in der Branche mit Nachdruck gesucht. Vor allem geht es dabei für die Hersteller darum, die in den Autobatterien gespeicherte Energie wie ein Makler zu managen, und bei Bedarf die Fahrzeuge zu einem Teil des Stromnetzes werden zu lassen.