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Bayerische Apotheker diskutieren umstrittene Spahn-Pläne | BR24

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Die Apothekerverbände warnen schon seit Jahren, dass der Druck in ihrer Branche immer größer wird.

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Bayerische Apotheker diskutieren umstrittene Spahn-Pläne

Die Apothekerverbände warnen schon seit Jahren, dass der Druck in ihrer Branche immer größer wird. Die Situation könnte sich aufgrund digitaler Rezepte bald noch verschärfen - das wird ab heute auch Thema auf dem Bayerischen Apothekertag sein.

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Rund jede dritte Apotheke könnte in ihrer Existenz bedroht sein, wenn ein elektronisches Rezept eingeführt wird - das ist das Ergebnis einer Studie, die vor einigen Wochen auch unter bayerischen Apothekern für Unruhe gesorgt hat. Und sie dürfte auch am heutigen Freitag und am Samstag Thema auf dem Bayerischen Apothekertag in Bamberg sein.

In den nächsten Monaten will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dafür sorgen, dass Patienten Rezepte in digitaler Form erhalten können. Damit könnte es wesentlich einfacher als heute werden, Arzneien bei Versandapotheken zu bestellen. Diese werben oftmals mit verschiedenen Formen von Rabatten und Vergünstigungen um Kunden.

Zahl der Apotheken in Bayern um rund ein Zehntel gesunken

Der Gesundheitsminister hat den Apothekern zwar zugesagt, sie mit einem Paket von Maßnahmen zu unterstützen, doch unter ihnen herrscht Verunsicherung, wie sich diese auswirken. Schon in den zurückliegenden zehn Jahren ist die Zahl der Apotheken in Bayern um rund ein Zehntel auf rund 3.100 gesunken.

Es zeichnen sich aber auch neue Chancen für die Apotheker ab. Spahn überlegt, ihnen zu erlauben, dass sie Impfungen vornehmen - das ist bislang nur Ärzten vorbehalten. Impfen und Gesundheitsprävention insgesamt sind entsprechend auch weitere Themen, über die auf dem Bayerischen Apothekertag diskutiert werden.