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Das Firmenlogo und der Schriftzug "Varta" stehen am Firmengebäude des Batterieherstellers.

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    Batteriehersteller Varta aus Ellwangen spaltet die Anleger

    Das Geschäft des Spezialbatterie-Herstellers Varta aus Ellwangen läuft - die Nachfrage nach leistungsstarken Knopfzellen ist hoch und der Streit mit Samsung ging für das Unternehmen von der Ostalb mit einem Erfolg aus. Dennoch sind Anleger uneins.

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    Von
    • Felix Lincke

    An Varta scheiden sich die Geister. Laut eigenem Bekunden stellt niemand auf der Welt bessere Minibatterien für boomenden Wearables wie Smartphone-Kopfhörer oder Headsets her. Und davon werden in der Corona-Krise immer mehr fürs Homeoffice gebraucht.

    Varta: Börsenzocker setzen auf fallende Kurse

    Die Skeptiker glauben allerdings, dass der Mittelständler aus Ellwangen bald aus China Konkurrenz bekommt und sein technologischer Vorsprung so groß nicht sein kann. Mindestens zehn Prozent der Varta-Aktien sind offiziell für Leerverkäufe ausgeliehen an Anleger, die damit auf fallende Kurse setzen. Zu ihnen zählen Hedgefonds und der aktivistische Investor Dany Loeb, die Varta für überbewertet halten. Dem stehen optimistische Aktionäre gegenüber, die seit Beginn der Corona-Krise kaufen.

    Gewonnener Rechtsstreit mit Samsung mit Auftrag für Jahre

    Ein Rechtsstreit mit Samsung wurde jetzt beigelegt: der Smartphone-Hersteller hat sich nun auf Jahre hinaus verpflichtet, Knopfzellen von Varta in seinen Kopfhörern einzusetzen. Das brachte die Aktie dem Allzeithoch vom letzten Jahr ziemlich nah.

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