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Führungswechsel bei Chemiekonzern BASF | BR24

© Andreas Pohlmann/BASF
Bildrechte: Andreas Pohlmann/BASF

Designierter BASF-Chef Martin Brudermüller

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    Führungswechsel bei Chemiekonzern BASF

    Bei der Hauptversammlung von BASF in Mannheim können die Aktionäre heute über einen Führungswechsel abstimmen. Der Vize- und Technologie-Chef Martin Brudermüller soll an die Spitze rücken und dort etwas andere Akzente setzen. Von Felix Lincke

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    Wie in der Vergangenheit soll BASF wieder von einem Chemiker gelenkt werden. Der 54-jährige Martin Brudermüller hat mehr als sein halbes Leben bei BASF verbracht und gilt als bodenständig und gut vernetzt. Er folgt auf den Finanzfachmann Kurt Bock.

    Brudermüller setzt auf Digitalisierung und Innovationen

    Der neue Chef kommt aus der Forschung und will diesen Bereich behalten. Brudermüller glaubt, dass mit der zunehmenden Digitalisierung auch in der Chemie noch viele bahnbrechende Innovationen möglich sind. Das passt zu dem Ludwigshafener Konzern, der sich selbst "The Chemical Company" nennt. Diesen Claim hat Brudermüller 2003 mit entwickelt.

    BASF profitiert von schwieriger Monsanto-Übernahme durch Bayer

    Im Moment könnte BASF von den Schwierigkeiten bei Bayer profitieren, wo man sich vor der Monsanto-Übernahme in vielen Bereichen schwer tut. Einiges muss Bayer aus kartellrechtlichen Gründen sogar verkaufen, auch an den heimischen Rivalen. Gegen allzu große Veränderungen bei BASF spricht, dass Brudermüller bereits einige Jahre stellvertretender Vorstandschef war und auch für Kontinuität stehen soll.

    Sendung

    B5 Wirtschaft und Börse

    Von
    • Felix Lincke
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