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© pa / dpa / Foto: Giesecke & Devrient
Bildrechte: pa / dpa / Foto: Giesecke & Devrient

Gelddruckmaschine bei Giesecke & Devrient

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    Banknotendrucker arbeitet sich aus der Krise

    Giesecke und Devrient hat zuletzt viele verunsichert. Die Firma schloss ihre Druckerei für Banknoten in München und baute hunderte von Stellen ab. Mit einer neuen Struktur will das Unternehmen auch den Stammsitz München erhalten. Von Stephan Lina.

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    Noch im vergangenen Jahr hat Giesecke und Devrient rote Zahlen geschrieben, in diesem Jahr erwartet Firmenchef Walter Schlebusch wieder einen Gewinn. Um das traditionsreiche Familienunternehmen für die Zukunft fit zu machen, arbeitet er derzeit an einer neuen Struktur. Künftig sollen die einzelnen Sparten wie Banknoten und sichere Chipsysteme selbständig wirtschaften und mehr Eigenständigkeit erhalten:

    „Unter dem gemeinsamen Dach Giesecke und Devrient – es wird eine Giesecke und Devrient Holding geben – werden wir eigenständige Unternehmen haben, die sich schnell am Markt bewegen und auch schneller die Schritte umsetzen können, die sie glauben, umsetzen zu müssen.“ (Walter Schlebusch, Geschäftsführer von Giesecke und Devrient)

     In München mehr Forschung

     Der Firmensitz in München wird umgebaut. Dort soll künftig mehr Forschung stattfinden. Über Jahrzehnte hatte Giesecke und Devrient im Münchner Osten Banknoten hergestellt, die Druckerei in der Prinzregentenstraße aber in diesem Jahr geschlossen. Das Geschäft mit Banknoten wird aber nicht aufgegeben. So druckt die Firma künftig unter anderem an ihrem Standort Leipzig, außerdem ist Giesecke und Devrient weltweit führend etwa bei Maschinen zum Zählen, Sortieren und Verpacken von Geldscheinen.