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Wirtschaft

Banken-Tarifrunde unterm Vorzeichen von Sparprogrammen | BR24

© picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa

Symbolbild: deutsche Großbanken

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    Banken-Tarifrunde unterm Vorzeichen von Sparprogrammen

    Die Deutschen Privatbanken standen schon einmal besser dar. Zur Zeit machen sie eher mit dem digitalen Umbau, Sparprogrammen und Personalabbau von sich reden. Keine gute Ausgangslage für die beginnende Tarifrunde von rund 200.000 Beschäftigten.

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    Natürlich geht es ab heute am Verhandlungstisch zunächst einmal um höhere Einkommen. Drei Gewerkschaften sitzen dem Arbeitgeberverband gegenüber. Sie wollen zwischen sechs und acht Prozent bei unterschiedlich langen Laufzeiten herausholen.

    Es gäbe einen erheblichen Nachholbedarf

    Der letzte Abschluss sei mit 3,7 Prozent für 33 Monate eher dürftig ausgefallen im Verglich zu dem, was für andere Branchen ausgehandelt worden sei. Doch es klingt nicht danach, dass die Arbeitgeber diesmal deutlich mehr ausschütten wollen.

    Eine Nullrunde strebe man zwar nicht an – aber man müsse angesichts der Branchenlage Maß halten. Und diese Lage bringt es mit sich, dass die Privatbanken Sparprogramme laufen haben – inklusive einem weniger an Personal.

    Fünf Prozent weniger bayerisches Banken-Personal im Vergleich zu 2016

    In Bayern stehen noch rund 25.000 Beschäftigte auf den Gehaltslisten von Deutscher Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Co. Das sind etwa fünf Prozent weniger als bei der letzten Tarifrunde 2016. Die Banken nehmen viel Geld in die Hand für Abfindungen oder einen Vorruhestand. Für den Rest der Belegschaft bringt der Abbau eine höhere Belastung mit sich.

    Weiterbildung auf der einen, flexible Arbeitszeiten auf der anderen Seite

    Auch darüber wollen die Gewerkschaften am Verhandlungstisch reden - und über das Recht auf Weiterbildung. Die Arbeitgeber warten mit einem Thema auf: flexiblere Arbeitszeiten. Viele Kunde suchen Beratung auch nach Feierabend.