In China ist die Industrieproduktion im Juli weniger stark gewachsen als von Experten erwartet. Nach offiziellen Angaben von heute stellten die Firmen 6,4 Prozent mehr her als im Vorjahreszeitraum. Prognostiziert waren mehr als 7 Prozent. Das geringere Wachstum scheint die Anleger an den chinesischen Börsen nicht sonderlich zu stören. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewinnt 1,2 Prozent.
Stärkere Währung belastet den Handel in Japan
Der Nikkei in Tokio notiert im Minus. Händler begründen das mit dem stärkeren Yen im Vergleich zum Dollar. Die japanische Währung war vor dem Wochenende gestiegen in Zusammenhang mit wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea. Am Freitag wurde an der Börse in Tokio wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Händler meinen, die japanischen Märkte holten nun die Reaktion an den internationalen Börsen nach. Die Aktien von Toshiba legen gegen den Trend um 4,1 Prozent zu. An den anderen Märkten in Asien ging es ja am Freitag abwärts. Die Wall Street in New York schloss dann mit kleinen Gewinnen. Und am deutschen Aktienmarkt schloss der DAX kaum verändert bei 12.014 Punkten. Der Ölpreis bewegt sich kaum. Das Barrel Brent-Öl kostet gut 52 Dollar. Und der Euro ist 1,18 23 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse
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