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Autobosse einigen sich nach Zoff um Zukunft der E-Mobilität | BR24

© dpa-Bildfunk/Roland Weihrauch

Elektroauto an Ladesäule

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    Autobosse einigen sich nach Zoff um Zukunft der E-Mobilität

    VW-Chef Diess forderte eine konsequente Fokussierung auf Elektro-Mobilität und sorgte damit für Streit unter den Autobauern. Jetzt haben sich die Autobosse doch noch auf einen gemeinsamen Plan geeinigt.

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    Die VW-Forderung nach einem radikalen Wechsel zur batteriebetriebenen Elektromobilität hat die deutsche Autoindustrie gespalten. Im Kern geht es darum, ob sich die Förderung - wie es VW-Chef Herbert Diess vorschwebt - künftig ausschließlich auf Batteriefahrzeuge konzentrieren soll. Am Mittwochabend einigten sich Diess sowie BMW-Chef Harald Krüger und Daimler-Boss Dieter Zetsche im Gespräch mit dem Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, auf batterieelektrische Autos und Hybride als "Gebot der Stunde", wie die Deutsche Presse-Agentur aus VW-Kreisen erfuhr.

    Autos mit Brennstoffzelle brauchen noch Zeit

    Die Autobosse gehen davon aus, dass mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenautos in den nächsten etwa zehn Jahren nicht marktreif sein würden. Darüber hinaus müsse die Ladeinfrastruktur für E-Autos ausgebaut werden, hieß es. BMW-Chef Harald Krüger hatte gegenüber dem BR der Forderung von Diess zuvor entschieden widersprochen:

    "Die reine Fokussierung auf eine Technologie ist für uns nicht der richtige Ansatz." Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender BMW

    Elektroautos könnten Arbeitsplätze kosten

    Auf der Betriebsversammlung von VW in Wolfsburg betonte Konzernchef Herbert Diess vor rund 20 000 Beschäftigten: "Die Elektromobilität ist der richtige Weg" Aber: ein E-Auto erfordere etwa 30 Prozent weniger Arbeit als ein Verbrenner. "Es wird schwer, das nur mit Fluktuation und Altersteilzeit zu bewältigen", warnte er.