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Autobauer betrachten wirtschaftliche Entwicklung mit Sorge | BR24

© BR / NDR / Ronald Schütze

Daimler, Volkswagen, BMW: Ohne China sähe es für die exportabhängige deutsche Autoindustrie nicht gut aus.

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    Autobauer betrachten wirtschaftliche Entwicklung mit Sorge

    Die Autobranche sieht die drastisch gestiegenen Corona-Fallzahlen mit Sorge, denn sie haben bereits in vielen Ländern, zumindest in einigen Teilen, wieder zu Lockdowns geführt. Dabei hat sich die Branche gerade erst vom Lockdown im Frühjahr erholt.

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    Daimler sieht Jahresziel nicht gefährdet

    Bis jetzt sieht Daimler seine Geschäftsziele für dieses Jahr noch nicht in Gefahr. Noch laufe der Markt für sie, erklärte Vorstandschef Ola Källenius auf einem digitalen Auto-Gipfel des Handelsblatts. In vielen Ländern seien nach wie vor die Zulassungsstellen offen und es sei auch möglich, dass Kunden die Fahrzeuge beim Handel abholten. Sollte es hier Veränderungen geben, könnte man schnell reagieren. Bis jetzt sei das aber nicht er Fall, so Källenius.

    Exporttreiber China

    Die Branche setzt derzeit vor allem auf China. Der Markt dort bleibe der größte Markt für PKW, da sehe man das größte Potential für die nächsten zehn Jahre, erklärte der Daimler-Chef, und dieser Ansicht ist auch der Vorstandsvorsitzende von VW Herbert Diess. Der Wolfsburger Konzern setzt stark auf die Elektrifizierung seiner Modelle, auch wegen der staatlichen Vorgaben in China.

    Elektromobilität: Batteriezellen und Ladeinfrastruktur benötigt

    Die Zulieferer forderte Diess auf, stärker in Batteriezellen zu investieren. Die Zelltechnik werde noch dramatisch verbessert. Deutschland könnte eine führende Rolle spielen, wenn man sich endlich dazu entschließen würde. Und BMW-Chef Oliver Zipse plädierte für einen schnelleren Ausbau der Lade-Infrastruktur. Die Förderung von E-Autos funktioniere, die könne man auch gerne verlängern. Priorität müsste nun die Ladeinfrastruktur haben, so Zipse