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Autobahnen in Bayern: Wie gut funktioniert der Mobilfunk? | BR24

© BR/Beate Bastian

Endgeräte spüren Funklöcher im Mobilfunknetz auf

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Autobahnen in Bayern: Wie gut funktioniert der Mobilfunk?

Keine Funklöcher an den bayerischen Autobahnen. Bis zum Jahresende müssen die Mobilfunkgesellschaften das schaffen, kontrolliert wird das Ziel von der Bundesnetzagentur. Doch der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger traut dem Frieden nicht.

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Ein spezielles High-Tech-Fahrzeug misst, wo und wie viele Funklöcher es in Bayern gibt. Äußerlich ein Auto wie jedes andere, steckt die Innovation in der Dachbox, vollgepackt mit Technik: sechs Endgeräte sollen punktgenau auf Störungen reagieren und weiße Flecken im Mobilfunknetz aufspüren. Dazu liefern ein Scanner und eine Funkantenne entsprechende Daten über den Handyempfang während der Fahrt.

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Die Dachbox ist vollgepackt mit Technik, um LTE-Funklöcher aufzuspüren

Im Fahrzeug befinden sich nochmals neun Mobilgeräte, die Daten zur Funkqualität von Telekom, Vodafone und Telefónica sammeln. Eine Testfahrt auf der A70 bei Bamberg habe bereits gezeigt, so Minister Aiwanger, eine Überprüfung des Gesamtfunknetzes sei überfällig.

"Ich will das wirklich scharf, kilometer- und meterscharf haben, dass ich weiß, wo funktioniert welches Handy nicht. Dann haben die die Möglichkeit das zu korrigieren. Und da ist Berlin in meinen Augen derzeit nicht konsequent genug dahinter, deswegen müssen wir nachlegen. Denn wir sind ja die Leittragenden am Ende und nicht Berlin, wenn es nicht funktioniert." Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister

Die Mobilfunkversorgung mit der gängigen LTE-Technik in ganz Deutschland soll lückenlos werden, um den Sprung zum nächsten Mobilfunkstandard 5G zu schaffen.

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Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger lässt die Mobilfunkabdeckung an den bayerischen Autobahnen überprüfen

Ziel: Überall muss das Handy funktionieren

Noch im Juli soll ein flächendeckendes Ergebnis für Bayern vorliegen. Sollten die Mobilfunkanbieter nicht nachbessern, werde es eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur gehen. Empfindliche Vertragsstrafen wären die Folge, so Aiwanger. Das Ziel müsse sein: wenn ich das Handy nutze, muss es auch überall funktionieren.