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Auswirkungen von Corona: Volkswagen rutscht in die roten Zahlen | BR24

© picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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    Auswirkungen von Corona: Volkswagen rutscht in die roten Zahlen

    Wegen der Corona-Krise standen die Bänder im März und April lange still. Das bekommt der Volkswagen-Konzern nun heftig zu spüren - das erste Halbjahr endet mit einem Milliardenverlust.

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    Der Volkswagen-Konzern hat die Corona-Krise bei Umsatz und Ergebnis voll zu spüren bekommen und ist wie erwartet in die roten Zahlen gerutscht. Vor Steuern stand im ersten Halbjahr ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern in Wolfsburg mitteilte.

    Im vergangenen Jahr hatte VW im gleichen Zeitraum noch 9,6 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Weil die Bänder vor allem im März und April lange stillstanden und in Europa sowie Nordamerika kaum Autos abgesetzt werden konnten, sackte der Umsatz um 23 Prozent auf 96 Milliarden Euro ab.

    Dividende soll gekürzt werden

    Weil die weitere Entwicklung nach wie vor nicht verlässlich eingeschätzt werden kann, will das Management den Dividendenvorschlag für das vergangene Jahr um 1,70 Euro auf 4,86 Euro je Vorzugsaktie kürzen, um die Kasse zu schonen. Stammaktionäre bekommen jeweils 6 Cent weniger.

    Beim operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen lag Volkswagen mit einem Minus von 0,8 Milliarden Euro leicht besser als von Analysten geschätzt. Vor einem Jahr hatte VW hier aber auch noch 10 Milliarden Euro verdient. Die Geschäftsaussichten 2020 behält der Konzern bei, das operative Ergebnis soll zwar gravierend unter dem Vorjahreswert bleiben, aber noch positiv ausfallen.

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