Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Aktionäre treffen sich: Wie geht es weiter mit Audi? | BR24

© picture alliance

Audi-Logo

Per Mail sharen

    Aktionäre treffen sich: Wie geht es weiter mit Audi?

    Heute informiert die Audi AG auf ihrer Hauptversammlung in Neckarsulm die Aktionäre "über aktuelle Entwicklungen des Unternehmens". Die Audi-Aktien gehören fast komplett der Konzernmutter Volkswagen. Nur 0,36 Prozent sind in Streubesitz.

    Per Mail sharen

    Vor einem Jahr – im Mai 2018 – sprach auf der Hauptversammlung noch Rupert Stadler. Damals war Stadler Vorstandsvorsitzender bei Audi. Einen Monat später wurde Stadler im Zuge der Manipulationsvorwürfe im Dieselskandal verhaftet. Mittlerweile ist er seinen Job los, wieder in Freiheit und wartet auf die Anklage durch die Staatsanwaltschaft in München.

    Für seinen Nachfolger Bram Schot ist es nun die erste Hauptversammlung an der Audi-Spitze. Dieses Forum will Schot nutzen, um seine Zukunftsstrategie zu präsentieren, also um darzulegen, wie er den stark gebeutelten Autobauer aus Ingolstadt wieder fit machen will.

    Noch viele Fragen und wenige Antworten

    Wie Bram Schot die Dieselkrise genau überwinden will, das weiß keiner. Wie will er die WLTP-Zulassungsprobleme beheben? Den rückläufigen Absatz beleben? Die strengen Abgaswerte einhalten? Kurz: Wie will Bram Schot Audi wieder flott bekommen? Selbst Audi-Betriebsratsvorsitzender Peter Mosch weiß nach eigenem Bekunden noch nicht, wie Bram Schot sich und sein Unternehmen auf der Hauptversammlung positionieren wird.

    "Da wartet die Belegschaft darauf, da warten wir auch darauf, dass wir uns dann alle darauf ausrichten können." Peter Mosch, Audi-Betriebsratsvorsitzender

    Die Zukunftsstrategie soll die Grundlage bilden für die Verhandlungen zwischen Vorstand und Betriebsrat. Fragen gibt es genug: Wann werden wo welche Produkte gebaut? Wie viele und welche Arbeitsplätze fallen weg durch die Digitalisierung und durch den Umstieg von Benziner auf E-Autos? Und wen kann man durch welche Schulung doch noch mitnehmen in die Industrie 4.0?