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Audi hat Produktionsprobleme beim e-tron | BR24

© dpa-Bildfunk/Uli Deck

Beim Genfer Autosalon wird am ersten Pressetag der elektrisch angetriebene Audi Q4 e-tron concept präsentiert

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Audi hat Produktionsprobleme beim e-tron

Der Start des neuen e-tron von Audi verläuft mehr als holperig. Ursprünglich für Ende 2018 geplant, war in der vergangenen Woche in Europa der offizielle Marktstart. Doch die Kunden brauchen anscheinend viel Geduld.

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Der neue e-tron, ein vollelektrischer großer SUV, läuft in Brüssel vom Band. Doch Audi hat offensichtlich Probleme, das Werk in Brüssel wie vorgesehen auszulasten. Ursprünglich geplant war, knapp 300 der neuen großen SUVs e-tron täglich zu produzieren. Doch aktuell ist es gerade einmal die Hälfte, die dort vom Band läuft, wie Zulieferer- und Mitarbeiterkreise dem Bayerischen Rundfunk berichtet haben.

Audi bekommt offenbar zu wenige Akkus für den e-tron

Die Ingolstädter bekommen demnach zu wenige Akkus vom südkoreanischen Batteriezellen-Hersteller LG Chem aus dessen Werk in Polen. Audi selbst will die Berichte nicht kommentieren. Eine Sprecherin meint dazu, jeder Modellanlauf sei mit Herausforderungen verbunden, die man gemeinsam mit den Entwicklungspartnern und Lieferanten meistere. Man fahre die Produktion mit sehr hohen Qualitätsstandards Schritt für Schritt hoch.

Lieferzeit für e-tron von Audi liegt bei fünf Monaten

Den Angaben nach gibt es bereits 20.000 Reservierungen für den e-tron. Die Lieferzeit liege bei rund fünf Monaten. Doch ob Kunden auch künftig bereit sind, so lange auf ihr neues Auto zu warten? Denn in den nächsten Monaten haben Konkurrenten zahlreiche neue vollelektrische Fahrzeuge angekündigt, die zum Teil auch noch deutlich billiger werden sollen als der e-tron.