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Audi entscheidet über Besetzung des Chefpostens | BR24

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© picture alliance / Sven Simon

Bram Schot soll zum neuen Vorstandsvorsitzenden der AUDI AG bestellt werden.

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Audi entscheidet über Besetzung des Chefpostens

Der Audi-Aufsichtsrat wollte am Donnerstag den Audi-Chefposten dauerhaft besetzen. Doch die Entscheidung wurde verschoben. Es galt als gesetzt, dass das Gremium den Holländer Bram Schot zum ordentlichen Vorstandsvorsitzender der Audi AG befördert.

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Neuer Vorstandsvorsitzender von Audi wird vermutlich Bram Schot. Der Holländer steht bereits seit einem halben Jahr kommissarisch an der Spitze des Ingolstädter Autobauers, weil sein Vorgänger Rupert Stadler im Zuge der Dieselkrise längere Zeit in U-Haft saß.

"An Bram Schot führt kein Weg vorbei".

So erklären sich Insider gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Eine Alternative zum kommissarischen CEO und Audi-Vertriebsvorstand gebe es nicht.

BMW gibt Manager für Audi nicht frei

Zwar hat die Konzernmutter VW ursprünglich den ehemaligen BMW-Manager Markus Duesmann als Audi-Chef favorisiert, doch Duesmann kann den Posten nicht antreten. Er ist blockiert, weil ihn sein früherer Arbeitgeber BMW bislang nicht freigibt.

Audi will nach einem halben Jahr der kommissarischen Leitung wieder eine klare Regelung der Spitzenposition. Zu drängend sind die Probleme: die Aufarbeitung der Dieselkrise, die Probleme rund um die Zulassung nach den WLTP-Kriterien (neues Messverfahren zur Bestimmung der Abgasemissionen), die eingebrochene Produktion und die rückläufigen Umsätze. Auch die Zukunftsthemen E-Mobilität und Digitalisierung erfordern Entscheidungen.

Bram Schot hat "Lust" auf den Chefposten

Vertriebsexperte Bram Schot steht auf jeden Fall zur Verfügung. Schon vor Wochen erklärte er öffentlich, dass er Lust auf den Audi-Chefposten hat.

Entscheidung vertagt

Die Berufung eines neuen Vorstandsvorsitzenden wurde jedoch am Donnerstag vertagt. "Es gibt kein Ergebnis aus der Aufsichtsratssitzung zu melden", sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstagabend in Ingolstadt.