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Audi: Endgültiges Aus für Rupert Stadler | BR24

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© dpa-Bildfunk

Der ehemalige Audi-Vorstandsvorsitzende Stadler

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Audi: Endgültiges Aus für Rupert Stadler

Die Aufsichtsräte von VW und Audi haben den Automanager nun fallen lassen. Der langjährige Audi-Chef wurde im Juni wegen Verdunkelungsgefahr verhaftet, gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit dem Dieselskandal ermittelt.

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Stadler scheide mit sofortiger Wirkung aus den Unternehmen aus und ist nicht mehr für den Volkswagen-Konzern tätig, heißt es in einer Mitteilung. Damit ist auch beim Tochterunternehmen Audi Schluss für Rupert Stadler nach über zehn Jahren an der Unternehmensspitze.

"Für die Belegschaft bedeutet die heutige Entscheidung endlich mehr Klarheit. Nun muss unsere gesamte Konzentration auf dem bereits erfolgreich eingeleiteten Neustart liegen, den wir Arbeitnehmer gefordert hatten." Peter Mosch, Betriebsratsvorsitzender bei Audi

Mosch betonte, dass für Rupert Stadler weiterhin die Unschuldsvermutung gelte. Rupert Stadler sitzt seit gut drei Monaten in U-Haft wegen Verdunkelungsgefahr. Gegen ihn wird wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit der Dieselaffäre ermittelt. Vom Ausgang des Strafverfahrens sei auch die vertragliche Abwicklung geknüpft, heißt es beim Konzern. Dabei geht es um finanzielle Ansprüche aus den noch laufenden Verträgen bei Audi und Volkswagen für Stadler.

Vertriebsvorstand Bram Schot führt Audi weiterhin

Schon seit drei Monaten ist Auto-Manager Bram Schot kommissarisch an der Spitze des Ingolstädter Autobauers. Und er wird es auch erst einmal bleiben. Schot würdigte Stadler für seine mehr als 11 Jahre währende Amtszeit.

"In seine Zeit als CEO fallen wichtige Weichenstellungen zum Ausbau des Produktportfolios sowie zur Globalisierung. Stadler hat die Elektroauto-Offensive eingeleitet. Den Auftakt macht der Audi e-tron, der vor einigen Tagen in San Francisco Weltpremiere feierte. Der Vorstand dankt Rupert Stadler für elf Jahre an der Spitze von Audi.“ Audi-Interims-CEO Bram Schot