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Arbeitsmarkt: Kurzarbeitsregelung bis Ende 2021 verlängert | BR24

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Arbeitsminister Hubertus Heil

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    Arbeitsmarkt: Kurzarbeitsregelung bis Ende 2021 verlängert

    Bundesarbeitsminister Heil hat die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021 verteidigt. Derzeit befinden sich 2,6 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Dies kostete den Staat bislang 18 Milliarden Euro. Dennoch sei eine Fortsetzung notwendig.

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    Für Kurzarbeit sind in der Corona-Krise in diesem Jahr nach Angaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bisher rund 18 Milliarden Euro ausgegeben worden. Das Instrument sei "sehr, sehr teuer", sagte der SPD-Politiker am Freitag im Bundestag. "Aber die Gewöhnung an Massenarbeitslosigkeit wäre finanziell und sozial für dieses Land ungemein teurer", fügte Heil hinzu.

    Kurzarbeitergeld soll Sicherheit durch die Krise verlängern

    Anlass war die Debatte zur Schlussabstimmung über die Verlängerung von Corona-Sonderregeln zur Kurzarbeit bis Ende nächsten Jahres. Auch 2021 sollen demnach Beschäftigte, die sich länger als drei Monate in Kurzarbeit befinden, ein erhöhtes Kurzarbeitergeld bekommen. Auch Peter Weiß, sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betonte die Bedeutung der Regelung. "Die besonderen Regelungen für den erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld, die sich in der Corona-Krise bewährt haben, werden bis Ende 2021 verlängert. Die Betriebe in Deutschland nutzen die Kurzarbeit, weil sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten wollen und an den Aufschwung nach der Krise glauben."

    Unterstützungshöhe bleibt bis auf Weiteres unverändert

    Die Regelung sieht konkret vor, dass Kurzarbeitergeld auch weiterhin ab dem vierten Bezugsmonat von seiner üblichen Höhe, nämlich 60 Prozent des Lohns, auf 70 Prozent erhöht wird - für Berufstätige mit Kindern von 67 auf 77 Prozent. Ab dem siebten Monat in Kurzarbeit soll es weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns geben. Profitieren sollen davon alle Beschäftigten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei.

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