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Arbeitslosigkeit in Niederbayern steigt leicht an | BR24

© picture alliance / Fotostand /K. Schmitt

In Niederbayern waren im Juni rund 27.000 Menschen ohne Arbeit.

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Arbeitslosigkeit in Niederbayern steigt leicht an

Die Zahl der Arbeitslosen in Niederbayern ist im abgelaufenen Monat August leicht angestiegen. Die schlimmsten Auswirkungen der Corona-Pandemie sind aber schon überwunden, sagen die Experten der Arbeitsagentur.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Niederbayern ist im abgelaufenen Monat August leicht angestiegen. Die schlimmsten Auswirkungen der Corona-Pandemie sind aber schon überwunden, sagen die Experten der Arbeitsagentur.

In Niederbayern waren im August 27.234 Menschen ohne Arbeit, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent. Im Vergleich zum Juli stieg die Quote um 0,2 Prozentpunkte an.

Die Gründe für den Anstieg sind dem stellvertretenden Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Klaus Beier, zufolge jahreszeitlich bedingt. Im August melden sich vor allem viele Schulabgänger vorübergehend arbeitslos.

Corona-Talsohle schon durchschritten?

In Bezug auf die Corona-Pandemie sieht Beier positive Signale: Vor allem die Bauwirtschaft stabilisiere den niederbayerischen Arbeitsmarkt. Sie sei von der Corona-Krise bisher kaum betroffen gewesen.

Die Metall- und Elektroindustrie, die ebenfalls in Niederbayern stark vertreten ist, hatte in den vergangenen Monaten dagegen besonders unter der Krise gelitten. Diese Talsohle scheint aber durchschritten, wie die Experten der Arbeitsagentur glauben.

Stadt Straubing ist Schlusslicht

Im Vergleich der einzelnen bayerischen Regierungsbezirke verzeichnet Niederbayern hinter der Oberpfalz derzeit die zweitniedrigste Arbeitslosigkeit in Bayern. Mit 3,0 Prozent weist der Landkreis Freyung-Grafenau im August die geringste Arbeitslosenquote in Niederbayern auf. Den letzten Platz belegt hier die Stadt Straubing mit 6,4 Prozent.