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Apple will deutsche Modemsparte von Intel übernehmen | BR24

© BR/Christoph Dernbach

Fassade mit Apple-Logo

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Apple will deutsche Modemsparte von Intel übernehmen

Apple will in Bayern einkaufen. Das schreibt der Newsdienst „The Information“. Demnach interessiert sich der Konzern für die deutsche Modemsparte von Intel mit Sitz in Neubiberg. Mit der Konkurrenz hat Apple nämlich schlechte Erfahrungen gemacht.

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Ein Verkaufsverbot für einige der iPhone-Modelle erschütterte Anfang des Jahres die hiesige Gemeinde der Apple-User. War dann aber doch nicht so schlimm: Mit einer Zahlung in unbekannter Milliardenhöhe - von Apple an seinen Chip-Lieferanten Qualcomm - ließ sich das Problem wieder aus der Welt schaffen.

Qualcomm bislang übermächtig

Aber Apple ist seitdem gewarnt: Qualcomms Stellung auf dem Markt für Mobilfunk-Modems ist übermächtig. Der Konzern ist berüchtigt dafür, überhöhte Preise zu verlangen und bei Verstößen gegen von ihn gehaltene Patentrechte gnadenlos zu sein.

Apple will Intel Communications übernehmen

Ohne Modem aber wären Smartphones nutzlos. Dann könnte man mit ihnen weder telefonieren, noch ins Internet. Deshalb wohl will Apple die Technik des einzig verbliebenen Qualcomm-Konkurrenten Intel Mobile Communications übernehmen und weiterentwickeln. Das Unternehmen hat seinen Sitz auf dem Gelände von Infineon und ist aus der ehemaligen Halbleiterabteilung von Siemens hervorgegangen.