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Ansiedlungsrekord: Brexit treibt Firmen nach Deutschland | BR24

© BR/Felix Lincke

Vergangenes Jahr haben sich so viele ausländische Unternehmen neu in Deutschland angesiedelt wie nie - gut 2.000. Die Zahl der britischen Firmengründungen ist rasant gewachsen. Seit dem Votum zum EU-Austritt des Landes im Sommer 2016 um 34 Prozent.

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Ansiedlungsrekord: Brexit treibt Firmen nach Deutschland

Vergangenes Jahr haben sich so viele ausländische Unternehmen neu in Deutschland angesiedelt wie nie - gut 2.000. Die Zahl der britischen Firmengründungen ist rasant gewachsen. Seit dem Votum zum EU-Austritt des Landes im Sommer 2016 um 34 Prozent.

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Fast 5.000 Einzelaktivitäten ausländischer Investoren hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft German Trade And Invest im vergangenen Jahr festgestellt. Knapp 3.000 Mal haben ausländische Unternehmen bestehende Beteiligungen in Deutschland ausgeweitet und dazugekauft. Hinzu kamen gut 2.000 neue Erstansiedlungen, wobei US-Firmen traditionell vorne sind.

Chinesen halten sich bei Firmengründungen zurück

An zweiter Stelle lagen bei den Neuansiedlungen diesmal die Schweizer. Die Chinesen sind dagegen auf den dritten Platz zurückgefallen. Die Zahl ihrer Projekte war schon das zweite Jahr in Folge rückläufig. Umgekehrt ist die Entwicklung bei den Briten. Seit der Brexit-Abstimmung von 2016 ist die Zahl britischer Firmengründungen in Deutschland um ein Drittel gestiegen und liegt nun dicht hinter denen der Chinesen.

Firmen nutzen Deutschland für Marketing und Vertrieb

Investoren außerhalb der EU nutzen Deutschland als größten Einzelmarkt im Euroraum häufig als Plattform für Marketing und Vertrieb. Nur 17 Prozent beabsichtigen hier auch etwas zu produzieren. Große Industriebeteiligungen gibt es vor allem von US-Unternehmen.