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Angst vor Dollar-Crash beflügelt Goldpreis und Bitcoin | BR24

© Felix Lincke/BR

Schwacher US-Dollar: Edelmetalle und Bitcoin profitieren

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Angst vor Dollar-Crash beflügelt Goldpreis und Bitcoin

Eine Unze Feingold kostet fast 2.000, ein Bitcoin mehr als 10.000 US-Dollar. Beide Anstiege hängen zusammen, denn Anleger fürchten einen Einbruch der US-Währung. So werden US-Staatsanleihen in Gold getauscht - oder eben zunehmend in Bitcoin.

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Der Vergleich der USA mit den Euro-Ländern fällt für viele Investoren inzwischen zugunsten von Europa aus. Ein wichtiger Grund: Corona. Die USA leiden stärker unter der Pandemie als andere Industrieländer. Das sind Gründe für Investoren, Geld von herkömmlichen Dollar-Anlagen in Gold oder Bitcoin umzuschichten – oder vielleicht auch in Euro zu tauschen.

Euro gewinnt an Wert

Im Wechselkurs gewann der Euro gegenüber dem Dollar seit Mitte Juni fast zehn Prozent. Die müssen Euro-Anleger abziehen von ihren Kursgewinnen mit Gold und Bitcoin. Das Cybergeld schwankt extrem im Wert.

Kryptogeld zieht Kriminelle an

Nach wie vor benutzen Kriminelle Bitcoin zur Geldwäsche, oder um im Darknet Waffen und Drogen damit zu kaufen. Aber einige Banken, etwa in der Schweiz, akzeptieren mittlerweile solche Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Die Akzeptanz steigt auch bei Vermögensverwaltern und Fonds, die Bitcoin ähnlich wie Gold als Beimischung im Depot nutzen - als Alternative zu anderen Anlagen in Dollar.

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