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© BR / Gabriel Wirth

Angst vor Cybercrime in den Unternehmen steigt

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Angst vor Cybercrime in den Unternehmen steigt

Unternehmen sorgen sich weltweit immer mehr um Cybersicherheit. So das Ergebnis des alljährlichen Risiko-Barometers der Allianz Tochter AGCS. Zuvor standen Betriebsunterbrechungen im Fokus. Doch nun ist Cybercrime erstmals an die Spitze aufgerückt.

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Die Cybersicherheit beschäftigt Unternehmen: Datendiebstahl, Ausspionieren von Betriebsgeheimnissen und Erpressung können zu hohen Millionenschäden führen. Dass die Sorge vor Hackerangriffen bei den Firmen auf Platz eins aufgestiegen ist, kann der Computerexperte der AGCS, Jens Krickhahn, verstehen. Die Angriffe seien professioneller geworden, betont er:

"Auf der anderen Seite haben sie einfach ganz andere Folgen aufgrund der Digitalisierung, die in den Unternehmen stattgefunden hat, aber aufgrund der Folgen in Form von Betriebsunterbrechungsschäden, aber auch durch die geänderte Gesetzeslage." (Jens Krickhahn, AGCS)

Verstöße gegen Datenschutz

Zudem stellt die Datenschutzgrundverordnung die Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen. Wer gegen die Verordnung verstößt und zum Beispiel unerlaubt Daten sammelt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Trotz des gestiegenen Bewusstseins hat nicht einmal ein Prozent aller Unternehmen in Deutschland eine solche Police, wie die Allianz-Tochter AGCS weiter schätzt.