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Der österreichische Mehrheitseigentümer AMS will den Münchener Leuchtmittelkonzern Osram von der Börse nehmen.

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    AMS will Osram von der Börse nehmen

    Der Münchner Lichttechnik-Konzern Osram soll bald vom Kurszettel der Frankfurter Börse verschwinden. Der österreichische Mehrheitseigentümer, der Sensor-Hersteller AMS, macht den verbliebenen Anlegern eine Offerte.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Der österreichische Mehrheitseigentümer AMS will den Münchener Leuchtmittelkonzern Osram von der Börse nehmen. Zu diesem Zweck unterbreitete AMS ein Kaufangebot an die verbliebenen Eigentümer, die etwa 28 Prozent der Aktien halten.

    Gesetzlicher Mindestpreis für Delisting-Angebot

    Der Sensorhersteller bietet 52,30 Euro pro Aktie, wie das Unternehmen in Premstätten mitteilte. Die Aktionäre hätten voraussichtlich vom 21. Mai bis zum 18. Juni Zeit, das Angebot anzunehmen.

    Der Preis stellt allerdings nur das gesetzliche Minimum für ein sogenanntes Delisting-Angebot dar, wie AMS selbst einräumte. Die Österreicher wollen Osram unabhängig davon von der Börse nehmen, wie viele Aktionäre trotz des mageren Aufschlags auf den Schlusskurs vom Montag von 51,95 Euro das Angebot annehmen.

    "Das Delisting-Angebot ist der logische nächste Schritt für die Integration von Osram und die Umsetzung unserer Strategie, einen global führenden Anbieter von optischen Lösungen zu schaffen", sagte AMS-Chef Alexander Everke.

    Übernahme im Jahr 2019

    AMS hatte Osram im Jahr 2019 nach langem Ringen übernommen. Ein erstes Übernahmeangebot verfehlte die Annahmeschwelle, das zweite drohte an Hedgefonds zu scheitern. Doch im Dezember meldeten die Österreicher dann, dass sie das Ziel von 55 Prozent der Anteile erreicht hätten.

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