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    Allianz leidet unter Naturkatastrophen

    Die neuesten Zahlen sind nicht die besten: Die Allianz kämpfte im ersten Halbjahr mit einem Umsatzrückgang um fast fünf Prozent und einem Gewinnrückgang um rund zehn Prozent. Trotzdem hält der Versicherer an seiner Jahresprognose fest. Von R. Kaiser

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    Die schweren Unwetter und verheerenden Überschwemmungen vor allem in Süddeutschland und den Nachbarländern haben der Allianz das Geschäft verhagelt. Die Schäden aus den weltweiten Katastrophen summierten sich auf eine halbe Milliarde Euro und ließen zwischen April und Juni den operativen Gewinn um gut 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro einbrechen. Trotzdem hält Konzernchef Oliver Bäte an der eigenen Jahresprognose von zehn bis elf Milliarden Euro fest.

    Auf Modernisierungskurs

    Bäte, erst seit gut einem Jahr im Amt, will den Versicherer moderner und effizienter machen. Die Sparte Lebens- und Krankenversicherung konnte ihren Gewinn kräftig steigern, aber nicht die Rückgänge auffangen, die es in der Schaden- und Unfallversicherung gab.

    Aus dem angeschlagenen Anlagefonds Pimco ziehen die Anleger weiter Kapital ab: Alleine im zweiten Quartal rund 18 Milliarden Euro. Die Allianz hat zuletzt ihr Geschäft in der Türkei ausgebaut. Die Entwicklung im Land werde genau beobachtet. Beeinträchtigungen gebe es noch nicht. Auch hinsichtlich des Brexits sei der Versicherer gut aufgestellt.

    Sendung

    B5 Wirtschaft und Börse

    Von
    • Katharina Kerzdörfer
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