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Allianz erwartet trotz Corona zweistelligen Milliardengewinn | BR24

© BR/Rigobert Kaiser

Der Versicherungskonzern Allianz hat Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die Kosten für die Corona-Pandemie beziffert das Unternehmen dabei mit bislang 1,2 Milliarden Euro. In die Zukunft wird aber zuversichtlich geblickt.

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Allianz erwartet trotz Corona zweistelligen Milliardengewinn

Der Versicherungskonzern Allianz hat Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die Kosten für die Corona-Pandemie beziffert das Unternehmen dabei mit bislang 1,2 Milliarden Euro. In die Zukunft blicken die Münchner aber zuversichtlich.

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Auch die Allianz-Versicherung bekommt die Corona-Krise deutlich zu spüren. Im zweiten Quartal ist das operative Ergebnis deutlich gesunken - ähnliches gilt für den Umsatz. Trotz der schlechten Quartalszahlen rechnet der Versicherungsriese aber mit keinen größeren Problemen.

Schaden- und Unfallsparte bei der Allianz betroffen

Die Pandemie schlug sich bislang vor allem in der Schaden- und Unfallsparte nieder. In diesem Geschäftsfeld bietet die Allianz unter anderem Policen für Großveranstaltungen wie Sportereignisse, Konzerte und ähnliches mehr an.

Auch die Reiserücktrittsversicherung gehört dazu. Stornierte und ausgefallene Urlaubsflüge, das Verbot aller Veranstaltungen mit Publikum schlagen alleine im zweiten Quartal mit einem Minus von 400 Millionen Euro bei der Allianz zu Buche.

Unter dem Strich ist im Gesamtkonzern das operative Ergebnis um 19 Prozent abgerutscht - auf 2,6 Milliarden Euro. Der Umsatz fiel um sieben Prozent auf 30,9 Milliarden Euro.

Gut aufgestellt für schlechte Zeiten

Die Allianz sieht sich für solche Ausfälle gerüstet. Sie sitzt auf einem großen Kapitalpolster, um auch mal schlechte Schadensjahre zu überstehen. Das zweite Halbjahr sollte außerdem deutlich besser laufen als das erste.

Finanzvorstand Terziol wollte trotzdem keine Prognose für das Gesamtjahr abgeben, erwartet aber, dass der Gewinn mindestens zehn Milliarden Euro betragen wird. Experten erwarten, dass der Versicherer das vor der Krise angegebene Ziel von zwölf Milliarden Euro um rund 1,5 Milliarden verfehlen wird.

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