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Airlines und Reisebranche setzen auf Corona-Schnelltests | BR24

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Airlines und Reisebranche setzen auf Corona-Schnelltests

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    Airlines und Reisebranche setzen auf Corona-Schnelltests

    Die Lufthansa untersucht, ob Corona-Schnelltests dafür sorgen könnten, mehr Passagiere zurück in die Maschinen zu holen. In der Branche wird das Experiment genau beobachtet, denn fast weltweit stehen Fluggesellschaften vor ähnlichen Problemen.

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    Wer als Passagier mit dem Lufthansa-Flug 2058 von München nach Hamburg oder auf Flug 2059 von Hamburg nach München reisen möchte, der braucht seit vergangenem Donnerstag einen negativen Corona-Test. Entweder er bringt den Beleg für einen PCR-Test mit, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder er macht direkt am Flughafen einen Antigen-Schnelltest.

    Test bei Lufthansa kostenfrei

    Diesen Antigen-Schnelltest bietet die Lufthansa derzeit kostenlos an. Lufthansa-Partner United Airlines offeriert solche Tests ebenfalls mittlerweile an einigen Flughäfen im Ausland, allerdings müssen die Passagiere dort für die Untersuchung bezahlen.

    Außerdem müssen die Kunden natürlich eine rechtzeitige Anreise zum Flughafen einplanen. Derzeit dauert es etwa in München noch 30 bis 60 Minuten, bis das Ergebnis vorliegt. Angepeilt sind aber 15 Minuten, so dass die Passagiere den Test in ihren ganz normalen Reiseablauf am Airport einbauen können.

    "Frei-testen" als Hoffnung für die Branche

    Ziel ist, die Tests möglicherweise flächendeckend einzuführen. In der Branche hofft man vor allem auf mehr Nachfrage nach internationalen Flügen, wenn sich die Kunden quasi "frei-testen" lassen können, um zum Beispiel einer verpflichtenden Quarantäne bei der Einreise zu entgehen.

    Die Lufthansa ist mittlerweile nicht das einzige Unternehmen in Deutschland, das auf solche Tests setzt. TUI zum Beispiel will mit einem Heimtest einen Reisekorridor auf die Kanaren offenhalten.

    Luftfahrt wirbt mit hoher Sicherheit

    Grundsätzlich beteuert man in der Luftfahrt, das Fliegen sei schon jetzt in Corona-Zeiten das sicherste Massen-Verkehrsmittel. Anders als Züge oder Busse verfügten Flugzeuge über Hochleistungsluftfilter.

    Dazu kommt seit März eine Maskenpflicht an Bord und Abstandsgebote beim Ein- und Aussteigen. Große Hoffnungen verbindet die Branche aber vor allem mit der Einführung von Corona-Impfungen. Sie gelten als der entscheidende Baustein auf dem Weg zurück in die Normalität.

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