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"Sind noch nicht da, wo wir sein wollen" | BR24

© picture-alliance/dpa

Adidas-Schuhe

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    "Sind noch nicht da, wo wir sein wollen"

    Halbzeit für Adidas – die Herzogenauracher haben die Hälfte ihres Fünfjahresplans "Creating the New" hinter sich. Das mit einem Umsatzplus von 20 Prozent allein im letzten Quartal. Von Matthias Rüd

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    Der Satz, den Adidas-Chef Kasper Rorsted bei der Vorstellung der Zahlen allerdings am häufigsten in den Mund nimmt, lautet: "Wir sind noch nicht da wo wir sein wollen." Nicht in Nordamerika, nicht im Lauf-Sport, nicht im Online-Handel und auch Frauen sollen noch öfter Produkte mit den drei Streifen kaufen. In all diesen Bereichen legte Adidas zuletzt stark zu, der Online-Handel in den USA wuchs um satte 80 Prozent.

    Für Kasper Rorsted ist das aber alles noch zu wenig. Grund zur Panik gibt es aber nicht – vor allem weil etwa Konkurrent "Under Armour" derzeit massiv schwächelt: 2017 soll die Grundlage legen für langfristiges Wachstum. Das wünscht sich Rorsted auch weiter von der Problem-Tochter Reebok. Dieser hätte man nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet. Das "Muscle-Up-Programm" – also das Krafttraining – zeige aber erste Erfolge.

    Wirklich negativ bleibt nur Russland. Die Geschäfte dort brechen weiter weg. Mit unter drei Prozent Anteil sitzt Russland im Spiel von Adidas sozusagen aber ohnehin schon auf der Ersatzbank. Die zweite Spiel-Hälfte des Fünfjahresplans hat Kasper Rorsted nun angepfiffen. Die Chancen für einen Sieg stehen nicht schlecht – auch wenn es noch viel zu tun gibt.